Sucht/Drogen
Polizeiliche Präventionsveranstaltung für Schüler der 7. Klasse
Etwa ab dem 10. Lebensjahr beginnt die Abgrenzung von der Erwachsenenwelt. In diese Phase gehört auch das erstmalige Ausprobieren von Drogen, wobei der Gruppendruck der Gleichaltrigen, das Suchen nach Grenzen, nach dem „Kick" die typischen Motive für den Erstkontakt sind. Während zu Beginn legale Drogen, wie Alkohol und Zigaretten, im Vordergrund stehen, kommen die Kinder mit zunehmenden Alter auch mit illegalen Drogen in Kontakt.
Hier setzt die polizeiliche Drogenprävention an. Die Kinder und Jugendlichen sollen neben Informationen zur rechtlichen Situation vor allem die Möglichkeit bekommen, individuelle Handlungsalternativen zum Erstkonsum illegaler Drogen zu entwickeln.
Ziele:
Die Schüler sollen:
- die wichtigsten legalen und illegalen Drogen einordnen sowie das von ihnen ausgehende Risikopotential einschätzen können,
- in groben Zügen die rechtliche Situation kennen,
- sich der Ursachen bzw. Gründe für Drogenkonsum bewusst werden und selbst reflektieren, d. h. auf das eigene Verhalten beziehen und daraus resultierende Handlungsalternativen kennen,
- bei einer selbstbestimmten Entscheidungsfindung und einer selbstbewussten Meinungsäußerung unterstützt werden und
- in ihrer altersgemäßen Drogendistanz gestärkt werden und wissen, wie sie in Einstiegssituationen erfolgreich "Nein" sagen können.
Zeitbedarf: 90 Minuten
Informieren Sie sich beim Fachdienst Prävention in Ihrer Region:
