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Polizeieinsatz in der Landeshauptstadt Dresden

Medieninformation: 28/2022
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 13.01.2022, 22:36 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz in der Landeshauptstadt Dresden

  • Betrieb des Uniklinikums abgesichert
  • Zentralen großen Aufzug verhindert
  • deutlich über 200 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet

Nachdem in mehreren Telegram-Gruppen zu einem sogenannten Spaziergang in der Landeshauptstadt Dresden aufgerufen wurde, führte die Dresdner Polizei einen Einsatz durch.

Der Aufruf stellte für 19 Uhr auf die Fetscherstraße Ecke Blasewitzer Straße ab und wurde insbesondere durch Extremisten vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund lag der Fokus des Polizeieinsatzes zunächst auf der Absicherung des Universitätsklinikum Dresden. Weiterhin bildeten die Absicherung des Sächsischen Landtages sowie die Verhinderung eines größeren Aufzuges durch die Innenstadt Schwerpunkte.

Gegen 19 Uhr stellte die Polizei einen vehementen Zulauf von potentiellen Teilnehmern zum Startpunkt der avisierten Protestaktion fest. Die Beamten sprachen diese an und verhinderten so die Bildung eines größeren Aufzuges. Die Situation vor Ort zeigte sich sehr dynamisch.

Später stellten Polizisten mehrere Gruppen im Stadtgebiet fest, unter anderem auf der Fetscherstraße, der Stübelallee, dem Georgplatz sowie dem Pirnaischen Platz. Bei Eintreffen von Einsatzkräften lösten sie sich teilweise auf, fanden sich danach aber schnell wieder zusammen. Gleichwohl stellten die Beamten Identitäten von Beteiligten fest und sprachen gegen diese Platzverweise aus. Ein größerer Zusammenschluss der Gruppen gab es nicht.

So stellten die Polizeibeamten während des Einsatzes die Identitäten von deutlich über 200 Personen fest und leiteten gegen diese Ordnungswidirgkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung ein. Zudem leiteten die Beamten drei Strafanzeigen wegen Beleidigung sowie drei wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein.

Bei ihrem Polizeieinsatz wurde die Dresdner Polizei von der sächsischen Bereitschaftspolizei, Einsatzkräften aus Thüringen sowie der Bundespolizei unterstützt. Insgesamt 1.083 Polizeibeamte waren im Einsatz. Unter anderem hatte die Dresdner Polizei erneut Interventionskräfte zum Schutz von Medienvertretern im Einsatz. (ml)


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