1. Navigation
  2. Inhalt
Inhalt

Erasmus+: Fortbildungsmaßnahme in Belgien

Ersamus  Gent

Kurz vor Weihnachten ging es für einen Fachlehrer der Abteilung 3 - Fortbildung - der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) zu einer sechstägigen Fortbildungsmaßnahme ins belgische Gent. Ein Erfahrungsbericht.
Ersamus  Gent

Kurz vor Weihnachten ging es für einen Fachlehrer der Abteilung 3 - Fortbildung - der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) zu einer sechstägigen Fortbildungsmaßnahme ins belgische Gent. Ein Erfahrungsbericht.

Meine EU-geförderte 6-Tages-Fortbildung fand vom 16. bis 21. Dezember 2024 in Gent (Belgien) statt. Das Thema lautete: »Neuroscience: Understand How Your Students Learn«. Bei dieser Fortbildung wurden aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Emotion, Erinnerung, Motivation und Denkweisen vermittelt. Ziel war es, die eigene Lehrtätigkeit methodisch, didaktisch und inhaltlich bereichern zu können.

Ich hatte mir von der Fortbildung einen Wissens- und Erfahrungszugewinn für meine eigene Lehrtätigkeit erhofft. Die Fortbildungstage waren mit einem abwechslungseichen Mix aus Workshopformaten und vielfältigen Kleingruppenarbeiten vollständig ausgefüllt. Zusätzlich gab es ein kulturelles Event, eine Stadtführung in Gent, welche den Austausch in der Gruppe noch einmal weiter positiv unterstütze. In der Fortbildung wechselte der Anteil zwischen Wissensvermittlung, Gruppenarbeit inkl. Ergebnispräsentation und auflockernden Aktivitäten mehrfach täglich – was sich sehr angenehm auf die Konzentration und Lernatmosphäre ausgewirkt hatte. Die Kursgruppe bestand aus neun Teilnehmern und unserer Kursleiterin. Alle Beteiligten waren Lehrkräfte und kamen aus Spanien, Zypern, Rumänien, Belgien und Deutschland. Die Kursinhalte wurden sehr gut strukturiert und anhand eines Stunden-/ Inhaltsplanes vermittelt.

Meine Erwartungen an die Fortbildungsmaßnahme wurden vollumfänglich erfüllt, wodurch ich in Zukunft auf einen breiteren Fundus an methodischen, didaktischen und inhaltlichen Möglichkeiten zurückgreifen kann. Der Wunsch, durch die Fortbildung sprachliche und interkulturelle Kompetenzen zu verbessern, wurde ebenso erfüllt.

Die Unterstützung von Seiten des Erasmus-Teams unserer Hochschule war immer sehr gut. Vom ersten Interesse bis zum Reisebeginn sollten – nach meiner Erfahrung – mindestens anderthalb Monate eingeplant werden. Hier benötigen die Genehmigungsschritte in der eigenen Organisation und die Umsetzung der »Hausaufgaben«, wie beispielsweise Versicherungen, Dokumente, Buchungen, etc. diese Zeit.

Die Abrechnung des Zuschusses für die Fortbildung und die entstandenen Reisekosten verlief zudem völlig reibungslos. Durch meine Erklärung und Umsetzung vom »Grünen Reisen«, also dem umweltfreundlichen Reisen mit der Bahn und nicht mit Auto oder Flugzeug, erhöhte sich außerdem der Mobilitätszuschuss.

Mein Fazit: Einfach selber ausprobieren! Wer sich dafür interessiert, kann auf viele Erfahrungsträger und Ansprechpartner im »Erasmus-Kosmos« zugehen und somit seine ganz individuelle Europaerfahrung finden.