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Schwerpunktmonat Mai: Kontrolle von Zweirad- und Elektrokleinstfahrzeugen

Verkehrskontrolle
(© Polizei Sachsen)

Mit Beginn der warmen Jahreszeit wechseln viele vom Auto auf Rad, Roller oder Motorrad. Ein Grund für die Polizeidirektionen im Mai verstärkt Zweirad- und Elektrokleinstfahrzeugkontrollen durchzuführen.
Verkehrskontrolle
(© Polizei Sachsen)


Verkehrssicherheit ist eines der zentralen Aufgabengebiete für die sächsische Polizei – und Aktionen wie »Blitz für Kids«, »Die Schule hat begonnen« oder etwa »Respekt durch Rücksicht« sind ein wichtiger Baustein neben der Präventionsarbeit.

Kontrollen finden dabei regelmäßig statt, auch mit saisonalen Schwerpunkten. Die Polizei Sachsen beteiligt sich zum Beispiel an speziellen Kontrollwochen im Rahmen von »Roadpol«, bei denen neben dem gewerblichen Personen- und Güterverkehr auch Geschwindigkeits- und Gurt-Verstöße oder Alkohol- und Drogenkontrollen im Fokus sind. Auch bei der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion »sicher.mobil.leben« ist die Polizei Sachsen dabei.

Auf dieser Seite finden sie Zahlen und Fakten zu laufenden Kontrollen im Jahr 2024.

 


Verkehrskontrollen der Polizei Sachsen: Ergebnisse und Schwerpunkte

Mai – Schwerpunktmonat: Kontrolle von Zweirad- und Elektrokleinstfahrzeugen


Die sächsische Polizei führte im Monat Mai verstärkt Kontrollen von Zweirad- und Elektrokleinstfahrzeugen durch.

In diesem Zusammenhang wurden 3.039 Fahrräder, 746 Pedelecs, 1.735 motorisierte Zweiräder (Mopeds, Motorräder, E-Bikes etc.) sowie 670 Elektrokleinstfahrzeuge angehalten und kontrolliert.

Von den angehaltenen Radfahrenden fielen fast ein Drittel durch Verhaltensverstöße auf. Dazu zählten das Nichtbeachten der Radwege, Fahren bei rotem Lichtzeichen oder Fahren entgegen der Fahrtichtung. Jedes siebente Rad wies technische Mängel auf, etwa an Bremse oder Beleuchtung. 2,5 Prozent der Fahrradfahrenden standen unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln wie Alkohol und Drogen.

Bei den Pedelec-Nutzenden verstieß jeder Vierte durch sein Verhalten gegen Regeln der StVO. 6,4 Prozent der Pedelecs wiesen technische Mängel auf und 0,5 Prozent der Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer standen unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln.

Jeder fünfte motorisierte Zweiradfahrende verstieß durch sein Verhalten gegen die StVO. Jedes achte motorisierte Zweirad wies technische Mängel auf und 1,3 Prozent der Fahrenden standen unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln.

Bei den Nutzenden von Elektrokleinstfahrzeugen missachtete jeder Dritte die für ihn geltenden Verhaltensvorschriften. 5,4 Prozent der Elektrokleinstfahrzeuge wiesen technische Mängel auf und 13,3 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer standen unter Einfluss von berauschenden Mitteln.
 

Mai – »ROADPOL«-Kontrollen »Truck & Bus«: Rund 46 Prozent der kontrollierten Lkw wiesen Mängel auf


Die sächsische Polizei beteiligte sich vom 13. bis 19. Mai an der »ROADPOL«-Kontrollwoche »Truck & Bus«. Im Fokus standen der gewerbliche Personen- und Güterverkehr.

Die Beamtinnen und Beamten der Autobahnpolizeireviere kontrollierten unter anderem, ob die Ladung ordnungsgemäß gesichert wurde. Auch die Einhaltung der technischen Vorschriften oder der Geschwindigkeitsvorgaben stand im Fokus.

In 32 Fällen wurde Weiterfahrt untersagt

309 Lkw und 62 Busse wurden während des Kontrollzeitraumes überprüft. Dabei wiesen 141 der kontrollierten Lkw Mängel auf – in 32 Fällen musste die Weiterfahrt aufgrund der Schwere der Verstöße untersagt werden. Von den kontrollierten Bussen wiesen zehn Fahrzeuge Mängel auf, konnten ihre Fahrt aber fortsetzen.

Während bei den Bussen neben Gurtverstößen unter anderem einige technische Mängel angezeigt wurden, stellten die Beamtinnen und Beamten bei den kontrollierten Lkw vorwiegend Verstöße gegen die Sozialvorschriften (Lenk- und Ruhezeiten), Geschwindigkeitsverstöße und ebenfalls technische Mängel fest.
 

April – Ergebnisse der Aktion »Blitz für Kids«


Nach den Osterferien startete die Polizei Sachsen gemeinsam mit dem ADAC die gemeinsame jährliche Verkehrssicherheitsaktion »Blitz für Kids«. Ab dem 8. April wurden Verkehrsteilnehmende vor Grundschulen im Freistaat zwei Wochen lang besonders unter die Lupe genommen.

Im Rahmen der Aktionswochen führte die sächsische Polizei 312 Verkehrskontrollen durch. Gemessen wurde die Geschwindigkeit von insgesamt 25.723 Fahrzeugen. Davon überschritten 1.876 der fahrzeugführenden Personen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit – das sind 7,3 Prozent. In 212 Fällen wurde aufgrund der Höhe der Überschreitungen ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die höchste Geschwindigkeitsübertretung wurde bei einem Fahrzeug mit 107 km/h vor einer Schule gemessen.

In der ersten Woche unterstützten Grundschulkinder die Verkehrskontrollen und verteilten grüne oder gelbe Karten. Grün stand dabei für das Einhalten der vorgegebenen Geschwindigkeit. Gelb signalisierte geringfügige Regelverstöße im Verwarngeldbereich und sollte Fahrerinnen und Fahrer zu mehr Rücksicht ermahnen. 

Innenminister Armin Schuster: »Die Aktion »Blitz für Kids« dient dem Ziel, die Unfallzahlen besonders vor Schulen zu senken. Ich bin überzeugt, dass die persönliche Ermahnung oder Belobigung durch Schüler bei den Autofahrern mehr Wirkung zeigt als ein bloßer Bußgeldbescheid.« 
 

April – Verkehrssicherheitsaktion »sicher.mobil.leben«: 3.034 Fahrzeuge des Güterverkehrs kontrolliert


Am 17. April beteiligte sich auch der Freistaat Sachsen am bundesweiten Aktionstag »sicher.mobil.leben«, welcher in diesem Jahr unter dem Thema »Güterverkehr im Blick« stattfand.

Hierbei lag der Fokus der schwerpunktbezogenen 62 Großkontrollen auf dem Güterverkehr. Dabei wurden mit 261 Kräften neben den Beamten der Polizeireviere und Verkehrspolizeiinspektionen insbesondere auch die Lkw-Kontrollgruppen eingesetzt, um vor allem die Verkehrsarten der Kleintransporter, Transporter (inkl. Anhänger) und Kfz ab 3,5 t bis 7,5 t sowie Fahrzeuge des Güterverkehrs ab 7,5 t im Hinblick auf Ladungssicherung, technische Ausrüstung der Kraftfahrzeuge, Überladung, Geschwindigkeit und Fahreignung der Fahrer zu kontrollieren.

Insgesamt wurden 3.034 Fahrzeuge kontrolliert und hierbei 911 Regelverstöße festgestellt. Die meisten Zuwiderhandlungen betrafen Geschwindigkeitsverstöße (116), Verstöße gegen die Sozialvorschriften (Lenk und Ruhezeiten, 69) und die Ladungssicherung (64). In 24 Fällen musste aufgrund der Schwere der Verstöße die Weiterfahrt untersagt werden und vier Fahrzeugführer waren nicht verkehrstüchtig.
 

März – »ROADPOL«-Kontrollen »Seatbelt«: Polizei stellt insgesamt 1.128 Gurtverstöße fest


Auch die sächsische Polizei hat sich an der »ROADPOL«-Kontrollwoche »Seatbelt« vom 11. bis 17. März beteiligt. Im Kontrollzeitraum wurden 7.225 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei wurden 1.096 Gurtverstöße bei Erwachsenen und 32 bei Kindern festgestellt.

Weitere Verstöße und Delikte

Bei den ganzheitlichen Kontrollen wurden außerdem 24 Drogenfunde und 20 zur Fahndung ausgeschriebene Personen festgestellt. Des Weiteren konnten in 31 Fällen aufgefundene Gegenstände Eigentumsdelikten zugeordnet werden.
 

Februar – »ROADPOL«-Kontrollen »Truck & Bus«: Verstöße bei rund 47 Prozent der kontrollierten Lkw


Vom 19. bis 25. Februar hatte die Polizei Sachsen im Rahmen der »ROADPOL«-Kontrollwoche »Truck & Bus« den gewerblichen Personen- und Güterverkehr im Blick.

Dabei wurde unter anderem überprüft, ob die Fahrzeuge den technischen Vorschriften entsprechen. Auch die ordnungsgemäße Ladungssicherung stand im Fokus. Des Weiteren kontrollierten die Beamtinnen und Beamten die Einhaltung der Sozialvorschriften – also Lenk- und Ruhezeiten.

Verstöße bei rund 47 Prozent der kontrollierten Lkw

Während des Kontrollzeitraumes wurden 466 Fahrzeuge des gewerblichen Schwerverkehrs (Lkw) kontrolliert. Bei 217 Fahrzeugen wurden Verstöße festgestellt. In 50 Fällen waren die Verstöße so schwerwiegend, dass die Weiterfahrt untersagt wurde.

Des Weiteren wurden durch die besonders geschulten Beamtinnen und Beamten der Lkw-Kontrollgruppen fünf Reisebusse kontrolliert – von diesen wies ein Bus Mängel auf.

Weitere Verstöße und Delikte

Darüber hinaus wurden zwei Fahrzeugführende unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln (Drogen bzw. Medikamente) und eine fahrzeugführende Person unter dem Einfluss von Alkohol festgestellt.

Verkehrskontrollen der Polizei Sachsen
Archiv-Bild
(© Polizei Sachsen)


Was ist »ROADPOL«?

Bei »ROADPOL« handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union mit Hauptsitz in London. Ziel des europäischen Verkehrspolizei-Netzwerks ist es, die Zahl von Verletzten und Toten auf den Straßen zu reduzieren. Aus diesem Grund gibt es regelmäßig europa- bzw. bundesweite Schwerpunktkontrollen.

Was ist »sicher.mobil.leben«?

Die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion »sicher.mobil.leben« gibt es bereits seit 2018. Im vergangenen Jahr 2023 lag der Fokus der Aktion auf Rücksicht im Straßenverkehr, 2021 waren »Radfahrende im Blick«.

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