Polizeiticker Dresden: Frauen in Straßenbahn belästigt – Zeugen gesucht

Dresden, Meißen und Sächsische-Schweiz/Osterzgebirge – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden

Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden finden Sie unter https://medienservice.sachsen.de.

7. Dezember | Frauen in Straßenbahn belästigt – Zeugen gesucht

Die Polizei in Dresden ermittelt gegen einen Mann (30) wegen sexueller Belästigung.

Zeugen informierten die Beamten, dass sich der 30-Jährige am Samstagabend gegen 21:40 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 4 mehrfach neben Frauen setzte und diese berührte. Der pakistanische Staatsangehörige konnte kurze Zeit später gestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm mehr als 1,6 Promille.

Die Polizei sucht weitere Zeugen sowie eine unbekannte Frau, die von dem Mann sexuell belästigt wurde, als sie in der Straßenbahn schlief. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

5. Dezember | Jugendliche angegriffen – Zeugen gesucht

Am frühen Sonntagmorgen ist es auf der Budapester Straße in Dresden zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen gekommen. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Fünf Jugendliche (16, 16, 16, 16, 17) wurden nach einer verbalen Streitigkeit von einer Gruppe von etwa fünf jungen Männern attackiert. Diese schlugen unter anderem mit Flaschen auf die männlichen Jugendlichen ein. Die Flaschen zerbrachen dabei. Einer der 16-Jährigen erlitt Schnittwunden und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Angreifer liefen davon.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen, die Angaben zum Geschehen oder den Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

4. Dezember | Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten – sieben Diebstähle am Mittwoch

Vorsicht vor Taschendieben auf den Weihnachtsmärkten in der Dresdner Innenstadt.

Am Mittwoch meldeten sich insgesamt sieben Frauen und Männer bei der Polizei, denen während eines Weihnachtsmarktbesuchs ihr Portemonnaie gestohlen worden ist. So entwendeten Unbekannte unter anderem einer Frau (63) die Geldbörse mit etwa 200 Euro und persönlichen Dokumenten aus ihrem Rucksack. In weiteren vier Fällen griffen die Täter ebenfalls in Rucksäcke und stahlen Portemonnaies. Zudem wurden zwei Männern (72 und 74) die Geldbörsen aus der Umhängetasche entwendet.

Wer den Diebstahl seiner Geldbörse oder andere Straftaten bemerkt, kann sich direkt an die Polizisten wenden, die täglich auf den Weihnachtsmärkten auf Streife sind. Außerdem befindet sich die Striezelmarktwache der Polizeidirektion Dresden wie gewohnt auf dem Altmarkt.

Damit es zu keinem Diebstahl in der Adventszeit kommt, rät die Polizei:

– Verstauen Sie Wertsachen in verschlossenen Innentaschen der Kleidung!
– Tragen Sie Rucksäcke und Taschen am besten vor dem Körper, damit Sie diese immer im Blick haben!
– Nehmen Sie nur so viel Geld mit wie nötig!

3. Dezember | Nach Betrugsdelikten Durchsuchungen in Belgien, Schweden, Italien und Nordrhein-Westfalen realisiert

Die Staatsanwaltschaft Dresden – die eine der beiden Schwerpunktstaatsanwaltschaften Cybercrime im Freistaat Sachsen ist – und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen eine international agierende Tätergruppierung wegen des Verdachts des Bandenbetruges und der bandenmäßigen Geldfälschung. Gegen einen 36-jährigen Serben, einen 37-jährigen Serben und eine 38-jährige Schwedin besteht der Verdacht Mitglieder dieser Gruppierung zu sein.

Die Beschuldigten sollen sich spätestens im Dezember 2024 mit weiteren – teilweise noch unbekannten Tätern – zusammengeschlossen haben, um vermögende Personen und Inhaber von Unternehmen unter der Legende eines Ankaufs von Unternehmen oder Immobilien zu Treffen mit angeblichen Kaufinteressenten ins Ausland zu locken, um von den Geschädigten Wertgegenstände gegen die Übergabe von Falschgeld oder die Transaktion von Kryptowährung zu erlangen (sogenannter »RIP-Deal« und »RIP-Deal 2.0«).

Zu den Treffen sollten die Verkäufer als »Liquiditätsnachweis« Edelmetalle an die Beschuldigten übergeben. Für die übergebenen Edelmetalle und teilweise auch zur Anzahlung für den Verkauf des Unternehmens bzw. der Immobilie sollten die Verkäufer Bargeld erhalten. Tatsächlich sollen die Beschuldigten den geschädigten Verkäufern ausschließlich Falschgeld übergeben und zu keiner Zeit die Absicht gehabt haben, Unternehmen oder Immobilien zu kaufen. Vielmehr soll es den Beschuldigten nur darum gegangen sein, wertvolle Edelmetalle von den Geschädigten zu erlangen. In einigen Fällen sollten die Verkäufer die Liquidität ihrer Unternehmen bei Onlinetreffen durch Kryptowährung nachweisen.

Gegenstand der Ermittlung sind eine Vielzahl von Taten nach dem beschriebenen Tathergang.

Unter anderem soll ein Geschädigter im Juni 2025 in Belgien Goldbarren im Wert von 140.000 Euro an die Beschuldigten übergeben und im Gegenzug Falschgeld in Höhe von 155.000 Euro erhalten haben. Eine Transaktion von Kryptowährung im Gegenwert von 60.000 EUR konnte durch polizeiliches Einschreiten verhindert werden.

Ein weiterer Geschädigter soll im Juli 2025 in Serbien Goldbarren im Wert von 180.000 Euro an die Beschuldigten übergeben und hierfür sowie als Anzahlung für das verkaufte Unternehmen Falschgeld in Höhe von 680.000 Euro erhalten haben.

Die drei Beschuldigten wurden heute in Belgien, Schweden und in Nordrhein-Westfalen aufgrund bestehender Haftbefehle in diesem Verfahren festgenommen.

Darüber hinaus wurden Durchsuchungsmaßnahmen in Belgien, Schweden, Italien und in Nordrhein-Westfalen realisiert. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel, unter anderem mehrere Geldzählmaschinen und Koffer mit Falschgeld, Laptops, Handys, Bargeld und Schmuck sichergestellt.

Gleichzeitig wurden Vermögensarreste in Höhe von über einer halben Million Euro vollzogen.

An den internationalen Ermittlungen waren auch die Guardia di Finanza in Turin, die Police Judicaire Fédérale in Liège sowie die Betrugsabteilung der regionalen Ermittlungseinheit in Stockholm beteiligt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

2. Dezember | Jugendliche angegriffen – Zeugen gesucht

Am Freitagabend haben Unbekannte zwei Jugendliche (beide 15) auf der Breiten Straße in Pirna angegriffen und leicht verletzt. Zudem stahlen die Täter einen Rucksack.

Die Jugendlichen waren gegen 21:45 Uhr mit einer 14-Jährigen auf der Breiten Straße unterwegs. Unvermittelt kamen etwa sieben bis neun junge Männer auf sie zugelaufen. Diese waren komplett schwarz gekleidet und trugen zum Großteil Schals oder Sturmhauben sowie Handschuhe. Sie schlugen die beiden Jugendlichen. Diese wurden leicht verletzt und konnten fliehen, als Passanten einschritten. Einer der 15-Jährigen ließ einen Rucksack samt eines Tablets und Schulutensilien bei der Flucht fallen, den die Angreifer mitnahmen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, insbesondere die Helfer, die Angaben zum Geschehen oder den Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. 

30. November | Kleintransporter blieb mehrere Meter über Straße an Brücke hängen

Ein 47-Jähriger befuhr am Samstagmittag gegen 11:50 Uhr mit einem Autotransporter Mercedes Benz die Leipziger Straße in Dresden Richtung Stadtzentrum und blieb mit einem auf der Transportfläche geladenen Kleintransporter an der Eisenbahnunterführung in Höhe Industriestraße hängen. Dabei wurde die Oberleitung der Straßenbahn beschädigt. Verletzte Personen waren nicht zu verzeichnen. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Unfallstelle musste bis zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen um 17:30 Uhr voll gesperrt werden.

27. November | Mann trat und schlug Menschen in Schmiedeberg – Zeugen gesucht

Ein Mann (19) hat am Mittwoch in Schmiedeberg unvermittelt mehrere Menschen angegriffen und verletzt. Polizisten stellten den 19-jährigen deutschen Staatsangehörigen und suchen Zeugen.

Nach bisherigen Ermittlungen trat, schlug und stieß der Mann zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr sechs Mädchen und Frauen im Alter zwischen 13 bis 70 Jahren sowie zwei Männer (18, 76). Außerdem trat er in dem Bereich zwischen einem Markt an der Dippoldiswalder Straße und dem Sportplatz an der Altenberger Straße gegen mehrere Autos und warf in dem Markt drei Bierflaschen auf den Boden.

Herbeigerufene Polizisten stellten den Mann, der mit mehr als einem Promille unter dem Einfluss von Alkohol stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme bei ihm und brachten ihn in das Gewahrsam.

Die Polizei sucht Zeugen der Vorfälle und bittet insbesondere Geschädigte, die sich bisher noch nicht an die Polizei gewandt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

26. November | Toilette abgebrannt

Unbekannte haben am Dienstagabend ein mobiles Toilettenhäuschen an der Großmannstraße in Dresden beschädigt.

Offenbar setzten die Täter die Kunststoffkabine gegen 20:30 Uhr in Brand und zerstörten diese. Die Flammen griffen nicht auf andere Gegenstände über. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

25. November | Jugendliche nach Einbruch gestellt

Polizisten des Reviers Pirna haben am Montagabend in Dohnaer Ortsteil Köttewitz drei mutmaßliche Einbrecher (16, 17, 18) gestellt.

Das Trio hatte gegen 20 Uhr offenbar zwei Türen eines Einfamilienhauses aufgebrochen und die Räume durchsucht. Anschließend stahlen die Einbrecher einen Rucksack, Kleidung und Schuhe im Wert von etwa 100 Euro, ehe sie von einem Bewohner überrascht wurden und davonliefen. Die herbeigerufenen Polizisten konnten die drei deutschen Staatsangehörigen noch in der Nähe stellen und fertigten die entsprechenden Anzeigen. Der Sachschaden wurde mit etwa 1.500 Euro beziffert.

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