Polizeiticker Dresden: Senioren betrogen

Dresden, Meißen und Sächsische-Schweiz/Osterzgebirge – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden

Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden finden Sie unter https://medienservice.sachsen.de.

9. September | Senioren betrogen

Unbekannte haben am Dienstag eine Frau (90) aus Coswig und einen Mann (85) aus Steinbach betrogen.

Beide erhielten Anrufe von vermeintlichen Polizisten, die angeblich gegen eine Diebesbande ermittelten und Hinweise hätten, dass diese bei den Senioren einbrechen wollte. Dem Mann suggerierten die Anrufer, dass sie der Bande eine Falle stellen wöllten und dafür dessen Geld als Köder benötigten. Sie brachten ihn dazu 8.000 Euro abzuheben und an einer Bushaltestelle zu hinterlegen. Der Frau gegenüber gaben sie an, ihr Geld sichern zu können. Auf Anweisung hob sie 9.000 Euro ab und platzierte dies vor ihrem Haus.

Die Polizei rät:

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen!
- Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen!

- Die Polizei sichert keine Wertgegenstände oder Bargeld! Polizisten stellen persönlichen Kontakt her und können sich ausweisen. Übergaben von Gegenständen werden immer quittiert!
- Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten!
- Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei!

8. September | Versuchter Einbruch – Tatverdächtiger in Haft

Am Montagmittag haben Polizisten einen Mann (44) in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, der zuvor versucht hatte in ein Haus in der Dresdner Neustadt einzubrechen.

Zeugen beobachteten den Mann, wie er mit einem Werkzeug versuchte eine Tür eines Hauses an der Förstereistraße aufzubrechen. Sie verfolgten den Tatverdächtigen und verständigten die Polizei. Die Beamten stellten den 44-Jährigen. Die Kontrolle ergab, dass gegen den russischen Staatsbürger ein Haftbefehl bestand. Ein Untersuchungsrichter setzte den Haftbefehl in Kraft, woraufhin die Beamten den Tatverdächtigen ins Gefängnis brachten.

7. September | Polizeieinsätze bei Volksfesten

Die Polizei ermittelt nach Volksfesten im Landkreis Meißen am Wochenende in mehreren Fällen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzungen. 

An der Straße An der Nassau in Weinböhla versammelten sich am Freitagabend rund 120 Jugendliche und junge Erwachsene, die die Straße blockierten und begannen einen Bauzaun aus der Verankerung zu heben. Zuvor war ein Jugendlicher mit Pfefferspray besprüht und leicht verletzt worden. Zudem stellten Einsatzkräfte bei einem 16-Jährigen Tabakwaren sicher. Während der Abarbeitung dieser Sachverhalte sammelten sich die jungen Menschen und bedrängten die Polizisten. Anweisungen der Beamten kamen die aggressiven Personen nicht nach. Sie bewarfen unter anderem die Polizisten und deren Fahrzeuge mit Flaschen. Erst nach Eintreffen weiterer Beamter konnten die Situation unter Kontrolle gebracht werden. In der darauffolgenden Nacht sammelten sich erneut mehrere Jugendliche, die auf dem Festgelände randalierten, die Straße blockierten und Bauzäune umwarfen. Die Beamten stellten 13 der Störer, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde.

In Walda-Kleinthiemig schlugen sich in der Nacht zu Samstag etwa 20 junge Männer und Jugendliche in einem Festzelt. Festbesucher, die schlichtend eingreifen wollten, wurden ebenso angegriffen. Als alarmierte Beamte eintrafen, solidarisierten sich die Kontrahenten und gingen gemeinsam gegen die Beamten vor. Erst mit Eintreffen weiterer Polizisten konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden und die Störer vom Gelände verwiesen werden.

In allen Fällen ermittelt die Polizei wegen Landfriedensbruch, wegen mehrerer Körperverletzungen sowie wegen Fällen von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigungen. Zudem wurden Anzeigen wegen Bedrohungen aufgenommen.

4. September | Soko Iuventus ermittelt nach Straftaten in Dresden-Friedrichstadt

Nach zwei Straftaten im Dresdner Stadtteil Friedrichstadt ermittelt die Soko Iuventus gegen mehrere Tatverdächtige. In einem Fall bittet Sie Zeugen um ihre Mithilfe.

Am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr haben mehrere Jugendliche und junge Männer einen 20-Jährigen bedroht und verletzt.

Die Täter drängten in eine Wohnung am Flügelweg. Dort drohten sie dem 20-Jährigen und schlugen ihn, wobei er leicht verletzt wurde. Dann gingen sie davon. Herbeigerufene Polizisten stellten sieben Tatverdächtige und nahmen sie vorläufig fest, darunter fünf Syrer (16-19), einen Iraker (19) und einen Libanesen (18). Die Polizisten ermitteln unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Tatverdächtigen und werden dabei auch die Hintergründe der Tat erhellen.

In der Nacht zu Freitag haben Polizisten einen 18-Jährigen gestellt, der zuvor Steine auf Autos auf dem Flügelweg geworfen hatte.

Der junge Mann stand gegen 23:50 Uhr auf dem Fußweg des Flügelweg im Bereich der Hamburger Straße und warf mehrere Pflastersteine auf die Straße und vorbeifahrende Autos. Er traf einen Suzuki SX4 (Fahrer 38) an dem ein Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro entstand. Anschließend floh er in ein Haus, wurde aber von alarmierten Beamten gestellt und festgenommen. Gegen den 18-jährigen Deutschen wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den Steinwürfen machen können. Insbesondere werden Autofahrer gesucht, die ebenfalls geschädigt oder gefährdet wurden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

3. September | Frauen sexuell belästigt – Tatverdächtiger in Gewahrsam

Nahe der Dresdner Augustusbrücke haben Polizisten am Mittwochnachmittag einen Mann (47) in Gewahrsam genommen, der mehrere Frauen belästigt hatte.

Der 47-Jährige saß auf den Elbwiesen, war am Unterkörper unbekleidet und manipulierte sichtbar an seinem Geschlechtsteil. Dabei suchte er aktiv den Blickkontakt zu vorübergehenden Frauen. Alarmierte Beamte nahmen den Mann 15:45 Uhr in Gewahrsam und ermitteln nun wegen der exhibitionistischen Handlungen gegen den Tschechen.

2. September | Betrug am Telefon

Unbekannte haben am Dienstag eine Frau (87) aus Dresden um rund 55.000 Euro betrogen.

Die 87-Jährige erhielt zuvor einen Anruf einer vermeintlichen Ärztin. Diese gab vor, dass ein Familienmitglied der Seniorin schwer erkrankt wäre und nur ein teures Medikament noch helfen könnte. Als Anzahlung für dieses angebliche Medikament übergab die Frau rund 55.000 Euro an einen Unbekannten.

Zahlreiche weitere betrügerische Anrufe wurden der Polizei am Dienstag aus Dresden und dem Umland gemeldet. Betrüger gaukelten am Telefon Notsituationen von Angehörigen vor oder machten Angst, indem sie vor Diebesbanden warnten, die es auf den Angerufenen abgesehen haben sollten. In einer neuen Masche berichten die Täter, dass ein Auto eines Angehörigen gestohlen worden wäre. Um dies zurückzuerhalten, sollte man mehrere Tausend Euro zahlen.

Die Polizei rät:

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen!
- Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen!
- Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten!
- Geben Sie am Telefon oder online keine persönlichen Kontodaten oder TAN-Nummern preis!
- Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei!

1. September | 18-Jähriger nach Verfolgungsfahrt gestellt – Zeugen gesucht

Polizisten des Reviers Großenhain haben am Montagabend einen 18-Jährigen nach einer Verfolgungsfahrt gestellt. Die Polizei sucht Zeugen.

Einem Streifenteam fiel 19:30 Uhr ein Ford Mondeo am Remonteplatz auf. Als sie ihn kontrollieren wollten und entsprechende Zeichen gaben, fuhr dessen Fahrer davon. Der 18-Jährige fuhr auf der B 101 in Richtung Elsterwerda und dann durch die Orte Stroga, Uebigau, Skäßchen, Skaup, Adelsdorf, Weißig am Raschütz, Brößnitz, Lampertswalde, Schönborn und Linz, wobei wenigstens in Uebigau ein Skoda-Fahrer gefährdet wurde. In Linz wurde der Ford-Fahrer von den Polizisten gestellt.

Der 18-jährige Deutsche hatte keine Fahrerlaubnis. Der Ford war außer Betrieb gesetzt. Die Kennzeichen gehörten eigentlich an ein anderes Auto und waren entstempelt. Die Beamten stellten den Ford sicher und ermitteln nun unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Ford machen können oder von ihm gefährdet worden sind. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

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