Polizeiticker Dresden: Auto geraubt – Tatverdächtiger gestellt

Dresden, Meißen und Sächsische-Schweiz/Osterzgebirge – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden

Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden finden Sie unter https://medienservice.sachsen.de.

29. August | Auto geraubt – Tatverdächtiger gestellt

Am frühen Freitagmorgen haben Polizisten in Radebeul einen Mann (30) festgenommen, der zuvor einen VW Golf geraubt hatte.

Ein 61-Jähriger stieg gegen 4:55 Uhr auf der Meißner Straße in den VW und wollte losfahren. Er wurde vom 30-Jährigen angesprochen, der ihn zunächst nach Alkohol fragte. Als er verneinte, zog ihn der Tatverdächtige aus dem Wagen, stieg ein und fuhr davon.

Polizisten fanden den VW Golf kurz darauf auf der Meißner Straße in Höhe der Mittleren Bergstraße. Er stand verlassen auf den Bahngleisen. Die Beamten entdeckten den 30-Jährigen unweit davon auf einem Firmengelände. Der Mann mit polnischer Staatsangehörigkeit hatte den Fahrzeugschlüssel des VW einstecken und wurde daraufhin festgenommen. Gegen ihn wird wegen des Raubes ermittelt.

28. August | Mutmaßlichen Einbrecher gestellt

Polizisten haben am Mittwochabend in Dresden-Reick einen Mann (41) gestellt, der in einen Keller eines Mehrfamilienhauses an der Reicker Straße eingebrochen war.

Ein Zeuge bemerkte gegen 22:00 Uhr den Tatverdächtigen, wie dieser offensichtlich eine Hintertür des Hauses aufbrach. Alarmierte Beamte stellten den 41-Jährigen im Keller, als er augenscheinlich Kellerboxen durchsuchte, die er aufgebrochen hatte. Die Beamten fanden bei ihm mehrere Messer, Einbruchswerkzeug sowie ein Fahrrad, das nach einem Diebstahl in Fahndung stand. Sie nahmen den Deutschen fest und ermitteln nun wegen des Einbruchs mit Waffen. Angaben zum Sachschaden liegen noch nicht vor. 

24. August | Auseinandersetzung in Straßenbahn – Zeugen gesucht

In Dresden ist es in der Nacht zu Sonntag in einer Straßenbahnlinie 7, die in Richtung Gorbitz unterwegs war, an der Haltestelle Neustädter Markt zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen gekommen.

Gegen 0:25 Uhr belästigten zunächst zwei Männer aus einer Gruppe weibliche Fahrgäste in der Bahn. Ein 21-jähriger US-Bürger ging dazwischen und wurde bei der anschließenden Auseinandersetzung von einem der Täter mit einem Messer verletzt. Die zwei Täter flüchteten daraufhin vom Tatort. Den hinzugerufenen Polizeibeamten gelang es einen der beiden, einen 21-jährigen Syrer, in der Nähe zu stellen. Sie ermitteln gegen ihn und den noch Unbekannten unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere die zahlreichen Fahrgäste der Bahn, die Angaben zum Geschehen machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

22. August | Graffitisprüher gestellt

In der Nacht zu Donnerstag haben Polizisten in Dresden zwei mutmaßliche Graffitisprüher (18, 20) gestellt.

Zeugen beobachteten gegen 1:35 Uhr mehrere Menschen, die eine Natursteinmauer an der Grundstraße besprühten. Alarmierte Einsatzkräfte stellten die beiden jungen Männer, die entsprechende Spraydosen dabeihatten. Sie hatten offensichtlich mit weiteren Tätern in schwarzer und grauer Farbe einen Schriftzug in einer Größe von etwa 9,50 Meter mal 2 Meter an der Wand angebracht. Der Schaden wurde mit etwa 5.000 Euro angegeben.

Gegen die beiden Deutschen wird nun wegen der Sachbeschädigung ermittelt. In dem Rahmen wird geprüft, ob sie für ähnliche Graffiti verantwortlich sind, die Anfang Juli auf Verteiler- und Stromkästen an der Grundstraße gesprüht worden sind.

18. August | Ungebetene Kletterer sorgten für Funkmastabschaltung

Zwei Jugendliche haben am Sonntagnachmittag für die Abschaltung des Funkmasten auf dem Windberg bei Freital gesorgt.

Passanten beobachteten gegen 17:15 Uhr, wie der 15- und der 16-Jährige sich auf das umzäunte Gelände in der Nähe des König-Albert-Denkmals begaben und anschließend den Funkmast hinaufkletterten. Sie informierten die Polizei. Das Duo wurde anschließend durch Einsatzkräfte der Höhenrettung unverletzt vom Mast heruntergebracht. Für den Rettungseinsatz musste der Funkmast bis gegen 21:30 Uhr außer Betrieb gesetzt werden. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Hausfriedensbruchs gegen die beiden Jugendlichen.

15. August | 68 Verstöße bei Verkehrskontrolle festgestellt

Auf der Stauffenbergallee in Dresden hat die Polizeidirektion Dresden am Donnerstag eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Schwerpunkt der Kontrolle zwischen 9 und 15 Uhr war es unter Betäubungsmitteln stehende Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Beamten der Verkehrspolizei, mehrerer Reviere, der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie von der Inspektion Zentrale Dienste bauten Kontrollstellen in beiden Fahrtrichtungen auf. Sie kontrollierten insgesamt 345 Fahrzeuge und stellten dabei 68 Verstöße gegen verschiedene Verordnungen fest, darunter zwei Straftaten.

Ein 44-jähriger Deutscher fuhr mit einem Moped KwangYang in die Kontrollstelle. Er konnte keinen Führerschein vorweisen. Eine Überprüfung ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Gegen einen 72-Jährigen wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Er war mit einem Ford Fiesta unterwegs und zeigte während der Kontrolle starke Ausfallerscheinungen, die eine Fahreignung ausschlossen. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der Deutsche auf Medikamente angewiesen ist, die mutmaßlich die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Zudem war er krankheitsbedingt nicht in der Lage sicher zu fahren. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, sein Führerschein sichergestellt und die Fahrerlaubnisbehörde informiert.

Weiterhin stellten die Beamten zehn Fahrzeugführer fest, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren waren, weitere vier standen unter dem Einfluss von Alkohol. Gegen die 14 Fahrer wird wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel ermittelt. 52 weitere Fahrer müssen sich wegen verschiedener anderer Ordnungswidrigkeiten verantworten. 13 davon müssen mit einem Bußgeldbescheid rechnen, die restlichen erwartet ein Verwarngeld. Drei Autos wurden sichergestellt, nachdem Beamte einen nicht verkehrssicheren Zustand der Fahrzeuge festgestellt hatten.

Insgesamt waren 75 Beamte im Einsatz.

14. August | Arbeiter angefahren und geflohen – Führerschein sichergestellt

Am Mittwoch hat ein Autofahrer (61) einen Bauarbeiter (36) auf der Gröditzer Straße in Röderaue, OT Frauenhain angefahren und leicht verletzt.

Der 61-Jährige fuhr mit einem 5er BMW gegen 11:15 Uhr auf ein wegen einer Baustelle gesperrtes Straßenstück. Der 36-jährige Arbeiter machte ihn darauf aufmerksam und wollte die Weiterfahrt verhindern. Daraufhin fuhr der BMW-Fahrer mehrfach gegen die Beine des 36-Jährigen. Anschließend fuhr er davon.

Alarmierte Beamte ermittelten den Fahrer und stellten seinen Führerschein sicher. Gegen den Deutschen wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wegen der Körperverletzung sowie wegen der Unfallflucht ermittelt.

13. August | Mann sprang vor Polizei aus dem Fenster

In der Nacht zu Dienstag ist ein Mann (19) vor Polizeibeamten aus dem Fenster einer Wohnung in Dresden-Prohlis gesprungen und hat sich dabei verletzt. In der Wohnung fanden die Polizisten Drogen.

Dresdner Polizisten sind gegen 04:45 Uhr zu einer Auseinandersetzung in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Jacob-Winter-Platz gerufen worden. Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, sprang ein Mann aus einem Fenster in der zweiten Etage. Der 19-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und kam in ein Krankenhaus. In der Wohnung des jungen Tunesiers entdeckten die Polizisten etwa 50 Gramm Kokain. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

12. August | Laster gestohlen und angezündet

In der Nacht zum Montag hat ein zunächst Unbekannter gegen 4 Uhr in Dresden-Hellerau einen Lkw Mercedes Actros samt Sattelanhänger von einer Baustelle an der Wilschdorfer Landstraße gestohlen. Er fuhr diesen auf einen Feldweg an der Alten Moritzburger Straße, entzündete das Fahrerhaus und floh. Zeugen gelang es das Feuer zu löschen, bevor größerer Schaden entstand.

Die ersten Ermittlungen führten zu einem 39-jährigen Deutschen, gegen den nun wegen des Diebstahls sowie der Brandstiftung ermittelt wird. Es handelt sich um denselben Mann, der am Vorabend mit einem Nissan Qashqai mehrere Unfälle im Dresdner Norden und Moritzburg verursacht hatte. Zudem prüfen die Ermittler, ob er für einen Brand eines Wohnwagens auf einem Gelände an der Waldteichstraße in Moritzburg am Sonntagabend verantwortlich ist. 

11. August | Jugendliche verursachten Feldbrand mit stillgelegtem Auto

Bei einem Feldbrand an der Quohrener Straße in Kreischa haben am Sonntagmittag sechs Frauen (18 bis 54) und fünf Männer (22 bis 63) leichte Verletzungen erlitten.

Nach ersten Ermittlungen geriet gegen 13:15 Uhr zuerst ein Renault Twingo auf dem Feld in Brand. Das Feuer sprang vom Fahrzeug auf das Areal über, das auf etwa einem Hektar brannte. Dabei erlitten die elf Menschen Rauchgasvergiftungen, die ambulant behandelt wurden. Zudem versorgte ein Tierarzt neun Pferde medizinisch. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor.

Der Renault war nicht zugelassen. Nach derzeitigem Stand wurde er von einer Gruppe junger Leute genutzt, die damit über das Feld gefahren waren, bis das Auto in Brand geriet. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung und prüft dabei, wer von den zwei Mädchen (beide 16) und jungen Männer (16, 18, 18, 19) gefahren ist.

10. August | Tätlicher Angriff auf Rettungssanitäter

Ein 17-Jähriger wurde am späten Samstagabend gegen 23:15 Uhr wegen des Verdachts einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus an der Friedrichstraße in Dresden behandelt. Dabei griff er unvermittelt zwei Rettungssanitäter (25, 29) an und verletzte diese durch mehrfache Boxhiebe gegen die Brust. Auch die hinzugezogenen Einsatzkräfte der Polizei konnten den Mann nicht beruhigen, so dass er fixiert und anschließend in den Polizeigewahrsam eingeliefert werden musste. Zum Tatzeitpunkt stand der 17-Jährige mit mehr als 2,7 Promille unter Einwirkung von Alkohol.

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