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Fazit der Verkehrssicherheitsaktion: Die Schule hat begonnen

Verkehrskontrolle
(© Polizei Sachsen)

Drei Wochen lang kontrollierte die sächsische Polizei vor Schulen, ob beispielsweise Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten wurden. Das Ergebnis: 2.564 Verkehrsverstöße, die mit Verwarn- und Bußgeldern geahndet wurden. 
Verkehrskontrolle
Archivbild: Polizeibeamtin bei der Verkehrskontrolle
(© Polizei Sachsen)


In der letzten Septemberwoche endete die dreiwöchige sächsische Verkehrssicherheitsaktion »Die Schule hat begonnen!«. Die Beamtinnen und Beamten der Polizei Sachsen kontrollierten an insgesamt 1.069 Stellen in der Nähe von Schulen – davon 1.016 im direkten Umfeld von Grundschulen - den Verkehr. Die Mehrzahl der Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer hielt sich in den kontrollierten Bereichen an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Dennoch wurden mehr als 2.500 Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet.

Ergebnisse der Verkehrskontrollen

Bei den 2.546 Verkehrsverstößen handelte es sich größtenteils um Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Hierzu wurden 1.637 Verwarn- und 124 Bußgelder ausgesprochen.

Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung wurde im Bereich der Polizeidirektion Görlitz bereits in der ersten Kontrollwoche gemessen. Ganze 49 km/h war das Fahrzeug zu schnell. Darüber hinaus stellten die Beamtinnen und Beamten sachsenweit 159 Verstöße gegen die Sicherungspflicht von Kindern in Kraftfahrzeugen fest. Die Polizistinnen und Polizisten achteten aber auch darauf, dass sich die Kinder auf dem Schulweg entsprechend der Verkehrsregeln verhielten. Bei Verstößen klärten sie die Kinder auf und halfen so bei der Verkehrserziehung.


Auftakt der Verkehrsaktion
Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller beim Auftakt der Verkehrsaktion an der Grundschule „Am Holländer“ in Döbeln
(© Polizei Sachsen)

Häufige Unfallursachen bei Unfällen mit Kindern, sind unter anderem das Verhalten beim Überschreiten der Fahrbahn und Hervortreten hinter Sichthindernissen, ohne dabei auf den Fahrzeugverkehr zu achten. Mit der Verkehrssicherheitsaktion »Die Schule hat begonnen!« werden Autofahrer und Kinder gleichermaßen sensibilisiert. Dass dies wichtig ist, zeigte jüngst ein tragischer Unfall. Am 24. September musste die Polizei bedauerlicherweise in Großerkmannsdof, einem Ortsteil von Radeberg, einen schweren Verkehrsunfall aufnehmen, bei dem ein siebenjähriges Schulkind tödlich verletzt wurde.

Hintergrundinformation

Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller hatte diese Aktion am 6. September 2021 an der Grundschule »Am Holländer« in Döbeln mit dem Kooperationspartner, dem Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes, gestartet. Die traditionelle, jährliche Verkehrssicherheitsaktion soll gerade zum Schulstart für Gefahren sensibilisieren, sie lief sachsenweit bis zum 26. September 2021.

Innenminister Prof. Dr. Wöller: »Besonders in der Nähe von Schulen und Schulwegen ist von allen Verkehrsteilnehmenden jederzeit größte Aufmerksamkeit und Rücksicht gefordert. Denn Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger. Der sächsischen Polizei ist es daher ein wichtiges Anliegen, mit solchen Aktionen unsere Schülerinnen und Schüler sicherer im Verhalten im Straßenverkehr zu machen und die Verkehrsteilnehmenden für Gefahrensituationen zu sensibilisieren. Unser Ziel ist es, Verkehrsunfälle mit Kindern zu verhindern. Denn jeder Unfall ist einer zu viel.«