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Auftakt für Verkehrsaktion: Die Schule hat begonnen

Auftakt für Verkehrsaktion
(© Polizei Sachsen)

In Döbeln hat Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller am Montag den Startschuss für die traditionelle Verkehrssicherheitsaktion zum Schulanfang gegeben. Über den Zeitraum von drei Wochen wird es ab jetzt besonders vor Grundschulen Kontrollen geben.
Auftakt für Verkehrsaktion
(© Polizei Sachsen)

In Döbeln hat Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller am Montag den Startschuss für die traditionelle Verkehrssicherheitsaktion zum Schulanfang gegeben. Über den Zeitraum von drei Wochen wird es ab jetzt besonders vor Grundschulen Kontrollen geben.

 

Bereits seit 20 Jahren begleitet die sächsische Polizei die Aktion zum Schulstart. In diesem Jahr kontrollieren die Kolleginnen und Kollegen vom 6. bis 26. September schwerpunktmäßig vor und im Bereich von Grundschulen, ob sich die Kinder an die Verkehrsregeln halten. Bei Verstößen klären die Polizistinnen und Polizisten die Kinder auf und helfen so bei der Verkehrserziehung. Überprüft wird aber auch, ob sich motorisierte Verkehrsteilnehmende an die Verkehrsregeln halten.

 

Zum Auftakt-Termin in Döbeln haben Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller und Polizeidino POLDI zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule „Am Holländer“ Aktionsaufkleber auf Bussen und Polizeifahrzeugen aufgeklebt. Dabei bekamen Sie unter anderem auch Unterstützung vom Bürgermeister der Stadt, Sven Liebhauser.

 

Dem Innenminister liegt die Aktion sehr am Herzen, sagt er, denn: „Im Straßenverkehr können Kinder oftmals Situationen und Gefahren noch nicht richtig abschätzen.“ Daher sei es besonders wichtig, auf unsere Kinder im Straßenverkehr zu achten. Schulanfänger seien auch Verkehrsanfänger, so Wöller weiter.

 

Aktion soll Verkehrsteilnehmende sensibilisieren

 

Bei der Aktion im vergangen Jahr wurden an 2.000 Kontrollstellen unter anderem fast 3.300 Geschwindigkeitsüberschreitungen von motorisierten Verkehrsteilnehmenden gezählt. „Das zeigt wie enorm wichtig diese Aktion ist, um besonders auch Autofahrerinnen und Autofahrer zu sensibilisieren“, betont Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller.

 

Diese Verstöße wurden mit 2.890 Verwarn- und 399 Bußgeldern geahndet. Der gemessene Spitzenwert lag im Bereich der Polizeidirektion Zwickau bei einer Geschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde bei zulässigen 30 Kilometern pro Stunde. Außerdem ahndeten die Polizistinnen und Polizisten 188 Verstöße gegen die Sicherungspflicht von Kindern in Kraftfahrzeugen sowie 1.937 sonstige Ordnungswidrigkeiten.


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Eltern sollten mit ihren Kindern üben

Besonders für Kinder können bestimmte Situationen im Straßenverkehr schwierig sein – parkende Autos zum Beispiel. Während erwachsene Menschen meist über diese hinwegsehen können und damit auch den Verkehr im Blick haben, sehen Kinder oft nur den Straßenabschnitt vor sich. Die Autos verdecken den Rest. Als Elternteil ist es daher wichtig, einmal mehr die Perspektive des Kindes einzunehmen und zusätzlich zu üben. Mit Blick auf den Schuljahresstart empfiehlt die sächsische Polizei insbesondere den Eltern von Erstklässlern den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern zu erkunden und auf mögliche Gefahren hinzuweisen.

Mit der Kampagne „Mit POLDI sicher unterwegs“ bietet die Polizei Sachsen ein breites Angebot an Hilfestellungen bei der Verkehrserziehung. Mit Filmen, Hörspielen und Begleitmaterialien erklärt Polizeidino POLDI kindgerecht, wie sich Jungen und Mädchen im Straßenverkehr verhalten sollten. So zeigt POLDI in mehreren Folgen, wie Kinder sicher zu Fuß, als Mitfahrer im Auto oder mit Bus und Bahn unterwegs sind, worauf sie im Dunkeln achten sollten, was zu tun ist, wenn man sich verläuft, oder wie man in Notsituationen richtig reagiert.

Auf www.poldi.sachsen.de stehen kostenfrei begleitende Materialien mit hilfreichen Tipps und Handreichungen für Eltern, Lehrer und Erzieher bereit. Diese eignen sich insbesondere für den Vorschulunterricht und die erste Klasse.