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Radfahren in der dunklen Jahreszeit: Das rät der Experte

Ein Polizist kontrolliert den Verkehr
(© Polizei Sachsen)

Besonders im Herbst und Winter sorgt Licht am Fahrrad dafür, dass Radler genügend sehen – aber auch gesehen werden. Was es dabei alles zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.


Besonders im Herbst und Winter sorgt Licht am Fahrrad dafür, dass Radler genügend sehen – aber auch gesehen werden. Was es dabei alles zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Jetzt, in der dunklen Jahreszeit, sind Fahrradfahrer in Sachsen oft im Dunklen unterwegs. Regen und Nebel bergen besonders im Straßenverkehr zusätzliche Risiken. Polizeioberkommissar Thomas Kiraly von der Dresdner Fahrradstaffel ist regelmäßig auf der Straße unterwegs. Immer wieder stellen er und seine Kolleginnen und Kollegen dabei Mängel an Rädern fest. Oft handelt es sich um eine unzureichende Beleuchtung.

Für Fahrräder ist eine Beleuchtung Pflicht, und das nicht nur in den Wintermonaten. Aber gerade jetzt ist sie umso wichtiger, um gefährliche Situationen zu vermeiden. So gehören ein weißes Frontlicht und ein rotes Rücklicht zwingend zur Standardausstattung. Dabei ist es egal, ob diese per Dynamo oder Batterie betrieben werden.

Zusätzlich kommen passive Leuchtmittel am Fahrrad zum Einsatz, die Reflektoren. Sie befinden sich zusätzlich zu Front- und Heckstrahlern am Rad, an den Pedalen sowie an den Rädern. Wie Thomas Kiraly erklärt, können die Reflektoren zwischen den Speichen „zur Seite als gelb abstrahlende Katzenaugen oder alternativ dazu als weißer Leuchtsteifen“ an der Felge angebracht werden. Im Paragraph 67 der Straßenverkehrszulassungsverordnung (§67 der StVZO) steht detailliert beschrieben, was als Beleuchtung am Fahrrad erlaubt ist und was nicht.

Mehr Sicherheit durch richtige Kleidung

Thomas Kiraly empfiehlt außerdem: „Wenigstens eine helle leuchtende Jacke, mit der man auch schon in der Dämmerung gut gesehen wird“. Ergänzend seien auch Reflexstreifen am Helm und an den Beinen eine gute Wahl. Teilweise sind diese auch von vorn herein schon am Helm angebracht. „Bei Kinderfahrrädern kann man eigentlich nie genug Licht nach außen werfen“, sagt er. So signalisiere man schon von Weitem: „Achtung! Hier ist ein Kind unterwegs“. Er rät, mit Reflexkleidung und Leuchtmitteln am Fahrrad nicht zu sparen.

Als Elternteil sollte man gemeinsam mit den Kindern Wege vorher abfahren, um mögliche Gefahrenstellen aufzudecken. Wie Kinder sich am besten im Dunkeln verhalten, erklärt Kinderkommissar POLDI in seinem Video „Mit POLDI sicher im Dunkeln unterwegs – zu Fuß und mit dem Fahrrad“