Polizeiticker Leipzig: Unfall mit Straßenbahn endet tödlich
Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig
26. März | Unfall mit Straßenbahn endet tödlich
Eine 71-jährige Frau wurde gestern auf ihrem Weg zu einem Fußballspiel bei einem Unfall mit einer Straßenbahn schwer verletzt. Sie verstarb einige Stunden später.
Die Frau beabsichtigte mit ihrem Mann am Ostplatz zur Haltestelle in stadtauswärtige Richtung zu laufen. Dafür musste sie die Gleise in stadteinwärtige Richtung überqueren und übersah dabei die sich nähernde Straßenbahn der Linie 15. Trotz Gefahrenbremsung durch die Tramfahrerin kam die Straßenbahn nicht rechtzeitig zum Stehen und erfasst die Seniorin. Sie wurde unter der Tram eingeklemmt und schwer verletzt. Rettungskräfte der Feuerwehr konnten sie befreien und zur Behandlung in ein Krankhaus bringen. Hier erlag sie noch am Abend ihren Verletzungen. Vor Ort unterstützte das Kriseninterventionsteam Leipzig einen Angehörigen. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
Während der Unfallaufnahme war die B2/Prager Straße zwischen Oststraße und Volckmarstraße bis circa 21:30 Uhr gesperrt. Dabei kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall bei dem ein Funkstreifenwagen beim Rangieren mit einem stehenden VW Transporter kollidierte. Es entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro.
24. März | Betrug mit Retouren – Beschuldigte festgenommen
Gemeinsame Medieninformation von Staatswaltschaft Leipzig und Polizeidiretkion Leipzig
Zwischen 2020 bis Anfang 2026 haben eine 22-jährige Beschuldigte und ein 27-jähriger Beschuldigter (beide deutsch) hochwertige Elektronikwaren bestellt. Nach Entgegennahme der Pakete sollen sie die Rückübersendung der Ware vorgetäuscht und im Anschluss die erstatteten Kaufpreise mittels auf Alias-Identitäten ausgestellter Geldkarten abgehoben haben. Die Beschuldigten waren zudem in Deutschland untergetaucht, da sie zwar, wie sich später herausstellte, verschiedene Häuser anmieteten, sich aber nie ummeldeten.
Nach umfangreichen Ermittlungen der Leipziger Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurden beide Tatverdächtige am 26. Januar 2026 in Bonn festgenommen. Sie hatten zuvor eine Zivilklage gegen einen Versanddienstleister eingereicht, weil ein angeblich von ihnen versendetes Paket mit hochwertiger Ware nicht beim Empfänger (ebenfalls einer von ihnen verwendeten Alias-Personalie) angekommen sein soll. Der für das Verfahren zuständige Amtsrichter kontaktierte die Staatsanwaltschaft Leipzig mit einer Frage zu Paketdiebstählen und die Verbindung wurde bekannt.
Nach den Festnahmen im Januar erfolgten am 17. ,18. und 26. Februar umfangreiche Durchsuchungen in Neuss (Nordrhein-Westfalen) und einer Kleinstadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (Thüringen) aufgrund richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse. Dabei konnte in Neuss Bargeld in Höhe von rund 100.000 Euro und in Thüringen weitere 900.000 Euro vorläufig gesichert werden. Auch ein Quad und Bankkonten wurden sichergestellt. Die Ermittlungen gegen die beiden Beschuldigten dauern weiter an.
23. März | Am Vormittag eingebrochen, am Abend gestellt
In Wurzen konnte ein Einbrecher der am Sonntagmorgen zugeschlagen hatte noch am Abend des selben Tages gestellt werden.
Der zunächst unbekannter Täter brach gewaltsam in eine Wohnung am Domplatz ein. Dort durchsuchte er die Räumlichkeiten und stahl ein Rucksack mit einer Geldbörse. Darin befanden sich mehre hundert Euro Bargeld sowie Ausweise, Geldkarten und andere Unterlagen. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Gegen 20:45 Uhr waren dann Polizeibeamte in Wurzen auf Streifenfahrt, als sie im Rahmen einer Personenkontrolle den Tatverdächtigen (25, deutsch) feststellten. Da er noch die gestohlenen Ausweisdokumente bei sich führte, konnte ihm der morgendliche Einbruch zugeordnet werden. Das Diebesgut wurde sichergestellt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet, wobei jedoch kein weiteres Diebesgut gefunden wurde. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 25-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Das Polizeirevier Grimma hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.
20. März | Verwechslung führt zu Polizeieinsatz
Am Donnerstagnachmittag fand im Leipziger Stadtteil Mockau-Nord ein Einsatz wegen einer verdächtigen Person statt, welche mit einem waffenähnlichen Gegenstand hantiert haben soll.
Aufgrund der unklaren Lage wurden Einsatzkräfte, unter anderem der Fachdienst Einsatzzüge, zum Ort entsandt. Auch Rettungsdienst und Feuerwehr waren vor Ort. Ein Gebäude wurde zunächst geräumt und im Anschluss durchsucht, ohne die beschriebene Person festzustellen. Nach circa zwei Stunden wurde das Gebäude durch die Polizei wieder freigegeben. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Personen oder Gegenstände. Bisherige Erkenntnisse haben ergeben, dass es sich bei der mutmaßlichen Waffe um ein elektronisches Gerät handelte, welches einer Pistole zum Verwechseln ähnlich sah.
19. März | Tatverdächtige Einbrecher gestellt
In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag konnten Beamte des Polizeireviers Leipzig-Nord zwei tatverdächtige Einbrecher stellen, die kurz zuvor in eine Wohnung eingebrochen sein sollen.
Kurz nach Mitternacht wurde die Polizei in den Leipziger Stadtteil Mockau-Süd gerufen, da Zeugen zwei Männer (47, 34 | beide deutsch) dabei beobachtet hatten, wie diese über ein Fenster in eine Wohnung einbrachen. Die Polizisten konnten die beiden Männer wenig später auf der Oberläuterstraße finden, wobei sie zunächst zu flüchten versuchten, jedoch gestellt werden konnten. Neben verschiedenen Einbruchswerkzeugen fanden die Beamten auch noch Betäubungsmittel bei dem 47-Jährigen.
Nachdem auch ein Diensthund die Tatbeteiligung der beiden Männer untermauern konnte, wurden diese nach Rücksprache mit einer Bereitschaftsstaatsanwältin vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam eingeliefert. Zuvor wurde der 34-Jährige aufgrund eines medizinischen Problems in ein Krankenhaus gebracht, aus welchem er wenig später wieder entlassen wurde. Die beiden Tatverdächtigen sollen im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, welcher über den Vollzug des Haftbefehls entscheidet. Die Ermittlungen wegen eines Einbruchsdiebstahls dauern an