Polizeiticker Leipzig: Tatverdächtiger Drogendealer nach Durchsuchung in Haft

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

16. April | Tatverdächtiger Drogendealer nach Durchsuchung in Haft

Am Dienstagvormittag setzte das Rauschgiftkommissariat der Polizeidirektion Leipzig einen Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Leipzig in Wurzen um, welche für einen 41-Jährigen (deutsch) in einer Justizvollzugsanstalt endete.

Nach umfangreichen Ermittlungen hatte sich der Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln gegen den bereits einschlägig vorbestraften Mann erhärtet. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten über 140 Gramm Cannabis, nahezu 100 Gramm Methampetamine, fast 200 Gramm GHB, sowie teilweise verbotene Hieb- und Stichwaffen sicher. Aufgrund der Menge, sowie der Vorstrafen des 41-Jährigen ordnete die Staatsanwaltschaft Leipzig die vorläufige Festnahme aufgrund von Wiederholungsgefahr an. Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.

15. April | Feuerlöschhydranten geöffnet - Zeugenaufruf

Im Revierbereich Borna wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwei Hydranten aufgedreht. Durch den daraus resultierenden Wasseraustritt wurden auch Straßenteile überschwemmt.

Mehrere Hinweisgeber hatten über den Notruf gemeldet, dass die Kreisstraße 7930 zwischen Großzössen und Kahnsdorf, sowie die Straße Blumrodapark in Borna unter Wasser standen. Vor Ort entdeckten die Polizeibeamten jeweils einen aufgedrehten Feuerlöschhydranten, woraufhin die Feuerwehr verständigt wurde. Diese konnte das Wasser abstellen und die Hydranten schließen. Durch die ausgetretenen Wassermassen wurde die K7930 auf einer Länge von circa 200 Metern überflutet. Zudem wurden auch Steine vom Wegesrand auf die Fahrbahn gespült. Wie viel Wasser schlussendlich ausgetreten ist, konnte bislang nicht eruiert werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaer Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

12. April | Kind (9) bei Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt

Gestern Nachmittag kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall im Westen von Leipzig, bei dem ein 9-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde.

Der Junge fuhr am Samstagnachmittag um 16:40 Uhr mit seinem Fahrrad zunächst auf dem Gehweg der Georg-Schwarz-Straße in stadtauswärtige Richtung. In Höhe der Hausnummer 135 der Georg-Schwarz-Straße geriet er auf die Fahrbahn und stieß seitlich mit einer in gleiche Richtung fahrenden Straßenbahn (Fahrer: 54) zusammen. Dadurch kam es zum Sturz des Jungen und im Anschluss zu schweren Verletzungen infolge der Kollision. Er wurde nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. 
Neben den zahlreichen Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei war auch ein Kriseninterventionsteam vor Ort zur Betreuung von Zeugen und der inzwischen verständigten Mutter des Kindes. Kriminaltechniker sicherten Spuren am Unfallort und der Verkehrsunfalldienst ermittelt nun zum genauen Unfallhergang. Es entstand zudem geringer Sachschaden. Die Georg-Schwarz-Straße musste zur Unfallaufnahme für etliche Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. 
Weitere Einzelheiten zum Unfall können zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben werden. 

Die Polizei sucht nach Zeugen zum Unfallgeschehen. Insbesondere wird nach einer Person gesucht, welche mit einem Einkaufswagen am Unfallort stand. Es könnte sich um einen wichtigen Zeugen handeln. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem Verkehrsunfall oder zur Person mit Einkaufswagen geben können, werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. 

10. April | Wohnungseinbruch aufgeklärt – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach Einbruch zur Weihnachtszeit in eine Leipziger Wohnung, aus der Bargeld und Schmuck gestohlen wurden, konnten Polizei und Staatsanwaltschaft einen 60-jährigen Tatverdächtigen ermitteln und Mitte März festnehmen. Dieser befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Am 19. März 2026 wurde bei einem Polizeieinsatz ein 60-Jähriger (deutsch) in seiner Wohnung in Zwenkau festgenommen. Ermittlungen des Einbruchskommissariates der Leipziger Kriminalpolizeiinspektion und der Staatsanwaltschaft Leipzig begründeten einen dringenden Tatverdacht wegen eines Wohnungseinbruchsdiebstahls gemäß § 244 StGB. Der polizeibekannte Mann steht in Verdacht, am zweiten Weihnachtsfeiertag 2025 in eine Wohnung in Leipziger Stadtteil Mockau eingebrochen und eine hohe Bargeldsumme im fünfstelligen Bereich sowie teure Handtaschen und Schmuck entwendet zu haben. Dies geschah, während sich die Geschädigte auf Weihnachtsbesuch bei Ihrer Familie befand.

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Zwenkau fanden die Ermittlerinnen und Ermittler nicht nur Beweismaterial zum aktuellen Einbruch, sondern auch eine scharfe Pistole, für die der Beschuldigte keine Erlaubnis besaß. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig erfolgte nach der Festnahme die Vorführung beim Ermittlungsrichter am zuständigen Amtsgericht, welcher den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der 60-Jährige wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Leipzig eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an. So wird auch geprüft, ob der Tatverdächtige noch für weitere Straftaten in Frage kommt.

8. April | Exponate aus der »Runden Ecke" wiedergefunden

Bei einer Durchsuchung am Donnerstagnachmittag stellte die Polizei mehrere Ausstellungsstücke aus dem Museum in der "Runden Ecke" sicher.

Ein Mitarbeiter des Museums hatte auf einer Verkaufsplattform nach älteren Gegenständen gesucht. Dabei fand er einen Computer aus DDR-Zeiten, einen Robotron A5120. Ein solches Modell war in der Vergangenheit aus dem Keller des Museums gestohlen worden. Seit Ende letzten Jahres wurde mehrfach in das Museum eingebrochen und diverse Exponate entwendet.
Zum vereinbarten Kauftermin am vergangenen Donnerstagnachmittag zog der Mitarbeiter die Polizei hinzu. Der Tatverdächtige (16) hatte zudem weitere Exponate zum Kauf angeboten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde eine Wohnungsdurchsuchung bei ihm durchgeführt. Dabei fand die Polizei im Keller des Tatverdächtigen den gestohlenen Computer, drei Bilder, ein Nachtsichtgerät mit Zubehör, ein Luftgewehr und ein sogenanntes Feuerleitgerät der ehemaligen NVA. Diese Gegenstände konnten zweifelsfrei den zurückliegenden Einbruchsdiebstählen in der "Runden Ecke" zugeordnet werden. Die Exponate wurden sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

7. April | Bargeld geraubt - Zeugenaufruf

Bereits am Gründonnerstag kam es im Leipziger Osten zu einem Raub, bei dem ein Jugendlicher bestohlen wurde.

Der 14-Jährige war am Donnerstagnachmittag vom Köhlerpark in Richtung Rabet unterwegs. In der Koehlerstraße sprach ihn ein unbekannter Täter an und forderte unter Anwendung von körperlicher Gewalt dessen Handy. Er nahm dem Jugendlichen das Handy ab und forderte Bargeld, wenn dieser sein Handy wiederhaben wolle. Der Jugendliche kam der Forderung nach und übergab einen niedrigen dreistelligen Betrag Bargeld. Daraufhin erhielt er sein Handy zurück. Der Täter flüchtete mit einem Begleiter in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Raubes.

Der unbekannte Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • circa 19 Jahre alt
  • circa 1,90 Meter groß
  • kräftige Gestalt
  • Drei-Tage-Bart
  • dunkelbraunes, krauses Haar, Igelschnitt
  •  "Boxernase"
  • Kleidung: schwarze Weste mit weißen Buchstaben bedruckt, schwarzer Pullover, schwarze Jogginghose mit weißen Streifen, schwarze Schuhe, kleine schwarze Herrenhandtasche; weiß bedruckt, pinke, viereckige Vape/E-Zigarette

Der Begleiter kann wie folgt beschrieben werden:

  • circa 16 Jahre alt
  • circa 1,70 Meter groß
  • schlanke Gestalt
  • blondes, glattes, mittellanges Haar
  •  Kleidung: schwarze Kapuzenjacke, schwarze Jogginghose, schwarze Schuhe, Kapuze über dem Kopf

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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