Polizeiticker Leipzig: Flüchtiger Tatverdächtiger von Bürgern gestellt

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

10. Februar | Flüchtiger Tatverdächtiger von Bürgern gestellt

Ein 42-Jähriger (deutsch) wurde nach einem Ladendiebstahl von zwei Bürgern gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei von diesen festgehalten. Zuvor hatte der 42-Jährige seine Verfolger mit Kieselsteinen und dem Diebesgut beworfen, aber nicht getroffen.

Der 42-Jährige wurde durch Zeugen in einem Geschäft auf der Löbauer Straße dabei beobachtet, wie er mehrere Flaschen Alkohol entwendet und anschließend aus dem Laden flüchtete. Ein 74-Jähriger folgte ihm und konnte diesen, zusammen mit einem 60-jährigen Passanten, einige Straßen weiter stellen und bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich informierten Polizei festhalten. Während der Flucht warf der 42-Jährige Kieselsteine in Richtung des 74-Jährigen und eine Flasche auf den 60-Jährigen, traf aber niemanden. Der Fachdienst Einsatzzüge konnte dem Tatverdächtigen kurz nach dem Notruf habhaft werden. Nach den strafprozessualen Maßnahmen wurde der 42-Jährige aus diesen entlassen. Gegen ihn wird nun wegen räuberischen Diebstahls ermittelt.

9. Februar | Drei Tatverdächtige nach Raub gestellt

Drei männliche Tatverdächtige (16, 17 | 18, deutsch) konnten am Freitagabend von Beamten des Polizeireviers Leipzig-Nord nach einem Raubdelikt ermittelt werden.
Drei Tatverdächtige sprachen zwei Jugendliche (15 und 16) auf der Sasstraße an und forderten die Übergabe von Wertgegenständen. Nachdem sich die beiden Geschädigten weigerten, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Gruppierungen. Der 15- und 16-Jährige konnten jedoch fliehen. Die drei Tatverdächtigen schafften es, den 15-Jährigen einzuholen und griffen ihn erneut an. In der Folge übergab dieser einen niedrigen Geldbetrag an die Tatverdächtigen, welche sich daraufhin entfernten.
Die hinzugerufene Polizei konnte die Tatverdächtigen später aufgrund von Zeugenhinweisen an einer Tankstelle in der Nähe feststellen. Bei der Durchsuchung der Personen konnte bei dem 18-Jährigen Munition für eine Schreckschusswaffe festgestellt werden. Ein zur Unterstützung hinzugerufener Fährtenhund konnte den Verdacht gegen die drei Tatverdächtigen weiter erhärten. Die dazugehörige Waffe wurde unweit der Personengruppe gefunden und konnte, nach bisherigen Erkenntnissen, dem 18-Jährigen zugeordnet werden. Das Trio wurden für die notwendigen strafprozessualen Maßnahmen auf eine Dienststelle verbracht und nach Abschluss dieser wieder aus der Maßnahme entlassen. Die Ermittlungen wegen des Raubdeliktes und des Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an werden Zusammenhänge zu anderen Straftaten geprüft.

5. Februar | Ladendiebe gestellt

Diebesgut Ungarn
Teile des Diebesgutes, welches die Beamten bei den Tatverdächtigen fanden.  

Beamten des Polizeireviers Leipzig-Zentrum konnten am Mittwochnachmittag zwei Männer (33, 34 | beide ungarisch) vorläufig festnehmen, nachdem Ladendetektive diese bei mehreren Diebstählen in der Leipziger Innenstadt beobachtet hatten.

Die Polizei war gegen 15:50 Uhr darüber informiert worden, dass zwei Personen nach mehreren Ladendiebstählen mutmaßliches Diebesgut in ein Fahrzeug in der Reichsstraße einladen würden. Die Beamten konnten die beiden Männer ebenso wie das mutmaßliche Diebesgut in Form von Hygieneartikeln, Kleidung, Süßigkeiten und Haushaltsgegenständen vor Ort feststellen. Gegen die beiden Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs des gewerbsmäßigen Diebstahls eingeleitet. Nachdem zunächst ein beschleunigtes Verfahren angestrebt wurde, bei dem die Strafe auf dem Fuße folgt, wurden die beiden Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft nach den notwendigen strafprozessualen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

4. Februar | Zwei Tatverdächtige zu Graffiti ermittelt

LVB Graffiti Bus
Ein durch Graffiti beschädigter Linienbus der LVB. 

Seit dem Frühjahr 2025 kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Leipzig zu zahlreichen Sachbeschädigungen durch Graffiti mit wiederkehrenden Tags. Beamte des Polizeireviers Leipzig-Nord konnten Tatverdächtige ermitteln und fanden bei Durchsuchungen unter anderem mögliche Beweise für die Taten.

Die Tatorte der Sachbeschädigungen in Form von Graffiti erstreckten sich neben der Stadt Leipzig auch über die angrenzenden Landkreise Nordsachsen und Leipzig. Betroffen waren vor allem Fahrzeuge verschiedener Verkehrsbetriebe und Autovermietungen. Unter anderem wurde ein Bus der Leipziger Verkehrsbetriebe am 6. April 2025 im Leipziger Stadtteil Neulindenau besprüht. Der Schriftzug erstreckte sich über eine komplette Seite des Busses (siehe Bild). Ein Hinweis im April 2025 führte zu ganzheitlichen Recherchen in sozialen Netzwerken, woraufhin zwei Tatverdächtige (37 und 40 | beide deutsch) durch weitere umfangreiche polizeiliche Maßnahmen identifiziert werden konnten.
Auf dieser Grundlage wurden im September und November 2025 Durchsuchungen bei den beiden Männern durchgeführt. Dabei stellten die Ermittler zahlreiche Speichermedien sowie szenetypische Gegenstände sicher.
Die bisherige Auswertung ergab Beweismittel zu elf angezeigten Sachbeschädigungen mit einem bekannten Schaden von rund 40.000 bis 50.000 Euro. Der tatsächliche Gesamtschaden wird jedoch deutlich höher eingeschätzt, da noch nicht alle Schadensmeldungen vorliegen. Zudem ergaben sich Hinweise auf weitere Straftaten, unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz sowie Bezüge zu Verfahren der Bundespolizei.

Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände und die Ermittlungen, die in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei geführt werden, dauern an

3. Februar | Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut und Betäubungsmitteln

Ermittlerinnen und Ermittler des Polizeirevier Zentrums durchsuchten in Leipzig eine Wohnung aufgrund eines Fahrraddiebstahls und konnten mutmaßliches Diebesgut sowie Drogen sicherstellen.

Am Freitag durchsuchten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Zentrum auf richterliche Anordnung eine Wohnung im Stadtteil Zentrum Südost in Leipzig. Gegen die zwei männlichen Nutzer der Wohnung (45, 41 | beide deutsch) wird wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt, da sie im November 2025 ein Fahrrad entwendet haben sollen. In der Wohnung wurde die Polizei dann fündig. Die Beamten konnten weiteres mutmaßliches Diebesgut, unter anderem Bankkarten, ein Schlüsselbund, mehrere Ausweise, eine Geldbörse, ein Fahrrad, mehrere Werkzeuge (hydraulische Spaltwerkzeuge, Bolzenschneider, Blechscheren, Zangen, Trennschleifer) und Mobiltelefone sicherstellen. Eine erste Prüfung ergab, dass verschiedene Gegenstände nach Diebstahlshandlungen zur Sachfahndung standen. Ebenso wurde in der Wohnung Betäubungsmittel aufgefunden. Die Ermittlungen des Kriminaldienstes des Polizeireviers Leipzig-Zentrum im Zusammenhang mit den Eigentumsdelikten gegen die beiden Beschuldigten dauern an. Aufgrund der sichergestellten Betäubungsmittel wurde gegen den 45-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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