Polizeiticker Leipzig: Informationen zum Großeinsatz in Leipziger Innenstadt

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

6. Mai | Zeugenaufruf nach Raubdelikt

Mittwochmittag kam es im Leipziger Stadtteil Paunsdorf zu einem Raubdelikt, bei dem einem 70-Jährigen Bargeld gestohlen wurde.

Gegen 12:15 Uhr klingelten zwei Unbekannte an der Wohnungstür des Mannes in der Klettenstraße. Nachdem er die Tür öffnete, stieß ihn einer der Täter gegen die Tür und forderte unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstands die Herausgabe seiner Wertgegenstände. In der weiteren Folge durchsuchte der andere Tatverdächtige die Wohnung und nahm Bargeld im Wert von über 2.000 Euro an sich. Anschließend flüchteten die Unbekannten aus der Wohnung. Der 70-Jährige wurde leicht verletzt.

Zur Personenbeschreibung der Unbekannten ist bisher Folgendes bekannt:

Person 1:

  • circa 1,70 Meter groß
  •  kräftige Statur
  • braune Augen
  • Bekleidung: dunkle Mütze | dunkler Schlauchschal bis über die Nase gezogen | dunkle Jacke | helle lange Hose

Person 2:

  • circa 1,70 Meter groß
  • kräftige Statur
  • braune Augen
  • Bekleidung: dunkle Mütze | dunkler Schlauchschal | dunkle Jacke | lange dunkle Hose

Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

6. Mai | Erfolgreiche mehrtägige Durchsuchungsmaßnahme in Bad Düben

Ein vor fünf Jahren entwendetes Fahrrad hat die Polizei am vergangenen Mittwoch, den 29. April, auf die Spur eines Tatverdächtigen gebracht, bei dem nach einer zweitägigen Durchsuchung, neben Waffen und Betäubungsmitteln, auch diverses weiteres Diebesgut sichergestellt wurde. Dieses wurde teilweise schon an die rechtmäßigen Eigentümer ausgehändigt.

Zunächst hatte sich ein Hinweisgeber bei der Polizei in Torgau gemeldet und mitgeteilt, auf einer Verkaufsplattform sein vor fünf Jahren entwendetes Fahrrad entdeckt zu haben. Aufgrund vorliegender Erkenntnisse wurde in Absprache mit der Zweigstelle Torgau der Staatsanwaltschaft Leipzig und dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Torgau eine Durchsuchung bei dem 39-jährigen Tatverdächtigen (deutsch) angeordnet. Aufgrund der Größe der zu durchsuchenden Objekte, wurden neben den Einsatzkräften der Kriminalpolizeiaußenstelle Torgau auch Beamte der Kriminaltechnik, der Diensthundestaffel, der sächsischen Bereitschaftspolizei und der Zentralen Asservatenstelle eingesetzt.

Neben dem entwendeten Fahrrad konnten die Beamten diverse Gegenstände feststellen, welche teilweise aus Diebstählen stammten. Unter anderem konnten die Beamten Werkzeuge, zerlegte Fahrräder, sechs Krafträder und mehrere E-Bike Motoren sichern. Weiterhin fanden die Beamten eine nicht unerhebliche Menge an Betäubungsmitteln (Cannabis und Methamphetamin), sowie Bargeld und Utensilien, um mit diesen zu handeln.

Der mittlerweile auf freien Fuß gesetzte Tatverdächtige war zwischenzeitlich vorläufig festgenommen worden. Da keine Haftgründe für die Fortsetzung der Haft vorlagen, hatte die Staatsanwaltschaft Leipzig die Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam angeordnet. Zuvor waren die notwendigen strafprozessualen Maßnahmen mit dem Tatverdächtigen getroffen worden. Die Ermittlungen, unter anderem wegen Hehlerei und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wurden aufgenommen. 

5. Mai | Unfall mit zwei Verletzten

In Delitzsch kam es heute Morgen im Bereich der August-Bebel-Straße / Leipziger Straße / Richard-Wagner-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer (20, deutsch) eines VW Golf sowie sein Beifahrer (26) verletzt wurden.

Der 20-Jährige fuhr nach bisherigen Erkenntnissen auf der Leipziger Straße in nördliche Richtung. In der weiteren Folge kam er von der Fahrbahn ab und fuhr geradeaus über einen Bordstein gegen ein Verkehrszeichen und nachfolgend gegen einen Baum. Infolge des Unfalls wurde der 20-Jährige schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Kameraden der Feuerwehr geborgen werden. Auch er wurde schwer verletzt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Straße ist für die Dauer der Unfallaufnahme noch voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall aufgenommen.

4. Mai | Fußgänger auf der Autobahn verursacht Unfälle

Auf der Bundesautobahn 14 kam es am Sonntagmittag zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde.

Der 40-Jährige (ukrainisch) kletterte zunächst über die Leitplanke der Autobahn und überquerte die Fahrbahn in Fahrtrichtung Halle. Aufgrund dessen musste der Fahrer (76) eines VW Sharan eine Gefahrenbremsung einleiten, woraufhin eine hinter ihm fahrende 37-jährige Kia Fahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und auf den VW auffuhr. Der Fahrer, sowie seine 63-jährige Beifahrerin und die Fahrerin des Kia, wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Fußgänger kletterte anschließend über die Mittelleitplanke und setzte seinen Weg über die andere Fahrbahn fort. Eine 63-jährige BMW-Fahrerin leitete dort ebenfalls eine Gefahrenbremsung ein, konnte jedoch eine Kollision mit dem Fußgänger nicht mehr verhindern. Dieser wurde bei dem Unfall verletzt, flüchtete aber zunächst vom Ort. Die hinzugerufene Verkehrspolizei konnte den Tatverdächtigen anschließend am Bahnhof Flughafen Leipzig/Halle ausfindig machen.

Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von fast 1,6 Promille bei dem Mann. Dieser wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt und ihm Blut abgenommen wurde. Es entstand ein Sachschaden von circa 25.000 Euro. Gegen den Fußgänger wird nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

1. Mai | Zeugenaufruf nach Diebstahl auf Südfriedhof

Auf dem Südfriedhof haben unbekannte Täter eine Graburne aus Metall von einem Familiengrab entwendet. Die Urne wurde gewaltsam von der Grabstätte entfernt. Durch den Diebstahl entstand ein Schaden von circa 250 Euro. Der historische und künstlerische Wert ist nicht bezifferbar. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls wurden aufgenommen.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 0 zu melden.

28. April | Zeugen zu Raub gesucht

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es am Hauptbahnhof zu einer Raubstraftat, bei der zwei junge Männer leicht verletzt wurden.

Kurz vor Mitternacht hörten ein 27-Jähriger und ein 25-Jähriger mit ihrer Bluetooth-Box Musik, als eine Gruppe von Männern auf sie zukam. Ein Mann aus dieser Gruppe entwendete die Box. Beim Versuch, das Gerät zurückzubekommen, verlagerte sich das Geschehen in Richtung Zentralhaltestelle. Dort versuchten die beiden Männer, ihr Eigentum zurückzuerhalten. Dabei setzten die unbekannten Täter einen messerähnlichen Gegenstand und Reizstoff gegen die jungen Männer ein, die dadurch leicht verletzt wurden. Dabei wurde die Jacke eines der Männer durch Schnitte beschädigt. Die Täter konnten mit der entwendeten Box in unbekannte Richtung fliehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.

Im Bereich der Zentralhaltestelle versuchten Passanten, die Situation zu schlichten und den Geschädigten zu helfen. Besonders diese und weitere Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

27. April | Tatverdächtige Autodiebin festgenommen

Der Tatverdacht, einen Oltimer in Wurzen entwendet zu haben, führte am Samstag in Machern zur vorläufigen Festnahme einer polizeibekannten 34-Jährigen.

Der 48-jährige Betreiber einer Autowerkstatt informierte am Samstagabend die Polizei, dass Unbekannte einen Oldtimer Chrysler Imperial (Erstzulassung: 1968) eines Kunden aus seiner Werkstatt in der Lüptitzer Straße entwendet hatten. Noch während der Anzeigenaufnahme, rief unabhängig davon ein Zeuge (35) an, dass er in Machern in der Gartenallee, den Oldtimer festgestellt hat, in dem sich eine Frau merkwürdig verhält. Die Beamten begaben sich sofort nach Machern und konnten in dem Fahrzeug eine schlafende, polizeibekannte 34-Jährige (spanisch) feststellen. Ein bei der Frau durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Opiate und Amphetamine. Zudem war die Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Da die 34-Jährige auch in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten war, nahmen die Beamten Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Leipzig. Diese ordnete die vorläufige Festnahme der Frau aufgrund von Wiederholungsgefahr an, sodass die 34-Jährige in den zentralen Polizeigewahrsam gebracht wurde. Im aktuellen Sachverhalt wird unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Fahrens unter berauschenden Mitteln ermittelt. Der Oldtimer konnte ohne Beschädigungen noch vor Ort an den Besitzer übergeben werden.

Inzwischen erfolgte die Vorführung beim Amtsgericht und der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wurde antraggemäß erlassen. Die 34-Jährige befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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