Polizeiticker Leipzig: Tatverdächtiger gestellt - Diebstahl verhindert

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

11. September | Tatverdächtiger gestellt - Diebstahl verhindert

Beamte der Leipziger Fahrradstaffel haben am Donnerstagabend im Leipziger Zentrum einen mutmaßlichen Fahrraddieb gestellt, der gerade dabei war, ein Fahrrad unter Zuhilfenahme eines Trennschleifers zu stehlen.

Aufgrund der Häufung von Fahrraddiebstählen im Bereich des Leipziger Zoos waren die Beamten der Fahrradstaffel in Zivil unterwegs, um den Bereich zu bestreifen. Im Rahmen dieser Streife beobachteten die Beamten gegen 17:00 Uhr in der Pfaffendorfer Straße einen einschlägig polizeibekannten 26-Jährigen (deutsch), welcher mit einem Trennschleifer das Schloss eines hochwertigen E-Bikes durchtrennte und im Anschluss das Fahrrad entwendete. Der Mann konnte unweit des Tatortes von den Polizeibeamten gestellt werden. Das mehrere tausend Euro teure Fahrrad konnte dem Besitzer noch vor Ort zurückgegeben werden.

Da der Tatverdächtige bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich bekannt war, wurde über die Staatsanwaltschaft Leipzig eine Durchsuchung seiner Wohnung beantragt, die in der Folge auch durchgeführt wurde. Dort fanden die Beamten einen bereits im Jahr 2023 entwendeten Fahrradrahmen sowie ein Fahrrad, bei dem die Rahmennummer manipuliert worden war. Anschließend wurde der 26-Jährige für eine erkennungsdienstliche Behandlung auf ein Polizeirevier gebracht und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft danach wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen dieser Diebstahlsdelikte dauern an.

10. September | Flucht endet im Gleisbett

Eine Verfolgungsfahrt im Revierbereich Borna endete für drei Tatverdächtige im Krankenhaus und mit mehreren Strafanzeigen. Beamte des Polizeireviers Borna waren auf Streifenfahrt unterwegs.

In Kitzscher, in Richtung Steinbach fahrend, fiel ihnen ein Audi A4 auf. Bei der Überprüfung der Kennzeichen stellten sie fest, dass diese auf einen Opel ausgestellt waren. Sie beabsichtigten daher, das Fahrzeug anzuhalten. Der Fahrer (31, deutsch) entzog sich jedoch der Kontrolle und flüchtete. Es kam zu einer Verfolgungsfahrt, die im Bad Lausicker Ortsteil Lauterbach endete. Der Fahrer befuhr die Straße „Waldweg” in östlicher Richtung und bog an der Einmündung Brückenstraße nach rechts in eine ehemalige Zufahrt zu einer Brücke ab. Am Ende dieser Zufahrt fuhr er durch einen Zaun und stürzte etwa sechs Meter nach unten auf ein Gleis der Deutschen Bahn. Dort kam der Audi auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer und zwei Beifahrer (31, deutsch und 48, kroatisch) wurden von den Beamten und Rettungskräften befreit. Der 31-jährige Beifahrer erlitt schwere, der andere Beifahrer und der Fahrer leichte Verletzungen. Alle Männer wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Ein vorab durchgeführter Drogenschnelltest reagierte bei zwei der Männer positiv auf Amphetamine. Ob der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wird die, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme der drei Männer zeigen. Bei der Durchsuchung des beschädigten Autos wurde eine Softairwaffe gefunden. Während der Bergungsarbeiten des Audis durch einen Abschleppzug der Deutschen Bahn ist die Zugstrecke vorläufig gesperrt. Die Deutsche Bahn hat einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. Der Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge 16.000 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall, Kennzeichenmissbrauchs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

09. September | Unfall mit über zwei Promille

Gestern Abend verursachte der Fahrer (54, deutsch) eines Skoda Octavia einen Verkehrsunfall. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Der Mann fuhr auf der Hans-Weigel-Straße in nördliche Richtung. Im Kreuzungsbereich zur Riesaer Straße bog er nach rechts ab, kam dabei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Warnbake auf der Verkehrsinsel sowie einer Ampel. Durch die Kollision wurde die Warnbake aus ihrer Verankerung gerissen und gegen einen auf der Linksabbiegerspur der Riesaer Straße stehenden Mazda geschleudert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp über 2,20 Promille. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein sichergestellt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde auf etwa 40.000 Euro beziffert. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.

8. September | Tatverdächtiger nach Raubdelikt in Haft

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden einem 21-Jährigen unter Gewalt mehrere persönliche Gegenstände entwendet. Der junge Mann unterhielt sich mit dem späteren Tatverdächtigen (16) zu Beginn in einem Hauseingang. Dieser war mit zwei weiteren Personen (18, deutsch | 16) unterwegs. In der weiteren Folge schlug der 16-Jährige mehrfach auf den 21-Jährigen ein und nahm dessen Tasche und Jacke an sich. Der junge Mann wurde leicht verletzt und musste ambulant medizinisch behandelt werden. Im Zuge der Tatortbereichsfahndung konnten alle drei Personen sowie das Diebesgut festgestellt werden. Der Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete die vorläufige Festnahme des 16-Jährigen an, welcher auf den 21-Jährigen eingeschlagen hatte. Im Anschluss wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, sodass er anschließend in eine Jugendstrafanstalt eingeliefert wurde. Alle drei Tatverdächtigen müssen sich wegen eines Raubdelikts verantworten.

7. September | Verkehrsunfall nach Flucht vor Polizeikontrolle

In der Nacht von Samstag zu Sonntag wollten Beamte der Inspektionen Zentrale Dienste einen Mann (40) kontrollieren, welcher daraufhin flüchtete. Im Rahmen der Verfolgung kam es am Goerdelerring zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Tatverdächtige verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Einsatzkräfte auf den Mann aufmerksam geworden, da sich dieser mutmaßlich an abgestellten Fahrrädern zu schaffen machte. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, flüchtete der 40-Jährige zu Fuß in den Gleisbereich des Goerdelerrings. Die Einsatzkräfte nahmen daraufhin die Verfolgung sowohl fußläufig als auch mit einen Dienstfahrzeug, mit eingeschaltetem Blaulicht auf. Im weiteren Verlauf bemerkte der Mann einen ihm im Gleisbereich entgegenkommenden Linienbus. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich er dem Bus unvermittelt aus und änderte seine Laufrichtung. Dabei übersah er das von hinten herannahende Einsatzfahrzeug (Fahrer: 32) der Beamten. Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Der 40-Jährige wurde durch die Kollision verletzt und musste zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm die Ermittlungen zum Unfallgeschehen auf. Bei der anschließenden Durchsuchung des Rucksacks des Tatverdächtigen wurden zudem verschiedene Betäubungsmittel gefunden. Gegen den 40-Jährigen (lybisch), wurde daher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. (tl)

04. September | Tatverdächtiger nach Fahrraddiebstahl gestellt

Dank eines glücklichen Zufalls und dem guten Gespür der Fahrradstaffel konnte ein Fahrrad wieder dem rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden.

Mitte August, am 14. August 2026,  kontrollierten Polizeibeamte der Fahrradstaffel auf dem Augustusplatz einen Fahrradfahrer (42), der mit einem Mobiltelefon in der Hand fuhr. Während der Kontrolle teilte der Fahrradfahrer mit, dass ihm Mitte Juli ein Fahrrad gestohlen wurde. Er äußerte seinen Unmut darüber, dass die Polizei sich lieber auf die Suche nach dem Fahrrad statt auf ihn konzentrieren sollte.

Noch am selben Tag wurde auf dem Augustusplatz ein weiterer Fahrradfahrer (35, deutsch) von den gleichen Beamten kontrolliert. Das Pedelec des 35-jährigen Mannes war nicht nur so modifiziert, dass es eine höhere Geschwindigkeit als die erlaubten 25 km/h erreichen konnte, sondern es bestand auch keine Haftpflichtversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Zudem hatte der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Nach anschließender eingehender Prüfung wurde weiterhin festgestellt, dass die Rahmennummer des Fahrrads gefälscht worden war. Zufällig handelte es sich bei dem Pedelec um das gesuchte Fahrrad des 42-Jährigen.

Der 35-Jährige muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Diebstahls und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

02. September | Wohnungsbrand auf der Prager Straße

Aufgrund eines Wohnungsbrandes musste am Dienstagabend eine Pflegeeinrichtung evakuiert und drei Bewohner in Krankenhäuser gebracht werden.

Beamte des Reviers Leipzig-Zentrum wurden nach einem Anruf in die Prager Straße disponiert, wo diese Rauchgeruch wahrnehmen konnten. In der Folge stellten die Beamten einen Brand in einer Wohnung fest und begannen, das Haus zu evakuieren. Die angeforderten Kameraden der Feuerwehr konnten den Brand löschen, die Brandwohnung ist jedoch zur Zeit nicht bewohnbar. Durch die entstandenen Rauchgase wurden fünf Bewohner leicht verletzt. Ein 60-jähriger Mann und eine 22-jährige Frau konnten vor Ort wieder entlassen werden, während eine 64-Jährige und eine 78-Jährige, sowie ein 73-Jähriger in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Der Mieter der Wohnung konnte von den Beamten in dieser angetroffen werden. Bisherigen Erkenntnissen nach, kommt der 41-Jährige (deutsch) für den Brand in der Wohnung als Tatverdächtiger in Betracht. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von 2 Promille. Nach den strafprozessualen Maßnahmen wurde der Mann in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen

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