Polizeiticker Leipzig: Auseinandersetzungen zwischen englischen und spanischen Fans in Leipzig

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

27. Mai | Auseinandersetzungen zwischen englischen und spanischen Fans in Leipzig

Im Bereich der Leipziger Innenstadt griffen sich am gestrigen Abend gegen 20:15 Uhr Fans von Rayo Vallecano und Crystal Palace verbal und körperlich an. Die Polizei trennte die Lager und führte bei über 300 Personen Identitätsfeststellungen durch und erteilte Platzverweise.

Wie bereits am 20. Mai 2026 in der Medieninformation 172|26 berichtet, befindet sich seit Pfingstmontag die Polizeidirektion Leipzig mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei im Einsatz zur Absicherung des Conference League Finales, welches am heutigen Tag zwischen Crystal Palace (England) und Rayo Vallecano (Spanien) am Abend in der RB Arena ausgetragen wird.
Am gestrigen Dienstag, den 26. Mai 2026, gegen 20:00 Uhr, waren in etwa 300 Risikofans des Vereins Rayo Vallecano in der Innenstadt zusammen unterwegs. Auf Höhe des Freisitzes zur Gaststätte "Leo's Brasserie" kam es unvermittelt zu Auseinandersetzungen mit englischen Fans, die sich auf den Freisitzen der Gaststätten "Leo's Brasserie" und "Dhillons" aufhielten. Es kam zum gegenseitigen Bewurf mit Flaschen, Biergläsern und Kneipenmobiliar. Darüber hinaus wurde auch körperlich aufeinander eingewirkt. Die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte gingen sofort zwischen die Fanlager und trennten diese. Dabei wurden Polizeikräfte von beiden Fanlagern angegriffen. Dies erfolgte überwiegend durch Bewurf.

Die Maßnahmen der Polizei zeigten schnell Wirkung, so dass sich die Situation vor Ort beruhigte. Gleichwohl konnten vor Ort nicht sofort alle an der Auseinandersetzung beteiligten Fans gestellt werden. Eine Gruppe von Risikofans des Vereins Crystal Palace bewegte sich bis zum Bereich der Pinguin Eisbar. Die ca. 60 Personen provozierten vorbeilaufende spanische Fans und wurden dann zeitnah durch Kräfte der Bundespolizei umstellt.
Aufgrund der Ausschreitungen wurden Ermittlungsmaßnahmen wegen des Anfangsverdachts des Landfriedensbruchs aufgenommen. Dazu wurden sogenannte Bearbeitungsstrecken aufgebaut, um alle festgestellten Störer und nunmehr Tatverdächtigen zu durchsuchen, die Identität festzustellen und erkennungsdienstlich zu behandeln. Zudem erhielten alle Platzverweise. Zwei Personen wurden festgenommen. Die Maßnahmen wurden am heutigen Morgen gegen 3:15 Uhr beendet. Schlussendlich befanden sich über 320 Fans in den polizeilichen Maßnahmen.

Zwei Beamte, einmal der Bundespolizei, einmal Landespolizei, wurden einsatzbedingt leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.

Im Bereich des Marktes verlief das Fanfest durchgehend friedlich. In der Spitze befanden sich etwa 2.000 Besucher beider Fanlager auf dem und um das Veranstaltungsgelände. Die Polizei blieb bis nach Mitternacht vor Ort und unterstützte bei Problemen mit den Polizisten aus England und Spanien. So wollten mit Geschäftsschluss einer Gaststätte am Markt etwa 300 Personen das Lokal nicht verlassen. Durch englische Polizisten erfolgte einen Ansprache, so dass hier schnell Ruhe einkehrte.

26. Mai | Einbruch in Geschäft – Tatverdächtige gefasst

Am Sonntag haben Polizeibeamte nach Zeugenhinweisen zwei tatverdächtige Männer im Barfußgässchen Leipziger Zentrum festnehmen können.

Die beiden Männer (46, 50, beide polnisch) wurden dabei beobachtet, wie sie zunächst über ein Fenster in ein Restaurant einstiegen und dort verschiedene Waren, unter anderem Lebensmittel, entwendeten. Zeugen informierten gegen halb fünf Uhr morgens die Polizei über den Notruf, woraufhin die Beamten die beiden Männer noch am Tatort stellen konnten. Alkoholvortests ergaben bei beiden Tatverdächtigen einen Wert von über 1,6 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurden die Tatverdächtigen vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Von dort aus wurden sie am Pfingstmontag einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Leipzig vorgeführt, welcher den Haftbefehl für den 46-Jährigen in Vollzug setzte, da dieser bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Delikten aufgefallen war. Er wurde folglich in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der 50-Jährige wurde entlassen. Gegen die Beiden wird nun wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.

24. Mai | Brand zerstört zwei PKW und mehr

In der Nacht von Freitag zu Samstag griff in Machern, Weststraße, ein Feuer auf einem Privatgrundstück um sich und verursachte hohen Schaden.
 
Aus noch ungeklärter Ursache geriet gegen 23:00 Uhr am Freitag ein Holzstapel am Rand eines Macherner Grundstücks in Brand. Das Feuer griff rasch auf die beiden vor dem Grundstück geparkten Pkw des Grundstückseigentümers über. Sie brannten vollständig aus. Weiterhin wurde durch das Feuer ein Geräteschuppen sowie die darüber verlaufende Telekommunikationsleitung beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Das Einfamilienhaus auf dem Grundstück war nicht betroffen. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Püchau, Machern und Gerichshain. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von circa 70.000 Euro. Die Kriminalpolizei forscht nun zur genauen Brandursache und wird dazu auch einen Brandursachenermittler einsetzen.

23. Mai | Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen

Gestern Abend kam es in Mockrehna, im Landkreis Nordsachsen, zu einer Auseinandersetzung zwischen circa 40 Personen zweier Gruppierungen, was den Einsatz zahlreicher Einsatzkräfte notwendig machte.

Kurz nach 18:00 Uhr wurde über das Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig bekannt, dass sich in Mockrehna, Reichsstraße, mehrere Personen, die zwei Gruppierungen angehörten, schlagen sollen. Auch hätten sie verschiedene Gegenstände wie Stöcke, Schaufeln und andere dabei. Da die Personenanzahl der dabei Beteiligten nach dem Eintreffen erster Einsatzkräfte weiter anstieg, wurden zur Unterstützung Kräfte umliegender Polizeireviere, der Inspektion Zentrale Dienste, der Bundespolizei und der Polizeidirektion Dresden hinzugezogen. So konnte die Situation vor Ort beruhigt werden. 
Bis jetzt wurde bekannt, dass sieben Personen verletzt wurden. Davon mussten vier im Krankenhaus behandelt werden. Während der Personalienaufnahme aller Beteiligten vor Ort, die größtenteils aus Bulgarien, Tschechien und der Slowakei stammen, stellte sich heraus, dass ein 34-Jähriger per Haftbefehl gesucht wurde. Der gebürtig aus Montenegro stammende Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Weitere vier Personen wurden zur Durchsetzung von Platzverweisen vorübergehend in Gewahrsam genommen, sind aber inzwischen wieder entlassen worden. 
In Zusammenhang mit den Geschehnissen wird nun wegen mehrerer Straftaten ermittelt, darunter wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Auch ist der Auslöser des Streits zwischen den Personen noch Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der Einsatz in Mockrehna zog sich bis nach Mitternacht hin.

22. Mai | Polizei suchte nach Vermisstem aus Borna - beendet

Am Freitag bat die Polizei Medien und Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einem vermissten 14-Jährigen aus Zedtlitz. Er kehrte wohlbehalten nach Hause zurück und konnte dort angetroffen werden.

Die Polizeidirektion Leipzig bedankt sich bei den Medien sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung bei der Suche nach dem Vermissten. Mit der Beendigung dieser Öffentlichkeitsfahndung bitten wir auch um Löschung der in diesem Zusammenhang erzeugten Informationen, die persönliche Daten sowie Bilder des Vermissten beinhalten.

22. Mai | Polizei suchte nach Tatverdächtigem einer besonders schweren sexuellen Nötigung

In Medieninformation Nr. 176|26 suchte die Polizei nach einem Tatverdächtigen und Zeugen zu einem Sexualdelikt. Durch Zeugenhinweise konnte inzwischen ein Tatverdächtiger (33, deutsch) bekannt gemacht werden. Noch heute wird er einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen zum Fall dauern an. 

Ergänzende Meldung:

Der Tatverdächtige wurde heute einem Haftrichter vorgeführt. Der setzte den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl in Vollzug. Daraufhin wurde der 33-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 
 

Die Polizeidirektion Leipzig bedankt sich bei den Medien sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung bei der Suche nach der Person. Mit der Beendigung dieser Öffentlichkeitsfahndung bitten wir auch um Löschung der in diesem Zusammenhang erzeugten Informationen, die persönliche Daten sowie Bilder des Tatverdächtigen beinhalten.

21. Mai | Zeugenaufruf nach Raub in Leutzsch

In der vergangenen Nacht, gegen halb eins, wurde ein 22-Jähriger im Leipziger Stadtteil Leutzsch von mehreren Unbekannten ausgeraubt und dabei leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der junge Mann von vier Tätern in Höhe der Franz-Flemming-Straße 76 körperlich angegriffen. In der weiteren Folge stahlen sie dem 22-Jährigen seine Tasche sowie sein Portemonnaie und elektronische Gegenstände. Als ein Zeuge auf den Raub aufmerksam wurde, ließen die Täter von dem jungen Mann ab und flüchteten in Richtung Georg-Schwarz-Straße. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt und musste zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Höhe des entstandenen Stehlschadens kann noch nicht abschließend beziffert werden.

Zur Personenbeschreibung ist bisher Folgendes bekannt:

Tatverdächtiger 1:

  • männlich
  • lockige Haare
  • Bart
  • Bekleidung: grauer Pullover

Tatverdächtiger 2:

  • männlich
  • lockige dunkle Haare
  • Bekleidung: schwarze Jacke, Basecap

Tatverdächtiger 3:

  • männlich
  • dunkle Haare

Der vierte Tatverdächtige konnte bisher nicht genauer beschrieben werden. Darüber hinaus wurden alle auf ein Alter zwischen 17 und 22 Jahren geschätzt.

Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

20. Mai | Zeugenaufruf nach Einbruch in Zwenkau

Am Dienstagnachmittag gelangte ein unbekannter Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Wasserturmstraße in Zwenkau und wurde dabei vom Mieter überrascht.

Der Unbekannte entnahm mehrere Wertgegenstände sowie einen Autoschlüssel aus der Wohnung, verließ diese und versuchte, den zugehörigen Wagen zu starten. Der schlafende Mieter wurde durch den Lärm wach und bemerkte, dass sein Seat Leon gestartet wurde. Durch ein offenes Fenster rief er dem Mann, der auf dem Fahrersitz saß, laut zu. Daraufhin verließ dieser fluchtartig das Fahrzeug und rannte weg. Es entstand kein Sachschaden.

Das Polizeirevier Borna hat die Ermittlungen zu einem Wohnungseinbruchsdiebstahl aufgenommen. Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden:

  • circa 1,80 Meter groß
  • circa 30 Jahre alt
  • dunkelblonde, kurze Haare
  • schlanke/athletische Statur 
  • Kleidung: hellblaues, verwaschenes T-Shirt.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaer Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

15. Mai | Schreckschusswaffe führt zu Einsatz

Aufgrund von Schüssen aus einer Schreckschusswaffe, kam es am Donnerstagabend zu einem Einsatz der Polizei auf der Leipziger Gerberstraße. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung.

Gegen 19:15 Uhr meldeten Zeugen mehrere Schussgeräusche beim Notruf, woraufhin auch eine besonders geschulte Einsatzgruppe für lebensbedrohliche Einsatzlagen in die Gerberstraße entsandt wurde. Die Beamten konnten eine Wohnung ausfindig machen, aus welcher die Schüsse abgegeben wurden. Der Mieter der Wohnung (26, ukrainisch) konnte im unmittelbaren Nahbereich des Einsatzortes angetroffen werden und stimmte der Durchsuchung seiner Wohnung freiwillig zu. In dieser konnten die Beamten eine Schreckschusswaffe, sowie dazugehörige Munition finden und sicherstellen. Gegen den Mieter sowie gegen einen im Tatzusammenhang stehenden 26-Jährigen (deutsch) wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Im Rahmen des Einsatzes wurden die Gerberstraße und ein Teil der Kurt-Schuhmacher-Straße für circa drei Stunden gesperrt und die über den Steig E des Hauptbahnhof fahrenden Straßenbahnen umgeleitet. 

14. Mai | Fahrzeugbrand

 

In den frühen Morgenstunden geriet ein Mercedes S 560 in Eutritzsch Brand.

Das Fahrzeug, dass in der Haferkornstraße parkte, fing auf bisher unbekannte Art und Weise Feuer, welches aufgrund der Hitzeentwicklung auch einen davor abgestellten Opel Movano beschädigte. Zudem traten aufgrund der Beschädigung Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus, die gebunden und beseitigt werden mussten. Die Einsatzkräfte der Feuerwache Nord konnten den Brand vollständig löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Das Fachkommissariat der Polizei prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers und hat den Mercedes für die weiteren Ermittlungen zur Brandursache sichergestellt.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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