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Vier Personen dringen in REKO-Haus ein | Spontandemonstration in Connewitz

Medieninformation: 424/2020
Verantwortlich: Dorothea Benndorf
Stand: 05.09.2020, 02:23 Uhr

Vier Personen dringen in REKO-Haus ein

Ort:      Leipzig (Connewitz), Stockartstraße/Bornaische Straße
Zeit:     04.09.2020, gegen 16:26 Uhr

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bemerkte, dass sich unberechtigt Personen in einem Reko-Haus aufhielten und informierte die Polizei. Kräfte der Bereitschaftspolizei durchsuchten nach ihrem Eintreffen das Gebäude und konnten darin vier Personen feststellen (männlich 19/21, weiblich 21/24, deutsch). Die Personen wurden einer Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung zur Durchführung des Strafverfahrens unterzogen. Der Berechtigte des Reko-Hauses sorgte nach dem Einsatz für die Verschlusssicherheit des Gebäudes. Gegen die vier Personen wird wegen Hausfriedensbruch ermittelt. (db)

 

Spontandemonstration in Connewitz

Ort:      Leipzig (Connewitz)
Zeit:     04.09.2020, gegen 21:00 Uhr

Über Twitter wurde am frühen Abend zu einer Spontandemonstration um 21:00 Uhr am Herderpark aufgerufen. Dort sammelten sich 200 bis 300 Personen. Ein Versammlungsleiter machte sich gegenüber den Polizeikräften nicht bekannt. Durch die Polizeibeamten wurde gemeinsam mit der Operativen Gruppe des Ordnungsamtes versucht, die Gruppierung im Sinne des Kooperationsgebotes anzusprechen. Gegen 21:10 Uhr setzte sich der Aufzug schlagartig in Bewegung. Unmittelbar nach dem Start erfolgte ein massiver Bewurf mit Flaschen und Pyrotechnik, im späteren Verlauf auch mit Steinen, auf die eingesetzten Polizeibeamten. Der Aufzug bewegte sich dann weiter auf der Wolfgang-Heinze-Straße, über die Herderstraße in Richtung Biedermannstraße. Die Außenstelle Wiedebachpassage des Polizeireviers Leipzig Südost wurde mit Farbbeuteln und Steinen beworfen, wodurch die Scheibe und die Fassade beschädigt wurden.

Die Operative Gruppe des Ordnungsamtes erklärte gegen 21:13 Uhr die Versammlung als unfriedlich. Durch den anhaltenden Steinbewurf und massive Bedrängung der Polizeikräfte machte sich der Einsatz der Mehrzweckpistole als Hilfsmittel des unmittelbaren Zwangs erforderlich. Weiterhin wurde durch den Bewurf auf die Polizeifahrzeuge mittelbar ein Auffahrunfall verursacht.

Auf mehreren Straßen wurden Barrikaden errichtet und angezündet, was den Einsatz der Feuerwehr erforderlich machte. Die Teilnehmer des Aufzugs verteilten sich im Anschluss in die Seitenstraßen. Gegen 21:45 Uhr beruhigte sich die Einsatzlage.

Nach jetzigem Stand wurden bei dem Einsatz insgesamt sechs Fahrzeuge der Polizei beschädigt und acht Beamte leicht verletzt. Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen wurde die Haltestelle „Wiedebachplatz“ an der Wiedebachstraße/Ecke Bernhard-Göring-Straße entglast sowie zahlreiche parkende PKWs im Bereich der Pfeffingerstraße beschädigt. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen schwerem Landfriedensbruch. (db)

 


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