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Polizeieinsatz zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verlief weitgehend störungsfrei

Medieninformation: 141/2019
Verantwortlich: Andrzej Rydzik/Jana Ulbricht
Stand: 18.03.2019, 16:27 Uhr

Chemnitz

Polizeieinsatz zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verlief weitgehend störungsfrei

Zeit:     18.03.2019
Ort:      Stadtgebiet

(962) Die Polizeidirektion Chemnitz führte am heutigen Tag einen größeren Einsatz zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch. Schwerpunkte des Einsatzgeschehens waren sowohl im Stadtteil Bernsdorf als auch im Stadtteil Altchemnitz zu sehen.

Der Einsatz wurde notwendig, da Erkenntnisse vorlagen, wonach bei einer Trauerfeier und der anschließenden Beisetzung mehrere tausend Personen teilnehmen könnten. Ferner war davon auszugehen, dass sich unter dem Personenkreis auch gewaltbereites Klientel aus der rechtsextremistischen Szene und der Hooligan-Szene befindet.

Verlauf:

Während die Trauerfeier auf dem Chemnitzer Zentralfriedhof um die Mittagszeit lief, sammelten sich bis gegen 12.40 Uhr etwa 550 Personen auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters in der Annaberger Straße. Auf dem Fußweg liefen die Personen in mehreren Gruppen zum St. Michaelis-Friedhof, um an der besagten Beisetzung teilzunehmen.

Bis unmittelbar vor Beginn der Beisetzung gegen 13.55 Uhr sammelten sich vor dem Friedhof ca. 1 000 Personen. Am Eingangsbereich kam es kurzzeitig zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Journalisten und der Teilnehmern der Beisetzung, welche daraufhin durch Polizisten geschlichtet wurden. Gegen 14.20 Uhr verließen die ersten Personen den Friedhof wieder und begaben sich in Kleingruppen zu ihren Fahrzeugen.

Mit Stand 16.30 Uhr wurden zwei Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz gefertigt. Unmittelbar nach dem Ende der Beerdigung hielt eine Frau aus einem vorbeifahrenden Pkw auf der Annaberger Straße einen angezündeten, nicht zugelassenen Nebeltopf heraus. Beamte stoppten daraufhin das Fahrzeug und fanden bei der Kontrolle weitere nicht zugelassene Pyrotechnik.                                    

Zur Bewältigung der Einsatzlage wurde die Polizeidirektion Chemnitz heute von Beamten aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, der Bundespolizei sowie der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren bzw. sind rund 950 Polizeibeamte eingesetzt.

Aus Sicht der Polizeidirektion Chemnitz ist für das Einsatzgeschehen ein positives Fazit zu ziehen. Angesichts der Teilnehmerzahl bei der Beerdigung war von einer großen Ungewissen auszugehen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass der weitgehend störungsfreie Verlauf maßgeblich mit der ausreichenden Präsenz einherging. Überdies ist es letztlich den Einsatzkräften auch gelungen, die Beeinträchtigungen für Unbeteiligte, insbesondere im Straßenverkehr, auf ein Mindestmaß zu minimieren. (Ry/ju)


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