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Schwere Unfälle auf der BAB 38 | Brand in Produktionshalle | Magnetangler findet historische Stabbrandbombe

Medieninformation: 136/2025
Verantwortlich: Sandra Freitag (sf), Susanne Lübcke (sl)
Stand: 04.04.2025, 07:40 Uhr

Schwere Unfälle auf der BAB 38

Ort: Zwenkau, BAB 38, Kilometer 198, Fahrtrichtung Dresden
Zeit: 03.04.2025, 17:10 Uhr

Am späten Donnerstagnachmittag kam es auf der Bundesautobahn 38 in Höhe der Anschlussstelle Neue Harth zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 50-Jähriger (polnisch) verstarb und vier weitere Personen verletzt wurden.

Aufgrund eines vorangegangenen Unfalls im Bereich des Kreuzes Süd kam es auf der Autobahn in Fahrtrichtung Dresden zu einem Stau. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der 50-jährige Fahrer eines Mercedes Actros auf den am Stauende befindlichen Skoda Fabia (Fahrer: 55 | Beifahrerin: 80) und eine Mercedes A-Klasse (Fahrerin: 21) auf. Anschließend wich der Lkw-Fahrer nach rechts aus und kollidierte mit einem anderen Lkw DAF (Fahrer: 59). Dabei wurde der Fahrer des Mercedes Actros im Führerhaus seines Fahrzeuges eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der DAF wurde gegen einen vor ihm befindlichen Lkw Mercedes (Fahrer: 62) mit Anhänger geschoben und zeitgleich gegen einen VW Transporter (Fahrer: 60), einen VW Caddy (Fahrer: 34) und einen VW Golf (Fahrer: 69) gedrückt. Im Zusammenhang mit dem Unfall wurde der 55-jährige Skoda-Fahrer verletzt und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Außerdem mussten seine 80-jährige Beifahrerin sowie die Fahrerin der A-Klasse und der Fahrer des Caddys ambulant medizinisch in Krankenhäusern behandelt werden. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen ist derzeit noch nicht abschließend bezifferbar. Die BAB 38 ist in der Fahrtrichtung Dresden weiterhin vollgesperrt. Eine Freigabe wird voraussichtlich in circa ein bis zwei Stunden erfolgen. Bei der Unfallaufnahme wurde der Verkehrsunfalldienst durch Sachverständige der Dekra unterstützt.

Bei dem vorangegangenen Unfall im Bereich des Kreuzes Süd, der sich gegen 15:25 Uhr ereignete, war der Fahrer (39) eines Mercedes CLK 200 Kompressor auf einen verkehrsbedingt haltenden Lkw Mercedes Actros (59) aufgefahren. Dabei wurde der 39-Jährige verletzt, musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 25.000 Euro. (sl)

 

Brand in Produktionshalle

Ort: Delitzsch, Rudolf-Diesel-Straße
Zeit: 03.04.2025, gegen 10:25 Uhr

Am Donnerstagvormittag wurden Feuerwehr und Polizei nach Delitzsch gerufen, da es in einer Produktionshalle einer Firma zum Ausbruch eines Feuers kam, in dessen Folge nach derzeitigen Erkenntnissen ein Millionenschaden entstand.
Gegen 10:25 Uhr geriet aus bislang unbekannter Ursache eine Maschine in der Halle in Brand. Das Feuer breitete sich aus und verursachte erheblichen Schaden an der Produktionshalle, die nun einsturzgefährdet ist. Über einhundert Kameraden der Ortswehren kamen zum Einsatz und bekämpften das Feuer mehrere Stunden. Im Laufe des Einsatzes versendete die Feuerwehr aufgrund giftiger Gase durch verbrennenden Müll zwei Warnmeldungen. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und wird voraussichtlich am heutigen Tag unter Einbeziehung eines Statikers einen Brandursachenermittler einsetzen. (sf)

 

Magnetangler findet historische Stabbrandbombe

Ort: Leipzig (Plagwitz), Koenneritzbrücke
Zeit: 03.04.2025, gegen 13:50 Uhr

Am Donnerstagnachmittag kam es im Leipziger Stadtteil zum Einsatz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, nachdem ein Magnetangler historische Weltkriegsmunition gefunden hatte.

Der 23-Jährige verständigte um 13:50 Uhr die Polizei, als er zwei kleine Gegenstände geangelt hatte, bei denen er vermutete, dass es sich um Munitionsteile handelt. Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Polizeiverwaltungsamtes kamen vor Ort, sicherten die Stabbrandbombe und den Panzerfaustkopf aus dem Zweiten Weltkrieg und transportierten beide Gegenstände fachgerecht ab. Gegen den Magnetangler wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da er für das Fischen in diesem Gewässer keine Erlaubnis besaß. (sf)


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