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Einsatz für rund 400 Studierende der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH)

Polizei Sachsen
(© Polizei Sachsen)

Aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage unterstützen ab 14. Dezember 2021 Studierende des zweiten und dritten Studienjahres bei Kontrollen der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung und bei der Bewältigung von Versammlungslagen in ganz Sachsen.
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Polizistinnen und Polizisten kontrollieren die Einhaltung der Corona-Notfall-Verordnung.
(© Polizei Sachsen)


Aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage unterstützen ab 14. Dezember 2021 Studierende des zweiten und dritten Studienjahres bei Kontrollen der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung und bei der Bewältigung von Versammlungslagen in ganz Sachsen.
 

Rund 400 Studierende der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) werden ab Dienstag, 14. Dezember 2021, die Dienststellen der sächsischen Polizei verstärken. So sollen die Polizeireviere im Freistaat Sachsen bei der Umsetzung und Kontrolle der Maßnahmen der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung unterstützt werden. Unter den Studierenden befinden sich auch etwa 160 fertig ausgebildete und diensterfahrene Polizistinnen und Polizisten, sogenannte Aufstiegsbeamte, die sich im Rahmen des Studiums für einen Laufbahnwechsel in den gehobenen Polizeivollzugsdienst qualifizieren. Die Studierenden kommen sachsenweit, vorwiegend in den Polizeirevieren und möglichst wohnortnah, zum Einsatz. Über den konkreten Einsatz und die damit verbundenen Aufgaben entscheiden die Polizeidirektionen in eigener Zuständigkeit.

Das Studium an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg/Oberlausitz wird aus diesem Grund bis zum 7. Januar 2022 unterbrochen. Die in diesem Zeitraum ursprünglich geplante Studienzeit und deren -inhalte gehen dabei nicht verloren, sondern werden im Laufe des Studienjahres nachgearbeitet.


Wertvolle Praxiserfahrung im Studium

Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar erklärt, dass es ihm ein wichtiges Anliegen sei, dass die sächsische Polizei in dieser dramatischen Pandemie-Lage ihren Beitrag im Freistaat Sachsen leiste. »Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf ihre Polizei verlassen«, so Kretzschmar weiter. Er sei den Studierenden dankbar für ihren Einsatz, aus dem sie »sicherlich auch wertvolle Praxiserfahrungen wieder zurück mit in ihr Studium nehmen werden«.

Der Einsatz von Studierenden bedeutet nicht, dass es in den Dienststellen einen personellen Engpass gibt. Das Infektionsgeschehen hat zwar auch vor der sächsischen Polizei nicht Halt gemacht, aber »bislang war und ist unsere Handlungs- und Einsatzfähigkeit gegeben«, unterstreicht Kretzschmar.

Kretzschmar: »Die Polizei wird die Corona-Regeln konsequent durchsetzen«

LPP Horst Kretzschmar
(© Polizei Sachsen)

Die meisten Bürgerinnen und Bürger, so Kretzschmar, würden sich an die bestehenden Regelungen halten und damit die Polizeiarbeit unterstützen. Derzeit ist die Polizei Sachsen auch durch eine Vielzahl unzulässiger Versammlungen gefordert.

Erst am vergangenen Montag, den 6. Dezember 2021, fanden im Freistaat Sachsen insgesamt 82 Versammlungen oder Ansammlungen mit Corona-Bezug mit insgesamt 6.800 Teilnehmenden statt. Dabei wurden 1.033 Ordnungswidrigkeiten, überwiegend wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung, sowie 60 Straftaten angezeigt. Die Polizeidirektionen hatten vergangenen Montag insgesamt 2.440 eigene und unterstellte Kräfte zur Absicherung im Einsatz. Auch in den Tagen danach kam es immer wieder zu Versammlungen. Diese wurden nach Ansprache, Belehrungen und Platzverweisen aufgelöst. Teilweise wurden auch Bußgeldanzeigen gefertigt.

In den Einsätzen setze die Polizei auf Kommunikation und die Vernunft der Menschen, erklärt Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar. Wo diese nicht gegeben sei, müssen Teilnehmende damit rechnen, dass die geltenden Regelungen »im Rahmen der Verhältnismäßigkeit konsequent durchgesetzt werden«. Die Polizei werde »bei denen, die es nicht begreifen oder akzeptieren wollen, robust und entschieden handeln. Wer an solchen Demonstrationen teilnimmt und Ordnungswidrigkeiten begeht, muss wissen: Es wird teuer!«

Lesen Sie hier die Medieninformation des Landespolizeipräsidiums.