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Bewerbungs- und Auswahlverfahren

Einleitungsbild zur Bewerbung

Bewerber-Hotline: 0341 58 55 58 55  
Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Ausbildung/ein Studium bei der Polizei Sachsen interessieren. 
Auswahlverfahren
(© polizei.sachsen)

Bewerbung

Auf der Grundlage Ihrer Online-Registrierung und Online-Bewerbung wird ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchgeführt. Zu diesem werden nur Bewerber/-innen zugelassen, welche die Einstellungsvoraussetzungen der jeweiligen Laufbahngruppe erfüllen.

Registrieren Sie sich entsprechend Ihrer persönlichen Voraussetzungen/Qualifikationen und Ziele für ein Studium (Laufbahngruppe 2.1 Pol), eine Ausbildung (Laufbahngruppe 1.2 Pol) oder für die Wachpolizei. Es kann nur eine Bewerbung berücksichtigt werden.

NEU: Durchlässiges Auswahlverfahren
Am Ende des ersten Auswahltages erfolgt unter Berücksichtigung der bis dahin erzielten Ergebnisse ein Beratungsgespräch. Hier vergleichen wir gemeinsam Ihre Perspektiven und Chancen mit Ihren eigenen Vorstellungen. Das Ergebnis ist eine individuelle Empfehlung für Ihren bestmöglichen Einstieg bei der Polizei Sachsen.
Somit erhalten Sie im Auswahlverfahren für die Einstellung 2017 erstmalig die Möglichkeit des Wechsels von der Laufbahngruppe 2.1 Pol in die Laufbahngruppe 1.2 Pol oder in die Wachpolizei bzw. von der Laufbahngruppe 1.2 Pol in die Wachpolizei.
Unabdingbar bleibt, sich weiterhin intensiv über die unterschiedlichen Laufbahngruppen und ihre spezifischen Aufgabenbereiche vor der Bewerbung zu informieren.

Bitte beachten Sie:

Die Bewerbungsfristen für die Ausbildung und das Studium enden immer ein Jahr vor dem gewünschten Einstellungstermin.

Ausbildungsstart ist immer am 1. September eines jeden Jahres.
Studienbeginn ist immer am 1. Oktober eines jeden Jahres.
Das Auswahlverfahren Wachpolizei ist ein laufendes Verfahren. Eine Bewerbung ist grundsätzlich jederzeit möglich.

Bitte füllen Sie das Formular mit Ihren persönlichen Angaben aus. Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit Ihren persönlichen Zugangsdaten. Danach können Sie Ihre Bewerbung vervollständigen. Sollten Sie diese E-Mail nicht innerhalb eines Tages erhalten, melden Sie sich bitte beim Auswahlteam der Polizei Sachsen unter der Bewerber-Hotline: 0341 58 55 58 55 oder schicken eine E-Mail an auswahlteam@polizei.sachsen.de.


Hier geht es zur Online-Bewerbung

Das Online-Bewerbungsportal der Polizei wird in Kooperation mit der Firma HR Diagnostics betrieben. Bei Betätigung des Links verlassen Sie die Domain sachsen.de und es wird ein neues Fenster geöffnet. Vor der Weitergabe Ihrer Eingaben müssen Sie der Nutzungsvereinbarung zustimmen. 

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren findet zentral beim Präsidium der Bereitschaftspolizei an drei nicht aufeinander folgenden Prüfungstagen statt.

1. Prüfungstag – computergestützter Fähigkeitstest und physischer Eignungstest

Der erste Tag des Auswahlverfahrens findet beim Präsidium der Bereitschaftspolizei in Leipzig statt.

Der computergestützte Fähigkeitstest beinhaltet:

  • berufsbezogenen Persönlichkeitstest
  • einen Deutschtest (u.a. Diktat) und
  • einen kognitiven Fähigkeitstest (Intelligenztest).

Der physische Eignungstest (Sporttest) besteht aus folgenden Disziplinen:

  • dem Kasten-Bumerang-Test (9 Kastenteile müssen in höchstens 60 Sekunden überwunden werden),
  • den Liegestützen (Frauen mind. 5, Männer mind. 15) und
  • dem 2000 (w) / 2400 (m) – Meter-Lauf in höchstens 12 Minuten.
    (Findet im Freien statt. An witterungsbedingte Kleidung denken!)

Je besser die erbrachte Leistung in der einzelnen Disziplin ist, umso mehr Punkte gehen in das Auswahlverfahren ein. Pro Disziplin kann ein Bestwert erreicht werden:

  • Kasten-Bumerang-Test: Frauen/Männer - 35 Sekunden oder schneller,
  • Liegestütze: Frauen - 25 Wiederholungen, Männer - 35 Wiederholungen.
  • Lauf: Frauen (2000m)/Männer (2400m) - 09:30 Minuten.

Die Ergebnisse des Sporttestes gehen mit 10% in die Gesamtwertung des Auswahlverfahrens ein. Die Liegestütze finden unmittelbar nach dem Kasten-Bumerang-Test, aber nicht vor Ablauf der 60 Sekunden, statt.

Dabei sind folgende Punkte zu beachten:

  • Griffbreite der Hände beträgt max. 80 cm
  • Ausgangsposition mit Ganzkörperspannung und voll durchgedrückten Armen
  • Füße und Hände auf einer Ebene
  • Füße sind übereinander gelegt (entweder rechter über linken Fuß oder umgekehrt) und die gewählte Position darf bis zum Ende der Überprüfung nicht verändert werden 
  • gestreckte Körperhaltung während der Armbeugung und -streckung
  • Beugung der Arme, bis das Kinn eine maximal fünf Zentimeter hohe Auflage deutlich berührt (z. B. Ecke der Matte)
  • vollständige, gleichzeitige Streckung beider Arme
  • Versuch zählt erst, wenn beide Arme wieder vollständig gestreckt sind (erst wenn der Prüfer die Wiederholung gezählt hat, darf die nächste Wiederholung begonnen werden)
  • maximal 5 Sekunden Pause zwischen den Versuchen (ab Sekunde 3 wird laut angezählt); bei Überschreitung der Pausenzeit ist die Gesamtüberprüfung beendet
  • Bodenkontakt haben nur Füße und Hände sowie das Kinn; sobald ein anderes Körperteil (z. B. Knie, Oberschenkel) den Boden berührt, ist die Überprüfung beendet

Sporttest

2. Prüfungstag – Gruppengespräch und strukturiertes Einzelinterview

Der zweite Tag des Auswahlverfahrens findet ebenfalls beim Präsidium der Bereitschaftspolizei in Leipzig statt.

Beim Gruppengespräch diskutieren mehrere Bewerber über einen vorgegebenen polizeilichen Sachverhalt. Kommunikationsfähigkeit ist hier Grundvoraussetzung.


3. Prüfungstag - polizeiärztliche Auswahluntersuchung

Der dritte Tag des Auswahlverfahrens findet in Chemnitz, Dresden oder Leipzig statt.
Bei der Auswahluntersuchung wird durch einen Polizeiarzt die Polizeidiensttauglichkeit festgestellt.

Die Auswahluntersuchung beinhaltet u. a.:
  • ein Belastungs-EKG,
  • einen Hörtest,
  • einen Sehtest,
  • einen Lungenfunktionstest und
  • ein Arztgespräch.

Die Bewerber/innen erhalten zeitnah zum jeweiligen Prüfungstag im Auswahlverfahren per E-Mail die Einladung mit Hinweisen zum Ablauf und mitzuführenden Unterlagen.
Zum Bestehen des computergestützten Fähigkeitstests, des physischen und der mündlichen Eignungstests sind Mindestleistungen zu erbringen.

Bei Bestehen des Fähigkeitstests und aller Eignungstests sowie festgestellter Polizeidiensttauglichkeit erfolgt die Aufnahme in die Rangfolgenliste der jeweiligen Einstellung.
Das Nichtbestehen bereits eines Eignungstests bzw. Testbestandteils oder die Feststellung der Polizeidienstuntauglichkeit führen jeweils zum sofortigen Ausscheiden aus dem laufenden Auswahlverfahren.

Beim Ausscheiden aus dem Auswahlverfahren auf Grund des Nichtbestehens des Fähigkeitstest oder der Eignungstests oder einer unzureichenden Platzierung in der Rangfolgenliste ist eine erneute Bewerbung für eine der folgenden Einstellungen unter Beachtung der Bewerbungsfristen möglich, wenn alle Einstellungsvoraussetzungen erfüllt sind.

Bewerber, die bereits über eine abgeschlossene Laufbahnausbildung verfügen, dürfen nicht an einem Auswahlverfahren für die gleiche Laufbahnausbildung teilnehmen.


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