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Streit um den letzten Baumstriezel/Steuereinheiten dreier Lkw gestohlen/3 Hundebisse/Carport und Auto abgebrannt

Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Katharina Geyer
Stand: 07.12.2018, 14:35 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Ergänzungsmeldung zur Pressemitteilung vom 5. Dezember 2018
„Gefährliche Körperverletzung“ – dringend Zeugen gesucht!

Ort:      Leipzig, Eisenbahnstraße     
Zeit:     04.12.2018, gegen 20:50 Uhr

Die Polizei sucht dringend Zeugen unter den Fahrgästen einer Straßenbahn, die am Dienstagabend, den 04.12.2018, gegen 20:50 Uhr im Bereich der Eisenbahnstraße 76, Höhe der Herrmann-Liebmann-Straße möglicherweise eine tätliche Auseinandersetzung von mindestens zwei Personen beobachten konnten. Unmittelbar mit dem Eintreffen der durch Passanten alarmierten Polizei fuhr eine Straßenbahn in die Haltestelle am genannten Tatort ein. Zudem wird eine Frau gesucht, welche vor Ort für den späteren Geschädigten, einem 25-jährigen Syrer, dolmetschte. Dieser war von einem unbekannten Täter mit einem scharfkantigen Gegenstand in Höhe der linken Schulter verletzt worden, woraufhin dieser wegen seiner schweren Verletzungen intensivmedizinisch behandelt werden musste.

Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Hinweise erbittet die Kripo Leipzig an die Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666. (MB)

 

Streit um den letzten Baumstriezel                                 

Ort:      Leipzig (Zentrum), Augustusplatz, Weihnachtsmarkt
Zeit:     06.12.2018, gegen 21:00 Uhr

Naschereien, Glühwein und allerlei Weihnachtszauber locken Jung und Alt derzeit auf den Weihnachtsmarkt in Leipzig. Wir kennen den „Run“ auf die Schnatterinchentassen und den Spruch mancher Rotnase: „Der letzte Glühwein war der erste zu viel.“ Doch der Streit um den letzten Baumstriezel ist neu! So war eben jenes Naschwerk am gestrigen Abend das Objekt der Begierde gleich mehrerer Personen. Eine 27-jährige Leipzigerin hatte das Glück, in der Schlange Erste zu sein, als ihr verkündet wurde, dass sie nun den letzten Striezel erhalten werde. Hinter ihr vernahm das eine Gruppe weiterer Anstehender, denen jene Auskunft so gar nicht „schmecken“ wollte. Sinngemäß – in wohlgekleidetere Worte als die der Rüpel – erklärten drei wartende Männer, sofern die 27-Jährige nicht auf ihr Recht zum Kauf verzichten wolle, freiwillig ginge und der letzte Baumstriezel damit den Herren zufiele, würden sie den Einsatz von Pfefferspray erwägen. Die Leipzigerin hatte jedoch nicht die Absicht, sich einschüchtern zu lassen und beharrte auf ihren Striezel. Nun aufgebracht verließen die drei dahinter stehenden Herren den Verkaufsstand und einer von ihnen sprühte – um seine Drohung wahr werden zu lassen – Pfefferspray in die Luft über der verdutzten Kundin. Die 27-Jährige atmete nur wenig davon ein, hatte dann jedoch mit einer leichten Reizung zu kämpfen. Dank mehrerer Zeugen konnte der Täter – ein 33-jähriger Leipziger – durch die Polizei noch identifiziert werden. Ihm wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung zuteil. (KG)

 

Zwei Kinderwagen angezündet          

Ort:      Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Mariannenstraße/Neustädter Straße
Zeit:     06.12.2018, gegen 18:30 Uhr

Im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld brannten gestern im Abstand von nur wenigen Minuten zwei Kinderwagen in zwei unterschiedlichen Treppenhäusern. Die erste Meldung erreichte die Polizei aus der Mariannenstraße und die zweite Information folgte nur kurz darauf aus der Neustädter Straße. In der erstgenannten Straße löschte eine Mieterin aus dem Erdgeschoss den Kinderwagen, der durch das Feuer jedoch komplett zerstört wurde. In der Neustädter Straße löschten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei das Feuer. Auch hier wurde der Kinderwagen zerstört. Durch die Flammen wurde das Gebäude selbst nicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 300 Euro geschätzt. Durch das schnelle Eingreifen der Anwohner und der Polizei konnte höchstwahrscheinlich Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (KG)

 

Tresor im Schnellimbiss ausgeräumt                                  

Ort:      Leipzig (Zentrum)
Zeit:     05.12.2018, gegen 22:30 Uhr bis 06.12.2018, gegen 10:30 Uhr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drangen unbekannte Täter in einen Imbiss im Leipziger Zentrum ein. Hierbei wurden weder Fenster noch Türen beschädigt, weshalb die Polizei von einem sogenannten „Nachschließen“ ausgeht. Im Lokal selbst bemächtigten sich der oder die unbekannten Einbrecher des versteckten Tresorschlüssels und nahmen die Tageseinnahmen der letzten sechs Tage an sich. Hierbei handelte es sich um einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen. (KG)

 

Steuereinheiten dreier Lkw gestohlen                                 

Ort:      Leipzig (Burghausen-Rückmarsdorf), Plautstraße
Zeit:     06.12.2018, gegen 17:00 Uhr bis 07.12.2018, gegen 03:00 Uhr

Freitagmorgen, gegen 03:00 Uhr, wollte der Fahrer (53) eines Logistik-Unternehmens seinen Lkw, den er in der Plautstraße abgestellt hatte, starten, als er eine böse Überraschung erlebte. Der Anhänger baute keinen Luftdruck auf und auch die Bremse ließ sich nicht lösen. Hierauf begab sich der 53-Jährige auf die Suche nach der Ursache und kletterte sogar unter sein Fahrzeug. Und da erkannte er auch den Grund für das Versagen der Technik: Unbekannte Täter hatten die Luftdruckschläuche, die zu einer Steuereinheit unterhalb des Lkws führten, durchgeschnitten und dann die Steuereinheit selbst entwendet. Nachdem er dies festgestellt hatte, kontrollierte der 53-Jährige auch die anderen Lkw der Firma und registrierte bei zwei weiteren Fahrzeugen ebenfalls das Fehlen der Steuereinheit. Wie hoch sich der Schaden gestaltet, konnte bisher noch nicht gesagt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahl aufgenommen. (KG)

 

Zündler setzen Auto in Brand                                    

Ort:      Leipzig (Gohlis-Mitte), Adolph-Menzel-Straße
Zeit:     07.12.2018, gegen 03:10 Uhr

Heute Morgen zündelte ein Unbekannter und setzte einen VW Caddy in der Adolph-Menzel Straße in Brand, der dort vor einem Mehrfamilienhaus parkte.  Ein Anwohner, der ungewöhnliche Geräusche hörte, schaute aus dem Fenster und entdeckte dabei das brennende Auto. Sofort rief er die Feuerwehr, welche mit Einsatzkräften der Feuerwache Nord anrückte und unverzüglich mit den Löschmaßnahmen begann. So konnte ein vollständiges Abbrennen des Fahrzeuges vermieden und ein mögliches Übergreifen der Flammen auf andere Autos vermieden werden. Dennoch entstand hoher Schaden. Der Halter (38) schätzte diesen auf ca. 10.000 Euro. Letztlich wurden das Auto zur kriminaltechnischen Untersuchung abgeschleppt und die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. (MB)

 

Vom Hund gebissen:

1. Fall                                                                               

Ort:      Leipzig (Südvorstadt), Arthur-Hoffmann-Straße
Zeit:     06.12.2018, gegen 16:15 Uhr

Gestern Nachmittag biss der Hund eines 37-Jährigen ein kleines Mädchen (4) ins Gesicht und verletzte es. Die Vierjährige hatte den Jack Russell streicheln wollen und war in dem Moment arglos. Aufgrund der Bisswunde musste das Mädchen zur ärztlichen Behandlung stationär in einem Leipziger Krankenhaus aufgenommen werden. Die Mutter des Kindes erstattete gegen den Hundehalter Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. (MB)

2. Fall                                                                               

Ort:      Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Feldlerchenweg
Zeit:     06.12.2018, gegen 13:30 Uhr

In einem anderen Fall wurde ein 48-Jähriger von dem Vierbeiner einer Dame (78) ins Bein gebissen und verletzt. Er war an dem Tag als Dienstleister unterwegs gewesen und wollte die Hauseingangstür zu einem Mehrfamilienhaus öffnen. Just in dem Moment verließ die 78-Jährige mit ihrem Hund das Haus, welcher daraufhin sofort zu dem 48-Jährigen sauste und ihn ins Bein biss. Danach rannte der Hund kleineren Wuchses zu seinem Frauchen zurück, die ihn bereits gerufen hatte. An der Wade des 48-Jährigen war hernach ein Bissabdruck zu sehen, der so sehr schmerzte, dass er sich später ärztlich behandeln lassen musste. Die Polizei prüft in diesem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung. (MB)

 

Landkreis Leipzig

3. Fall                                                                                           

Ort:      Markkleeberg, Amselweg
Zeit:     06.12.2018, gegen 15:00 Uhr

Ein 37-Jähriger, der gestern Nachmittag mit seinem Hund spazieren ging, erstattete wenig später Anzeige gegen eine andere Hundehalterin. Diese war ebenso mit ihrem Vierbeiner unterwegs, führte ihn aber nicht an der Leine und hatte ihm auch keinen Beißkorb angelegt. So stürzte sich der große Hund auf den des Mannes und biss diesen, wodurch er schwere Verletzungen erlitt. Um seinen Hund zu schützen, ging der 37-Jährige dazwischen und verletzte sich leicht am Daumen. Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung und Sachbeschädigung. (MB)

 

Einbruch in ein Parteibüro                                                      

Ort:      Borna, Roßmarktsche Straße
Zeit:     05.12.2018, gegen 17:45 Uhr - 06.12.2018, gegen 08:30 Uhr                                            

In der Nacht zum Donnerstag brachen Unbekannte in ein Bürger- und Parteibüro in Borna ein und stahlen einen Beamer im Wert von ca. 200 Euro. Sie hebelten also eines der Gebäudefenster auf und stiegen in das Gebäude ein. Dann nahmen sie den Beamer und verschwanden. Am nächsten Tag stellt eine Mitarbeiterin den Einbruch fest und informierte die Polizei. Der Sachschaden ist mit ca. 500 Euro beziffert. (MB)

 

Stroh und Heu verbrannt                                                         

Ort:      Großpösna (Störmthal)
Zeit:     06.12.2018, gegen 18:20 Uhr (polizeibekannt)

Gestern Abend mussten sämtliche Freiwillige Feuerwehren der umliegenden Ortschaften von Störmthal ausrücken. Dort brannte das Wirtschaftsgebäude eines Landwirtschaftsbetriebes in den Abmaßen von 50 x 15 Metern lichterloh, in welchem ca. 2.500 Bund Stroh und ca. 300 Bund Heu lagerten. Die Rettungsleitstelle Leipzig war an dem Abend von einem 35-Jährigen informiert worden, der eine Rauchwolke über der Halle hatte schweben sehen. Als die Gesetzeshüter am Brandort eintrafen, löschten bereits erste Kameraden der Feuerwehr. Weitere folgten unmittelbar danach, so dass Kameraden der FFW Güldengossa, Störmthal, Großpösna, Markkleeberg, Espenhain und Naunhof vereint der Flammen Herr zu werden versuchten und die Gefahr eines Übergreifens bannten. Immerhin bestand aufgrund starken Funkenflugs allzeit die Gefahr. Die Löscharbeiten dauern noch am heutigen Tag an, so dass die Brandursachenermittler ihre Arbeit noch nicht aufnehmen konnten. Nach bisherigen Erkenntnissen ist Brandstiftung aber nicht auszuschließen, so dass die Ermittlungen insbesondere in diese Richtung geführt werden. (MB)

 

Einbrüche in Borna                                

Sowohl in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag, als auch in der Nacht von Donnerstag zu Freitag wurde in Borna eingebrochen.

Fall 1                                                                                                  

Ort:      Borna, Breite Straße
Zeit:     05.12.2018, gegen 22:00 Uhr bis 06.12.2018, gegen 06:30 Uhr

Von Mittwoch zu Donnerstag drangen unbekannte Täter in eine Sozialstation in Borna in der Breiten Straße ein. Dafür nutzten die Einbrecher vermutlich einen Original- oder nachgemachten Schlüssel. Im Inneren des Gebäudes wurden sämtliche Räume, darunter das Lager und ein Büro, durchsucht und Schränke aufgebrochen und durchwühlt. Die Täter stahlen zwei Geldkassetten mit einem höheren dreistelligen Bargeldbetrag, zwei Fahrzeugschlüssel und auch Fahrzeugpapiere. Der Schaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt. (KG)

 

Fall 2                                                                                                  

Ort:      Borna, Deutzener Straße
Zeit:     06.12.2018, 15:00 Uhr bis 07.12.2018, 06:00 Uhr

Im zweiten Fall brachen unbekannte Täter in der Nacht zu Freitag in das Gebäude der Außenstelle des Amtsgerichtes ein. Dort wurden sämtliche Bürotüren aufgebrochen und die Räume durchsucht. Nach einer ersten Kontrolle wurde hier offenbar nichts gestohlen. Allerdings versuchten die Täter noch, jedoch erfolglos in ein zweites Gebäude einzubrechen. Der Schaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. (KG)

 

Landkreis Nordsachsen

Carport und Auto abgebrannt                                                      

Ort:      Mügeln, Hackstraße
Zeit:     06.12.2018, gegen 18:55 Uhr

Gestern Abend brachen an einem VW Golf, den die Nutzerin (46) kurz zuvor unter dem Carport abgestellt hatte, Flammen aus. Die 46-Jährige selbst war kurz zuvor noch in einem nahegelegenen Markt einkaufen gewesen und hatte bei ihrer Rückkehr nichts Sonderbares bemerkt. Dann aber, kurz vor Sieben, hörte sie knisternde Geräusche, welche aus dem Hof ins Haus hineindrangen und schaute nach. Da entdeckte sie das in Flammen stehende Auto und auch der Carport brannte bereits lichterloh. Sofort rief sie in der Rettungsleitstelle an und schilderte das Unglück. Anschließend wartete sie vor dem Haus auf die eintreffenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Mügeln, Oschatz und Niedergoseln. Diese löschten sofort mit vereinten Kräften und konnten so das Feuer eindämmen, später auch gänzlich ersticken. Dennoch waren Auto und Carport nicht mehr zu retten und auch die Hausfassade war vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden in Höhe von ca. 70.000 Euro. Die Polizei hat zur Brandursache die Ermittlungen aufgenommen. (MB)

 

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Falsche Einschätzung der Lage: 60.000 Euro Schaden     

Ort:      Leipzig (Lindenau), Lützner Straße/Zschochersche Straße
Zeit:     06.12.2018, gegen 22:45 Uhr

Gestern Abend muss gleich eine Horde Schutzengel an der Kreuzung Lützner Straße/Zschochersche Straße geflogen sein und so verhindert haben, dass bei einem schweren Verkehrsunfall niemand schwer verletzt wurde. Hier befuhr der Fahrer (24) eines orangenen Seat Leon die Bowmanstraße und wollte an der Kreuzung zur Zschocherschen Straße geradeaus weiter auf die Lützner Straße fahren. Zu Beginn der Lützner Straße befanden sich jedoch Warnbaken und eine Baustellenabsperrung, weshalb der 24-Jährige irrig annahm, die Straße ende hier. In einem weiteren nicht nachvollziehbaren Gedanken zog er seinen Wagen ohne abzubremsen nach links in den Gegenverkehr und kollidierte hier mit einem ihm entgegenkommenden schwarzen Mercedes-Taxi. Der Fahrer im Taxi (59) blieb wie durch ein Wunder unverletzt, während die Fahrzeuge frontal miteinander crashten und ein etwa 20 Quadratmeter großes Splitterfeld hinterließen. Der 24-Jährige wurde mit nur leichten Verletzungen zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Für die Arbeiten vor Ort, die eine Säuberung der Straße vorsahen, eine Beräumung und Reinigung der Kreuzung durch die Feuerwehr, als auch das Abschleppen beider Fahrzeuge brauchten die Einsatzkräfte Zeit bis gegen 01:30 Uhr. Der Schaden an beiden Wagen wird insgesamt auf etwa 60.000 Euro geschätzt. (KG)

 

Von der Fahrbahn abgekommen                                              

Ort:      Leipzig (Thekla), Wodanstraße
Zeit:     06.12.2018, gegen 06:55 Uhr

Der Holzmast, gegen den ein 53-Jähriger gestern Nachmittag mit seinem Ford Fiesta gerauscht war, stand schief am Straßenrand der Wodanstraße, die angeschlossenen Leitungen hingen sichtlich tiefer und behinderten den Straßenverkehr. So musste die Straße voll gesperrt und die Feuerwehr zwecks Beseitigung des Mastes zum Unfallort gerufen werden. Diese trennte die Leitung und legte den Mast um. Glücklicherweise waren der Fahrer und seine Beifahrerin (76) unverletzt. Auf Nachfrage, wie der Unfall hatte geschehen können, erklärte die 76-Jährige, dass ihr Sohn immer weiter nach links abgekommen war und auf ihre Aufforderung, gegenzulenken, nicht reagiert hatte. Demnach ist anzunehmen, dass der 53-Jährige aufgrund gesundheitlicher Probleme nach links von der Fahrbahn abkam und geradezu gegen den Telefonmasten und zwei Poller prallte und erst an einem Straßenbaum zum Stehen kam. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden – Schaden immerhin 8.000 Euro. Nun ermittelt die Polizei gegen den Mann wegen Gefährdung im Straßenverkehr. (MB)

                                               

Landkreis Nordsachsen

Schwerer Unfall auf der S 4                                                    

Ort:      S 4, zwischen Krostitz und Kospa
Zeit:     06.12.2018, gegen 16:20 Uhr

Am gestrigen Nachmittag befuhr der Fahrer (75) eines grauen Pkw Hyundai die S 4 von Krostitz kommend in Richtung Kospa. Bisher ist noch nicht abschließend geklärt warum, aber plötzlich fuhr der Wagen nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes. Der Hyundai schleuderte daraufhin nach links, drehte sich um die eigene Achse und rutschte die Böschung hinab, wo er aufgerichtet auf der Fahrerseite liegen blieb. Der Fahrer (38) des Mercedes konnte kurz darauf selbstständig stehen bleiben und wurde nur leicht verletzt. Der 75-Jährige kletterte mit der Hilfe einiger Ersthelfer aus seinem Wagen und wurde schnell von einem zivilen Sanitäter, der sich zufällig am Ort befand, versorgt. Er musste später mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Bis 20:45 Uhr war die Polizei mit der Unfallaufnahme beschäftigt, sodass die S 4 bis dahin auch komplett gesperrt werden musste. Der Hyundai wurde durch die Polizei abgeschleppt und wird aufgrund der Aussagen des Fahrers zum Hergang auf technische Mängel geprüft. Unabhängig davon war gegen den 75-Jährigen aber ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall einzuleiten. (KG)


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