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Kampagne gegen die Verbreitung von kinder- und jugendpornografischem Material durch Minderjährige

Ein Klick

Mit der Kampagne „sounds wrong“ intensiviert die Polizei die Prävention gegen die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen.
Kampagne

Mit der Kampagne „sounds wrong“ intensiviert die Polizei die Prävention gegen die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen.

 

Die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt an Kindern über Chats, Messenger und soziale Netzwerke steigt. Auch Kinder und Jugendliche werden oft unwissentlich zu Tätern: Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) war in Sachsen im Jahr 2020 etwa ein Drittel der erfassten Tatverdächtigen bei der Verbreitung, dem Erwerb, Besitz und der Herstellung von Kinderpornografie über das Tatmittel Internet jünger als 18 Jahre.

 

Tatsache ist: Wer entsprechende Darstellungen weiterleitet, macht sich strafbar. Denn jedes geteilte Bild oder Video dokumentiert einen realen sexuellen Kindesmissbrauch. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche, die sich leichtfertig an einer Verbreitung beteiligen. Oft ist ihnen nicht bewusst, dass hinter einem im Chat verbreiteten Video ein realer sexueller Kindesmissbrauch stehen kann.

 

Daher gilt:

  • Die Verbreitung von Kinderpornografie in digitalen Medien muss gestoppt werden.
  • Videos / Bilder nicht weiterschicken.
  • Dem Netzwerkbetreiber oder der Polizei melden.

Aus Chatgruppen austreten, in denen solche Inhalte verbreitet werden und andere darauf aufmerksam machen. Zeigen Sie Zivilcourage! Helfen Sie durch das Melden mit, echten Missbrauch aufzudecken und zu beenden.


Wie wird Anzeige erstattet?

Jede Anzeige bei der Polizei ist Opferschutz!

 

Eine Strafanzeige kann jederzeit bei der örtlichen Polizeidienststelle erstattet werden. Sie ist in jeder Polizeidienststelle oder online mithilfe der Onlinewache möglich.

Jegliches Speichern einer solchen Datei ist bereits mit Strafe bewährt. Zu beachten ist daher, dass nur ein Link zur Seite mit kinderpornografischen Darstellungen an die Polizei weitergeleitet werden darf. Ist dies nicht möglich, da es sich um eine Datei, welche zum Beispiel via Whats App versendet wurde, handelt, muss das Speichermedium zur Polizei gebracht werden.

 

Weitere Informationen zum Melden in sozialen Netzwerken finden Sie hier: www.soundswrong.extrapol.de/melden/


Weiterführende Informationen

Zur Kampagne der Kriminalprävention: www.soundswrong.de

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In den Polizeidirektionen

Ansprechpartner in den Polizeidirektionen zum Thema Prävention finden Sie hier:

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Ihre Ansprechpartner vor Ort beraten Sie umfangreich zu den vielfältigen Themen der Kriminal- und Verkehrsprävention.

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