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September 2020

Fahndungs- und Kontrolleinsatz im Grenzgebiet: 400 Gramm Designerdrogen sichergestellt

Landkreis Görlitz
17.09.2020, 13:00 Uhr - 20:00 Uhr

Am 17. September 2020 hat die Polizeidirektion Görlitz mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Sachsen einen Einsatz zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durchgeführt.

Parallel dazu setzten die Bundespolizeidirektion Pirna und das Hauptzollamt Dresden gemeinsame Maßnahmen an mehreren Kontrollstellen um. Die Beamten der Landespolizei standen dabei unter Führung der Sonderkommission Argus. Es befanden sich rund 170 Bereitschaftspolizisten und etwa 70 Ordnungshüter der Polizeidirektion Görlitz im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber in der Luft und mehrere Rauschgiftspürhunde unterstützen.

Uniformierte und zivile Kräfte prüften im gesamten grenznahen Raum bei stationären und mobilen Kontrollen knapp 1.300 Personen und rund 770 Fahrzeuge. Sieben Strafanzeigen, 227 Ordnungswidrigkeiten, davon 200 Geschwindigkeitsverstöße, und fünf Fahndungstreffer waren die Ergebnisse. Zur Anzeige gelangten überwiegend Verkehrsstraftaten und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Einer drohenden Haftstrafe entgingen zwei polnische Staatsangehörige. An der Stadtbrücke in Görlitz kontrollierten die Polizisten einen 25-Jährigen. Gegen den Mann bestand ein Vollstreckungshaftbefehl. Durch Zahlung von rund 380 Euro konnte er seinen Haftantritt abwenden. Bundespolizisten stellten ebenso einen Gesuchten bei einer Kontrolle am Parkplatz An der Neiße der BAB 4 fest. Auch hier konnte der 38-jährige Pole die ausstehenden rund 1.700 Euro begleichen.

Am Grenzübergang in Krauschwitz entdeckten die Kontrollkräfte bei einem 26-jährigen Fahrzeugführer etwa 400 Gramm Betäubungsmittel in Form von Designerdrogen im Kofferraum. Die Beamten stellten die Substanzen sicher und fertigten eine Anzeige. Der Pole hat sich nun wegen des Betäubungsmittelverstoßes gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz zu verantworten.

Am Parkplatz An der Neiße der BAB 4 kontrollierten Bundespolizisten zwei Ukrainer im Alter von 48 und 62 Jahren. Die Durchsicht der mitgeführten Dokumente ließ auf eine unerlaubte Arbeitsaufnahme in Deutschland schließen. Die Beamten fertigten entsprechende Anzeigen.

Die verstärkten Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien setzt die Soko Argus auch zukünftig mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Sachsen fort.

Gestohlener Rennwagen wieder da

Zittau, Gerhart-Hauptmann-Straße
13.09.2020, 18:00 Uhr - 14.09.2020, 10:55 Uhr

Polen, Białopole
16.09.2020, 23:00 Uhr

Am späten Abend, des 16. September 2020, haben polnische Polizisten der Grupa Nysa ein gestohlenes Oldtimer Rennfahrzeug in Białopole entdeckt. Das historische Fahrzeug entwendeten Unbekannte in den Tagen zuvor aus einer Lagerhalle in Zittau.

Die Beamten der KPP Zgorzelec fanden den Rennwagen mitsamt eines gestohlenen Sportgeräteanhängers in einem Waldstück in der Nähe von Białopole. Kriminaltechniker des Nachbarlandes untersuchen nun das Fahrzeug sowie den Anhänger und sichern Spuren. Kräfte der Soko Argus übergeben dieses nach Freigabe dem Eigentümer.

Die Soko Kfz der Polizeidirektion führt die weiteren Ermittlungen und fahndet nach den noch flüchtigen Tätern sowie dem weiteren Diebesgut.

Vermisste gefunden und Straftaten aufgedeckt

Landkreis Görlitz
15.09.2020, 13:00 Uhr - 20:00 Uhr

Am 15. September 2020 hat die Polizeidirektion Görlitz mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Sachsen einen Einsatz zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durchgeführt. Die Kräfte standen dabei unter Führung der Sonderkommission Argus.

Die Beamten kontrollierten im Tagesverlauf mehr als 60 Personen und über 40 Fahrzeuge entlang der Grenze. Drei Strafanzeigen und sechs Ordnungswidrigkeiten schlugen am Ende zu Buche. Auch eine vermisste Person konnten die Polizisten auffinden. Bereitschaftspolizisten entdeckten die ältere Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung aus Görlitz in den Nachmittagsstunden an der Dorfstraße in Richtung Pfaffendorf. Die Streife brachte die Dame wohlbehalten zurück.

Gegen 17:10 Uhr kontrollierten die Uniformierten an der Friedensstraße in Zittau einen Skoda-Fahrer. Bei dem 43-Jährigen reagierte ein Drogentest auf Cannabis. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Den tschechischen Staatsangehörigen erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Um 17:45 Uhr stellten die Ordnungshüter an der Bahnhofstraße in Zittau einen fahrenden Elektroroller ohne Versicherungskennzeichen fest. Der deutsche Lenker musste sein Gefährt anschließend schieben. Der 49-Jährige hat sich wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu verantworten.

Kurz vor 18:00 Uhr unterzogen die Polizisten an der Jauernicker Straße in Görlitz einen Pkw mit polnischer Zulassung einer Kontrolle. Es stellte sich heraus, dass der 67-jährige Lenker nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Ein Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von umgerechnet 1,48 Promille. Die Untersagung der Weiterfahrt, eine Blutentnahme sowie Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis waren die Folge.

Die verstärkten Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien setzt die Soko Argus auch zukünftig mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Sachsen fort.

Einbruch auf Firmengelände - Tatverdächtige gestellt

Medieninformation vom 11. Setember 2020

Großschweidnitz, Goethestraße
11.09.2020, 02:40 Uhr

In der Nacht zum 11. September 2020 haben Polizisten der Sonderkommission Argus zwei Tatverdächtige nach einem Einbruch in eine Lagerhalle an der Goethestraße in Großschweidnitz gestellt.

Die Uniformierten beobachteten, wie die mutmaßlichen Langfinger das Firmengelände verließen und in einen Pkw mit tschechischen Kennzeichen stiegen. Die Ordnungshüter prüften die Örtlichkeit und stellten Aufbruchsspuren fest. Der kontaktierte Inhaber bemerkte das Fehlen zweier Kettensägen der Marke Husqvarna im Wert von etwa 700 Euro. Der entstandene Sachschaden betrug circa 20 Euro.

Die Beamten sicherten vor Ort Spuren und unterzogen die tschechischen Staatsangehörigen im Alter von 37 und 57 Jahren einer erkennungsdienstlichen Behandlung. Trotz Durchsuchung des genutzten Fahrzeuges und einer umfangreichen Absuche in Tatortnähe blieb das Diebesgut noch unentdeckt. Die Kriminalisten der Soko Argus befassen sich nun mit den weiteren Ermittlungen.

Räuberischer Diebstahl in Kleingartenanlage

Medieninformation vom 4. September 2020

Zittau
03.09.2020, 06:30 Uhr

Am frühen Donnerstagmorgen hat ein Unbekannter den Besitzer eines Gartengrundstücks am Hartauer Dammweg in Zittau bei einem Diebstahl mit einem Messer verletzt. Durch eine Alarmanlage in Kenntnis gesetzt, überraschte der Geschädigte den Langfinger in der Laube. Bei dem Versuch den Einbrecher festzuhalten, zog sich das Opfer eine leichte Schnittverletzung zu. Der Täter ließ das Diebesgut zurück und flüchtete.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch Kräfte des Polizeireviers Zittau-Oberland und der Bundespolizei konnte der Räuber jedoch in unbekannte Richtung entkommen. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 150 Euro. Kriminalisten der Sonderkommission Argus übernehmen nun die weiteren Ermittlungen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei bei der Feststellung von Straftaten darauf hin:
  • Bewahren Sie Ruhe und denken Sie an die eigene Sicherheit. Begeben Sie sich nicht in Gefahr.
  • Verständigen Sie umgehend die Polizei.
  • Beantworten Sie die W-Fragen am Telefon (Wo, Was ist passiert, Wann, Wie viel Beteiligte, Wer ruft an).
  • Halten Sie den Kontakt am Telefon aufrecht. Das Gespräch beenden die Beamten.
     

Bei wichtigen Ereignissen ist meist ein Einsatzfahrzeug bereits während des Telefonats unterwegs.