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Vermeidbare Einsätze: Pilzsucher-Suchen beschäftigten die Polizei

Verantwortlich: Thomas Bretschneider (tb) und Thomas Knaup (tk)
Stand: 29.09.2017, 14:50 Uhr

 

Vermeidbare Einsätze: Pilzsucher-Suchen beschäftigten die Polizei

Für viele Liebhaber von Pilzgerichten hat nunmehr wieder die Zeit der Suche nach den schmackhaften Gewächsen begonnen. Doch damit gehen auch vermehrt Einsätze der Polizei einher, nach vermissten Pilzsuchern suchen zu müssen.

Die Ursache dafür ist einfach und wäre leicht vermeidbar. Zahlreiche Menschen gehen im Herbst ihrer Leidenschaft nach und begeben sich in ausgedehnte Waldstücke. Die Nase bleibt dabei sprichwörtlich am Boden haften, um jeden Pilz zu entdecken, doch dabei verlieren sie den Blick für die Umgebung und allzu schnell die Orientierung. Plötzlich stehen sie irgendwo in einem Wald voller Bäume und wissen nicht mehr weiter.

Allein am Donnerstag beschäftigten gleich drei derartige Fälle im Landkreis Bautzen die Polizei über viele Stunden.

Bernsdorf, OT Zeißholz
28.09.2017, gegen 12:30 Uhr

Bei Zeißholz vermisste eine Frau zur Mittagszeit ihren 61-jährigen Ehemann. Er war von der Pilzsuche nicht nach Hause gekommen und hatte auch kein Handy dabei. Streifen des Polizeireviers Hoyerswerda suchten die Umgebung ab und machten Lautsprecherdurchsagen. Auch ein Fährtenhund wurde angefordert. Am Nachmittag meldete sich ein Gastwirt bei der Polizei. Der vermisste Mann hatte sich zwischenzeitlich hilfesuchend an ihn gewandt. Die Streifen beendete den Einsatz.

Ralbitz-Rosenthal, OT Zerna
28.09.2017, 16:20 Uhr

Am Nachmittag war das Polizeirevier Kamenz bei Zerna zur Pilzsucher-Suche im Einsatz. Ein Mann vermisste seine 62-jährige Ehefrau. Sie waren gemeinsam in den Wald gegangen und hatten sich dort aus den Augen verloren. Leider hatte die Frau kein Handy eingesteckt, so dass eine Kontaktaufnahme unmöglich war. Als die Streife die Gesuchte eine Stunde später schließlich im Wald entdeckte, trennte sie nur noch wenige Bäume und rund 75 Meter Wegstrecke von ihrem Gatten.

Malschwitz, OT Preititz
28.09.2017, 22:40 Uhr - 29.09.2017, 06:40 Uhr

Deutlich mehr Aufwand zog eine Suche bei Malschwitz in der Nacht zu Freitag nach sich. Die Frau eines 62-Jährigen meldete sich erst am späten Abend bei der Polizei. Sie machte sich große Sorgen, weil ihr Gatte von der Pilz“jagd“ noch immer nicht Heim gekommen war. Ein spezieller Fährtenhund begann seine Suche, auch die Rettungshundestaffel Sachsen-Ost e.V. wurde alarmiert. Die ganze Nacht über suchten mehrere Streifen und Hunde in den ausgedehnten Waldstücken rund um das Malschwitzer See- und Spreegebiet nach dem 62-Jährigen. Sie fanden auch das Fahrrad und den Pilzkorb des Mannes, von ihm selbst aber fehlte jede Spur. Die Ehefrau informierte am Freitagmorgen die Polizei, dass der Gesuchte zwischenzeitlich zu Fuß nach Hause gekommen war.

Die Polizei rät:

Werte Pilzliebhaber, die Suche nach vermissten Personen bindet regelmäßig zahlreiche Polizisten und das oft über viele Stunden. In dieser Zeit können die Beamten anderen Menschen nicht helfen. Dabei wären derartige Einsätze ganz leicht vermeidbar, wenn ein paar elementare Grundregeln beachtet werden:

  • Gehen Sie bei der Suche nach Pilzen nach Möglichkeit nur in Areale, in denen Sie sich auskennen. Truppenübungsplätze oder andere abgesperrte Gebiete sind bitte tabu.
  • Gehen Sie nach Möglichkeit nicht allein auf Pilzsuche und halten Sie Sichtkontakt zueinander.
  • Nehmen Sie ein Mobiltelefon mit, um im Zweifel Hilfe rufen zu können. Gleichzeitig kann die Polizei Sie so orten lassen, wenn Sie sich in Gefahr befinden. Natürlich sollte der Akku des Handys vollgeladen sein, sonst nützt es nichts.
  • Verlieren Sie nicht die Zeit aus dem Blick. Andere Menschen machen sich Sorgen, wenn Sie nicht zur vereinbarten Stunde zurückkommen.

Die Polizei wünscht allen Aktiven eine schöne Pilzsaison - aber bitte mit Übersicht. (tk)

 

MDR Kripo Live: Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe

MDR, Sendung Kripo Live
01.10.2017, ab 19:50 Uhr

Am Sonntagabend wird die Polizeidirektion Görlitz in der Sendung Kripo Live im MDR zu zwei Sachverhalten um die Mithilfe der Bevölkerung bitten.

 

Fall 1: Wer kennt den Toten aus dem Karswald?

Bezug: 2. Medieninformation vom 23. Juni 2017 und 1. Medieninformation vom 27. Juni 2017

Arnsdorf, Karswald im Bereich der Bautzener Landstraße
22.06.2017, gegen 11:30 Uhr polizeilich bekannt

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, um die Identität eines verstorbenen Mannes zu klären. Waldarbeiter hatten seinen bereits mumifizierten Leichnam am 22. Juni 2017 im Karswald bei Arnsdorf gefunden. Offenbar lag der Unbekannte dort schon längere Zeit. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei konnten die Identität des Verstorbenen nicht zweifelsfrei klären. Anzeichen für eine Straftat oder ein Verschulden Dritter gibt es nach dem Ergebnis der Obduktion nicht.

 

Fall 2: Wer hat einen Tankstellenüberfall beobachtet?

Bezug: 2. Medieninformation vom 18. April 2017 und 1. Medieninformation vom 12. Juni 2017

Boxberg/O.L., Am Kraftwerk
18.04.2017, 05:20 Uhr

Die Kriminalpolizei fahndet mit einem Phantombild nach einem derzeit unbekannten jungen Mann. Dieser soll am frühen Morgen des 18. April 2017 unweit des Kraftwerkes in Boxberg zusammen mit einem derzeit noch unbekannten Komplizen eine Tankstelle überfallen haben. Den Angaben einer 24-jährigen Mitarbeiterin nach haben die beiden Männer an einer Hintertür des Shops geklopft. Als die Frau öffnete, bedrohten sie die offenbar deutsch sprechenden Täter mit einem Elektroschocker sowie einem pistolenartigen Gegenstand. Augenscheinlich erlitt die 24-Jährige auch einen Schlag auf den Kopf. Noch bevor die beiden Männer allerdings Geld oder Waren rauben konnten, fuhr ein Kurierfahrer auf das Tankstellenareal. Davon aufgeschreckt, ließen die Unbekannten von ihrer Tat ab und flüchteten in die Dunkelheit. Die verletzte 24-Jährige wurde in einem Krankenhaus versorgt.

Sachdienliche Hinweise zu beiden Fällen nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz jederzeit unter der Rufnummer 03581 468-100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tk)

 

Autobahnpolizeirevier Bautzen
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Lkw-Fahrer aufgepasst: Am 3. Oktober 2017 gilt bundesweit das Sonn- und Feiertagsfahrverbot

Landkreise Bautzen und Görlitz
03.10.2017, 00:00 Uhr - 22:00 Uhr

Am Dienstag, den 3. Oktober 2017, wird in Deutschland der Tag der deutschen Einheit als nationaler Feiertag begangen. Dadurch gilt an diesem Tag zwischen 00:00 Uhr und 22:00 Uhr bundesweit das Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Es betrifft grundsätzlich als Lkw zugelassene Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über siebeneinhalb Tonnen sowie Lkw mit einem Auflieger oder mindestens einem Anhänger. Ausnahmegenehmigungen können bei den örtlichen Straßenverkehrsbehörden beantragt werden. Verstöße gegen das Fahrverbot können für die betroffenen Fahrer ein Bußgeld von 120 Euro und ein Punkt im Zentralregister nach sich ziehen. Falls Firmen die Fahrten anordnen, können für diese sogar 570 Euro Bußgeld fällig werden.  Die Polizei wird am Dienstag in der Oberlausitz insbesondere auf der BAB 4 zwischen Görlitz und Dresden sowie auf den überregionalen Straßen ein wachsames Auge auf den Schwerlastverkehr werfen. (tk)

 

Landkreis Bautzen 
Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda
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Berauscht von der Fahrbahn abgekommen

Burkau, Hauptstraße
28.09.2017, gegen 19:30 Uhr

Donnerstagabend hat sich in Burkau ein Audi neben der Hauptstraße überschlagen. Der 29-jährige Fahrer hatte zuvor die Kontrolle über den Wagen verloren. Er verletzte sich bei der Kollision am Kopf und wurde anschließend medizinisch versorgt. An dem älteren Audi war mit rund 5.000 Euro Totalschaden entstanden. Bei der Unfallaufnahme bemerkte eine Streife des Polizeireviers Bautzen Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers. Ein Test ergab einen Wert von umgerechnet 1,6 Promille. Während sich ein Abschleppdienst um den Audi kümmerte, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein, veranlassten eine Blutentnahme und behielten den Führerschein des Mannes ein. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen. (tk)

 

Fahrradfahrer kontrolliert

Bautzen, Innenstadt
27.09.2017, 08:35 Uhr - 09:20 Uhr
28.09.2017, 13:15 Uhr - 14:30 Uhr

Beamte des örtlichen Polizeireviers haben am Mittwochvormittag sowie am Donnerstagnachmittag in Bautzen verstärkt Fahrradfahrer kontrolliert. Anlass dafür waren Beschwerden aus der Bevölkerung, die an die Polizei herangetragen wurden. Schwerpunkt der Kontrollen war neben der Beachtung der Verkehrsregeln auch der technische Zustand der in Augenschein genommenen Bikes. Die Polizisten waren dazu in der Fußgängerzone an der Reichenstraße sowie im Bereich der Behringstraße, Am Stadtwall und der Dr.-Maria-Grollmuß-Straße präsent.

Insgesamt stoppten die Ordnungshüter 21 Radfahrer. Je nach Schwere des festgestellten Verstoßes beließen sie es bei ermahnenden Worten, zückten aber auch in elf Fällen den Verwarngeldblock. Die Polizei wird auch zukünftig Verkehrskontrollen im Bautzener Stadtgebiet durchführen und dabei auch ein Augenmerk auf die Zweiradfahrer legen. (tb)

 

E-Bikes gestohlen

Neukirch/Lausitz, Zittauer Straße
27.09.2017, 18:00 Uhr - 28.09.2017, 09:00 Uhr

In der Nacht zu Donnerstag sind Unbekannte in Neukirch in ein Geschäft an der Zittauer Straße eingebrochen. Sie zerstörten dabei die Scheiben des Ladens und entwendeten zwei E-Bikes im Gesamtwert von etwa 4.500 Euro. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (tb)

 

Brand in Skaterhalle

Kamenz, Friedensstraße
28.09.2017, 17:20 Uhr

Unbekannte haben am Donnerstagabend in Kamenz ein Feuer in der sogenannten alten Skaterhalle an der Friedensstraße gelegt. Die Täter steckten eine Couch in Brand und flüchteten. Anwohner sahen kurze Zeit später Rauch über dem Gelände aufsteigen und wählten den Notruf. Die herbeigeeilte Feuerwehr löschte die Flammen. Durch das schnelle Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Untersuchungen aufgenommen und ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (tb)

 

Hilfe in der Not

Radeberg, Pulsnitzer Straße
28.09.2017, gegen 08:55 Uhr polizeilich bekannt

Aufmerksame Nachbarn haben am Donnerstagabend in Radeberg aus einer Wohnung an der Pulsnitzer Straße Hilferufe einer Frau gehört. Sie informierten die Polizei. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr die Wohnungstür geöffnet hatte, fanden Beamte des Polizeireviers Kamenz in den Räumlichkeiten die 85-jährige Bewohnerin. Diese war offenbar gestürzt und befand sich in einer hilflosen Lage. Sanitäter versorgten die Seniorin. Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Bewohnern. Gute Nachbarn sind eben Gold wert. (tb)

 

Die Polizei warnt vor falschen Telekom-Mitarbeitern

Hoyerswerda, Heinrich-Mann-Straße
27.09.2017, 16:30 Uhr

In Hoyerswerda hat am Mittwochnachmittag ein mutmaßlicher Betrüger eine 72-Jährige unter falschem Vorwand in ihrer Wohnung an der Heinrich-Mann-Straße aufgesucht. Der Mann klingelte bei der Seniorin und gab an, von der Telekom zu sein. Es gäbe wohl Probleme mit ihrem Fernseher. Daraufhin ließ die Dame den Mann in die Wohnung. Erst im Nachhinein wurde ihr bewusst, dass sie gar keine Verträge mit der Telekom abgeschlossen hat und kein Grund bestand, dass sich der angebliche Mitarbeiter bei ihr um ihren Fernseher gekümmert hat. Der Unbekannte soll im Gespräch noch angegeben haben, dass er im Auftrag der Primacom handele.

Die Frau beschreibt den Unbekannten als circa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß, kräftig und von sportlicher Statur. Er sei zwischen 35 und 40 Jahren alt gewesen und habe eine dunkle Kurzhaarfrisur getragen. Bekleidet war der Mann mit einer dunkelblauen Jeans, einem schwarzen Pullover mit roten Streifen an den Ärmeln und weißen Turnschuhen. Er sprach deutsch ohne Dialekt oder Akzent.

Was genau der Mann wollte und ob etwas entwendet wurde, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu diesem Fall haben begonnen.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei zu besonderer Vorsicht und weist darauf hin, nach Möglichkeit keine fremden Menschen in die Wohnung zu lassen. Insbesondere Senioren geraten immer wieder in den Fokus von Betrügern und werden leicht Opfer von Straftaten. (tb)

 

Auto demoliert

Lauta, Senftenberger Straße
29.09.2017, 01:00 Uhr

In der Nacht zu Freitag ist es in Lauta zu einer Sachbeschädigung an dem Auto einer 41-Jährigen gekommen. Herbeigeeilte Polizisten fanden an der Senftenberger Straße einen demolierten Peugeot vor. Die Fensterscheiben waren an einer Seite komplett zerstört und der Lack zerkratzt worden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Geschädigte gab an, dass ein ihr bekannter, 45 Jahre alter Mann für die Beschädigungen verantwortlich sei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird die genauen Umstände prüfen. (tb)

 

Landkreis Görlitz
Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser
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Polizeieinsatz zur Bekämpfung der Eigentums- und Rauschgiftkriminalität

Görlitz
26.09.2017, 16:00 Uhr - 29.09.2017, 02:00 Uhr

Die Polizei war im Stadtgebiet von Görlitz von Dienstagnachmittag bis in die Nacht zu Freitag zur Bekämpfung der Eigentums- und Rauschgiftkriminalität verstärkt im Einsatz. Steifen des örtlichen Reviers, der Kriminalpolizei, der Bundespolizei sowie des Zolls waren in Uniform erkennbar, aber auch in Zivil in der Innenstadt präsent.

Sie ergriffen insgesamt elf junge Männer oder Frauen, die im Besitz von Drogen waren.

Gegen zwei weitere Männer im Alter von 24 und 42 Jahren bestanden bereits Haftbefehle. Die Polizisten nahmen die Gesuchten fest und überstellten sie in die örtliche Justizvollzugsanstalt.

Vier Männer waren zur Aufenthaltsermittlung in den polizeilichen Fahndungskarteien erfasst, da diese noch Post eines Gerichts zu erwarten haben und ihr Wohnsitz nicht bekannt war.

In drei Fällen leiteten die Beamten zudem Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

Ein 30-Jähriger war im Besitz eines in Fahndung stehenden Mobiltelefons, ein 26-Jähriger im Besitz eines als gestohlen gemeldeten Fahrrades. Die Beamten behielten die gesuchten Gegenstände ein.

Die Tatverdächtigen waren allesamt deutscher, polnischer und anderer ausländischer Nationalität. Die Ermittlungen des Kriminaldienstes des Görlitzer Reviers zu den festgestellten Straftaten dauern an. (tk)

 

Schutzengel fuhr mit

K 8435, zwischen Reichenbach/O.L. und Königshain
28.09.2017, 16:10 Uhr

Großes Glück hatte am Donnerstagnachmittag bei Reichenbach ein 19-jähriger Fahranfänger. Der junge Mann verlor auf der kurvigen Kreisstraße nach Königshain aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Volkswagen. Das Auto schleuderte umher, kam von der Fahrbahn ab, geriet in den Straßengraben und überschlug sich anschließend mehrfach. Der 19-Jährige erlitt dabei „nur“ leichte Verletzungen. An seinem Wagen entstand mit rund 5.000 Euro wirtschaftlicher Totalschaden. (tk)

 

Berauscht den Kreisverkehr übersehen

B 115/B 6, Kreisverkehr an der Zufahrt zur BAB 4
29.09.2017, 06:45 Uhr

Am Freitagmorgen, es dämmerte noch, ist auf der B 115 bei Görlitz ein alkoholisierter Autofahrer über eine Verkehrsinsel gefahren. Der 58-jährige Toyota-Fahrer war offenbar auf dem Weg in die Pilze, hatte den Kreisverkehr am Abzweig zur BAB 4 offenbar nicht mehr rechtzeitig wahrgenommen und war geradeaus gefahren. Bei der anschließenden Unfallaufnahme bemerkte eine Streife Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein Test ergab einen Wert von umgerechnet 1,5 Promille. Bei der Kollision war Sachschaden von rund 3.200 Euro entstanden. Während sich ein Abschleppdienst um den nicht mehr fahrbereiten Toyota kümmerte, wurde  der Unfallverursacher in einem Krankenhaus untersucht und dort ebenfalls zur Ader gelassen. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein und behielten den Führerschein des 58-Jährigen ein. Die Staatsanwaltschaft wird über den Fall entscheiden. (tk)

 

Garagen aufgebrochen

Kottmar, OT Eibau, Thälmannstraße
27.09.2017, 20:00 Uhr - 28.09.2017, 07:30 Uhr

In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte in Eibau sechs Garagen an der Thälmannstraße aufgebrochen. Die Diebe entwendeten ein Pocket-Bike ohne Straßenzulassung sowie Werkzeuge und Ersatzteile. Der Eigentümer bezifferte den Stehlschaden mit etwa 700 Euro. Es entstand weiterhin ein Sachschaden von circa 200 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (tb)

 

Pkw entwendet

Zittau, Weinaupark
28.09.2017, 19:30 Uhr - 21:20 Uhr

Unbekannte haben am Donnerstagabend in Zittau einen Audi A 6 entwendet. Das zwölf Jahre alte Fahrzeug mit den amtlichen Kennzeichen ZI AK 479 parkte im Weinaupark und war grau lackiert. Den Schaden bezifferte der Eigentümer mit etwa 10.500 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen und fahndet nach dem Fahrzeug. (tb)

 

Fahrschülerin gestürzt

Löbau, Beethovenstraße
28.09.2017, 17:15 Uhr

Am Donnerstagnachmittag ist in Löbau eine 24-jährige Motorrad-Fahrschülerin an der Beethovenstraße verunfallt. Sie war während der Ausbildung mit einer Kawasaki unterwegs und stürzte in einer Linkskurve. Dabei verletzte sie sich schwer. Ein Rettungswagen brachte die junge Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. (tb)

 

Kind vom Balkon gerettet

Weißwasser/O.L., Eichendorffweg
29.09.2017, gegen 06:45 Uhr

Am Freitagmorgen sind Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Weißwasser an einem Mehrfamilienhaus am Eichendorffweg im Einsatz gewesen. Offenbar war ein Zehnjähriger nach einem Streit mit seiner Mutter von einem Balkon des Wohnhauses auf eine Veranda geklettert. Dort sorgte er für Aufsehen und ließ niemanden an sich heran. Die Beamten und Sanitäter holten den Abenteurer wenig später leicht unterkühlt vom Balkon. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. (tb)

 

Gestohlenen Mercedes Sprinter sichergestellt

Bad Muskau, Görlitzer Straße
29.09.2017, gegen 03:40 Uhr

Am Freitagmorgen hat eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf in Bad Muskau einen Mercedes Sprinter kontrollieren wollen. Der Pritschenwagen mit Berliner Kennzeichen fiel den Beamten auf der Görlitzer Straße kurz vor der polnischen Grenze auf. Der Fahrzeugführer kam jedoch dem Stopp-Signal der Polizisten nicht nach. Stattdessen sprang der Unbekannte aus dem rollenden Wagen und ergriff zu Fuß die Flucht in die Dunkelheit. Ein Fährtenhund der Bundespolizei suchte anschließend vergeblich nach dem mutmaßlichen Dieb.

Der Kastenwagen prallte führerlos gegen eine Hauswand. Verletzt wurde dabei niemand. An dem Mercedes stellten die Beamten Aufbruchsspuren fest. Vermutlich hatten Unbekannte den Wagen kurz zuvor entwendet. Die weiteren Ermittlungen zum Halter, dem eigentlichen Tatort des Diebstahls und den genauen Umständen werden von der Soko Kfz geführt. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren an dem Sprinter. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 1.500 Euro. (tb)


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