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Wenn der Rauschgiftspürhund nicht weiß, wo er zuerst anschlagen soll

Medieninformation: 483/2017
Verantwortlich: Andrzej Rydzik
Stand: 13.09.2017, 09:00 Uhr

Chemnitz

 

OT Sonnenberg –  Wenn der Rauschgiftspürhund nicht weiß, wo er zuerst anschlagen soll...

- Bildveröffentlichung -

(3207) Am vergangenen Freitag konnten Ermittler des zuständigen Fachkommissariats der Chemnitzer Kriminalpolizei einem mutmaßlichen Drogendealer das Handwerk legen. Gegen den 21-Jährigen liefen seit geraumer Zeit Ermittlungen, da der Verdacht bestand, dass er im Raum Chemnitz und Frankenberg unerlaubten Handel mit Marihuana in Größenordnungen betrieb. Dieser Verdacht ließ sich nunmehr erhärten, als die Beamten einen durch das Amtsgericht Chemnitz verfügten Durchsuchungsbeschluss in der Wohnung des 21-Jährigen im Stadtteil Sonnenberg realisierten. Dabei kamen auch Rauschgiftspürhund L‘Yoda vom schwarzen Merlin sowie sein Hundeführer zum Einsatz. Lange suchen musste der vierjährige Malinois in den Räumen nicht, bis er auf Betäubungsmittel stieß. Die Spürnase der Chemnitzer Diensthundestaffel entdeckte in Verstecken rasch zwei Plastikdosen, in denen sich insgesamt rund 610 Gramm Marihuana befanden. Auch an einem Koffer schlug der Malinois an. Darin befanden sich knapp 60 Gläser und in den Gläsern nochmals fast 170 Gramm Marihuana. Damit war die Arbeit des Rauschgiftspürhundes aber noch nicht beendet. Er fand noch mehrere Feinwagen sowie Cliptütchen mit kleineren Mengen bereits abgepacktem Marihuana und Haschisch. Die Ermittler beschlagnahmten überdies aufgefundenes Bargeld in szenetypischer Stückelung und mehrere Waffen. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen und auf Auftrag der zuständigen Chemnitzer Staatsanwaltschaft einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl gegen den jungen Mann, der sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt befindet. (Ry)


Bildmaterial zur Medieninformation:

Pressefoto
Rauschgiftspürhund L'Yoda vom schwarzen Merlin

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