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Polizei sichert den 22. HJC Helmets MotoGP Deutschland auf dem Sachsenring ab

Rennszene

Die Polizeidirektion Zwickau sicherte auch 2019 den Motorradgrandprix von Deutschland mit Erfolg ab.
Bereits zum 22. Mal in Folge war der Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal am ersten Juli-Wochenende der Veranstaltungsort des Motorrad Grand Prix von Deutschland. Und wie in den zurückliegenden Jahren sicherte auch 2019 die Polizeidirektion Zwickau mit Unterstützung sämtlicher sächsischer Polizeidienststellen sowie von Teilen der Krad-Staffeln der Polizei Berlin und der Polizei Brandenburg diese Motorsportveranstaltung mit all ihren Begleitveranstaltungen ab. So befanden sich zwischen Donnerstag und Sonntag insgesamt 1 595 Polizeibeamte und Beschäftigte im Einsatz.

Im Rückblick kann resümiert werden, dass mit gut 201 000 Besuchern über das gesamte Rennwochenende hinweg etwa 8 000 Besucher mehr als im Jahr 2018 vor Ort waren. Damit waren auch etwa 1 000 Besucherfahrzeuge mehr zu bewältigen. Trotz dieses Zuwachses hatte die Polizei die Lage sowohl auf den Zufahrtsstraßen und Parkplätzen als auch auf den Campingplätzen im Griff. Lediglich bei der Anreise am Rennsonntag waren auf der BAB 4 kurze Stauerscheinungen zu verzeichnen. Bei den bekannt gewordenen Straftaten ist erfreulicherweise ein gegenläufiger Trend zu konstatieren. Insgesamt waren mit 45 ein Dutzend weniger Straftaten bekannt geworden. Hier zeigte insbesondere die Diebstahlsprävention der Polizei Wirkung. Denn die Diebstahlsdelikte gingen im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent zurück.

In diesem Jahr waren die Polizisten nicht nur durch die Rennsport- und sonstigen Veranstaltungen rund um den Sachsenring gefordert, denn am Freitagnachmittag kam es am Ortsrand von Gersdorf zu zwei Feldbränden, die im Zusammenwirken mit den Kameraden der umliegenden Feuerwehren sowie Landwirten bekämpft worden sind. Zur Koordinierung der Maßnahmen leisteten die Luftbilder des Polizeihubschraubers wertvolle Dienste.

Auch die sächsische Staatsregierung unterstützte wie in den Vorjahren die größte sächsische Rennsportveranstaltung. So nahm am Sonntagnachmittag der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt die Siegerehrung der Klasse MotoGP vor. Polizeipräsident Conny Stiehl nutzte die Gelegenheit, um sich anlässlich des Polizeigroßeinsatzes mit anderen sächsischen Polizeiführungskräften auszutauschen. So verschaffte er sich am Freitag gemeinsam mit Polizeipräsidentin Sonja Penzel von der benachbarten Polizeidirektion Chemnitz einen Überblick über die Maßnahmen im Einsatzraum.

Im Zuge der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern konnte die Polizeidirektion Zwickau bereits zum zweiten Mal eine deutsch-tschechische Fußstreife im Veranstaltungsgelände zum Einsatz bringen, um Ansprechpartner für tschechischsprachige Motorsportfans sein zu können. Dabei wurde sie von den Bezirkspolizeidirektionen in Karlovy Vary und Ústí nad Labem unterstützt.

In der Endbetrachtung kann eingeschätzt werden, dass auch das diesjährige Rennwochenende anlässlich des Motorrad Grand Prix von Deutschland ein sicheres, überwiegend friedvolles und weitgehend entspanntes Motorsporterlebnis für die Besucher war und dass die Sächsische Polizei ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung beigesteuert hat.

Luftbild des Polizeihubschraubers
PPin Penzel und PP Stiehl im Führungsstab
dt.-tsch. Fußstreife im Veranstaltungsgelände
brandenburgische Kradfahrer im Einsatz
sich füllender Großparkplatz
Verkehrspolizist im Einsatz
volle Zuschauertribünen am Rennwochenende