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Tag der Sachsen 2017 in Löbau

Tag der Sachsen

Der "Tag der Sachsen" ist vorbei. Die Polizeidirektion Görlitz lässt die drei Tage Revue passieren und dankt allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Tag der Sachsen - Drei tolle Tage sind vorbei..

Maskottchen
Die größte Herausforderung für die polizeilichen Einsatzkräfte stellte am Sonntag, dem letzten Festtag, der traditionelle Festumzug durch die Innenstadt mit etwa 150 Bildern und mehr als 3.000 Teilnehmern dar.

Der Tag der Sachsen 2017 ist seit wenigen Tagen Geschichte. Löbau hat sich als freundlicher und offener Gastgeber gezeigt - nicht nur für die Besucher, Händler, Schausteller und andere Akteure, sondern auch für die über 1.600 Einsatzkräfte der Polizei, die während der drei Veranstaltungstage für den sicheren und störungsfreien Ablauf des größten sächsischen Volks- und Heimatfestes gesorgt haben. Ein dickes DANKE an dieser Stelle an die Verantwortlichen der Stadt Löbau!

Das Wetter betreffend erlebten die Einsatzkräfte drei Festtage mit total verschiedenen Gesichtern. Der komplett ins Wasser gefallene Freitag hielt die Laune insbesondere der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen auf überschaubarem Level. An den Zufahrten zu den Hauptparkplätzen bildeten sich gerade am Freitag und Samstagvormittag größere Staus, weil die Zufahrten infolge der Regengüsse aufgeweicht waren.

Auch hier mussten sich die Einsatzbeamten über Arbeit nicht beklagen. Auch die IuK-Technik litt unter den vom Himmel strömenden Wassermassen. Die Blaulichtmeile schloss am Freitag witterungsbedingt eine Stunde früher, als geplant. Die polizeiliche Lage blieb, bis auf die durch das Wetter angespannte Verkehrslage, ruhig. Lediglich zwei Straftaten wurden an diesem Tag registriert.

Am Samstag wiederum zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Die Stimmung stieg, ebenso die Besucherzahl. Am Ende des Tages verzeichnete der Veranstalter etwa 75.000 Besucher. Sicher haben hierzu auch Konzert-Highlights, wie z. B. Christiana Stürmer oder die Lochis, beigetragen. Nachdem die Zufahrten zu den Hauptparkplätzen außerhalb der Stadt wieder befahrbar gemachten worden waren, strömten die Menschen auf das Fest. Trotz großen Gedränges gerade auf den Festmeilen in der Innenstadt, blieben auch an diesem Tag größere Störungen aus. Kleinere Scharmützel, bedingt auch durch Alkoholisierung der Protagonisten, waren naturgemäß unvermeidlich. Es kam aber zu keinen größeren Auseinandersetzungen, die ein Einschreiten unserer Einsatzkräfte erforderlich gemacht hätten.

Das Highlight des letzten Festtages war erwartungsgemäß der gut zweistündige Festumzug durch die Löbauer Innenstadt. Unsere Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, um den störungsfreien Verlauf des Umzuges sicherzustellen. Bei nicht ganz so warmen Wetterbedingungen mit kleineren Regenschauern, hielten aber sowohl die Umzugs-Teilnehmer, als auch die Besucher und nicht zuletzt alle Einsatzkräfte tapfer aus. Störungen blieben auch am Sonntag weitestgehend aus.

Als Resümee des Einsatzes bleibt festzuhalten, dass der Tag der Sachsen 2017 aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse zu Ende ging. Erwartungsgemäß hatten die an den Durchfahrtskontrollen zum äußeren und inneren Sperrkreis eingesetzten Kolleginnen und Kollegen nicht nur mit dem Wetter sondern auch mit einigen wenigen uneinsichtigen Fahrzeugführern zu tun. Die mit den Wetterkapriolen am ersten Tag einhergehenden Störungen im Bereich der Zufahrtswege sowie der Sicherstellung der Kommunikation waren punktuell herausfordernd, konnten aber zeitnah behoben werden.

Für sichtbare Polizeipräsenz sorgten unzählige Fußstreifen. Ihre Aufgabe war es, zu zeigen, dass wir als Polizei unaufdringlich aber konsequent bereit stehen, um bei möglichen Störungen unverzüglich einschreiten zu können. Die Resonanz aus der Bevölkerung und den Medien dazu war ebenso ungeteilt positiv wie die zur Präsentation der Polizeidirektion Görlitz auf der Blaulichtmeile. Trotz der etwas abseitigen Lage auf einer Wiese am Rande Blaulichtmeile konnten sich die Berufsberater der Direktion und der Bereitschaftspolizei, die Kolleginnen und Kollegen der Polizeilichen Beratungsstelle und der Prävention und auch die Schieß- und Einsatztrainer über mangelndes Interesse nicht beklagen. Im Laufe der drei Tage besuchten auch der Vorsitzende des Kuratoriums des Tag der Sachsen, Dr. Matthias Rößler, der Staatsminister des Innern, Markus Ulbig und der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, die Blaulichtmeile und machten sich ein Bild sowohl von der Arbeit der sächsischen Polizei als auch von der Technik der tschechischen und der polnischen Polizei. Auf Einladung der PD Görlitz präsentierten sich die Bezirkspolizeidirektionen Liberec und Usti nad Labem sowie die Kommandantur der Polizei Wroclaw. Der Leiter der Polizeidirektion Görlitz empfing Vertreter der übrigen sächsischen Polizeidienststellen sowie unserer tschechischen und polnischen Partnerbehörden und besuchte mit Ihnen u. a. auch die Blaulichtmeile.

Insgesamt wurden im Laufe der drei Tage 16 Straftaten registriert, die mit der Veranstaltung in direktem Zusammenhang standen. Für die unverzügliche Aufnahme der Anzeigen und die Durchführung der ersten Ermittlungen sorgten die Ermittler der Kriminalpolizei.

Last but not least soll hier auch an die vielen, teilweise unsichtbaren aber dennoch unverzichtbaren fleißigen Ameisen von der Technik und Versorgung gedacht werden. Hunderte Einsatzkräfte, die zum Teil aus anderen sächsischen und von benachbarten Dienststellen nach Löbau kamen, waren zu verpflegen und teilweise für die Zeit des Einsatzes unterzubringen. Ebenso war sicherzustellen, dass die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften über Funk und Telefonnetz reibungslos funktioniert und der Zugriff auf das Polizeinetzwerk jederzeit möglich ist. Dafür an dieser Stelle ein „Danke“!

Als aufmerksame Geste empfanden es zudem viele Kolleginnen und Kollegen, dass Vertreter des Personalrates im Einsatzraum unterwegs waren und die Einsatzkräfte mit heißen Getränken, herzhaften und süßen Häppchen versorgten.


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