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2. Vorbereitungsdienst Computer- und Internetkriminalitätsdienst

CuIKD
(© PolFH)

Am ersten Oktober 2016 starteten neben den 150 Aufstiegsbeamten und Polizeikommisaranwärtern, die ihr Studium an der Hochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg aufnahmen, auch 14 studierte IT-Spezialisten als Kriminalkommissaranwärter mit ihrem Vorbereitungsdienst im Bereich Computer- und Internetkriminalität. Dies ist der zweite derartige Studienjahrgang in Sachsen.
Im September 2016 schloss der erste Jahrgang den einjährigen Vorbereitungsdienst erfolgreich ab und die Kollegen nahmen ihre Arbeit in den Dienststellen der sächsischen Polizei auf. Aus den Erfahrungen des ersten Jahrganges konnten wertvolle Schlüsse für die weitere Verbesserung der Ausbildung und der organisatorischen Abläufe gezogen und umgesetzt werden. Die zukünftigen Kriminalkommissare kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Informatik,  unter ihnen befinden sich z. B. Medien-, Wirtschafts- und Allgemeininformatiker, die nach Beendigung des Vorbereitungsdienstes das Landeskriminalamt und die Polizeidirektionen bei den Ermittlungen im Themengebiet Cybercrime unterstützen sollen.

Der Vorbereitungsdienst dauert insgesamt zwölf Monate und gliedert sich in einen sechsmonatigen fachtheoretischen Teil, der an der Hochschule der Sächsischen Polizei durchgeführt wird, und in einen sechsmonatigen praktischen Teil im Sächsischen Cybercrime Competence Center (SN4C) oder den verschiedenen Kommissariaten.

In der fachtheoretischen Unterweisung lernen die Beamten die Grundlagen vom polizeilichen und rechtssicheren Handeln kennen und erhalten einen theoretischen Überblick über die verschiedenen Aspekte ihrer späteren polizeilichen Tätigkeit. Dabei werden Kenntnisse in rechtlichen Grundlagen, Eigensicherung- und Schießtraining, Grundlagen der Kriminalistik, Kriminaltechnik, Kriminaltaktik sowie Kriminologie und Grundlagen der Einsatzlehre vermittelt.

In der fachpraktischen Unterweisung lernen die Beamten Dienstabläufe in den zukünftigen Verwendungsdienststellen kennen und werden auf ihre bevorstehenden Einsatzaufgaben vorbereitet. Hier spielen zum Beispiel auch das Kennenlernen von Konzeptionen zur Bekämpfung spezieller Phänomene, die Einführung in Softwaretools und Recherchesysteme und die spezielle Vertiefung der theoretischen Kenntnisse eine Rolle.

Dass das Thema Cybercrime als Ermittlungsfeld zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dies zeigt auch die Kriminalstatistik der sächsischen Polizei. Das Gefährdungs- und Schadenspotential durch Cybercrime steigt weiterhin an. Daher wird es voraussichtlich auch in diesem Jahr für die nächsten IT-Spezialisten wieder heißen: „Willkommen an der Hochschule der Sächsischen Polizei“.


Symbolbild CuIKD
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