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Elektromobilität Polizei Sachsen (EmoPol)

Elektromobile der sächsischen Polizei

Seit dem 6. Juni 2016 gehören zum Fuhrpark der sächsischen Polizei 44 nagelneue Elektrofahrzeuge.

Das Projekt

Elektromobile der sächsischen Polizei

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Mercedes-Benz und Renaults durch den Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Herrn Martin Dulig und Staatsminister des Innern, Herrn Markus Ulbig an die sächsische Polizei übergeben. "Heute starten wir das bisher größte E-Mobilitätsprojekt bei der sächsischen Polizei. Damit unterstützen wir den Ausbau der Elektromobilität im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität. Unsere Polizisten werden mit ihren modernen, auffälligen Fahrzeugen und ihren emissionsfreien Fahrten zum Botschafter dieses Projekts in der Öffentlichkeit", sagte Innenminister Markus Ulbig.

Seit vier Jahren arbeitet der Freistaat Sachsen gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und dem Bund im "Schaufenster Elektromobilität" zusammen. Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Herr Martin Dulig, fasste es so zusammen: "Ich freue mich, dass ich aus unserem Ressort mit Geldern der SAENA, 44 Autos finanzieren und heute (06.06.2016, Anm. d. Red.) übergeben konnte.".

44 Elektromobile, das sind konkret
  • 15 Renault "Zoe",
  • 24 Mercedes-Benz, B-Klasse, Electric Drive und
  • 5 Transporter Renault "Kangoo Z.E.".

Die Renault "Kangoo Z.E." werden im Kurierdienst eingesetzt und deshalb sind diese auch neutral lackiert, während die Renault "Zoe" und Mercedes-Benz polizeitypisch in blau-weiß sind. Polizeitypisch ist auch die Ausstattung mit Sondersignalanlage und Digitalfunk. Eingesetzt werden diese Fahrzeuge vorrangig bei den Bürgerpolizisten. Perspektivisch sollen Elektromobile aber auch dem Kriminaldienst zur Verfügung stehen.

Mit einem Testprojekt mit zehn "eSmarts" war die sächsische Polizei in die Elektromobilität eingestiegen. Jetzt sind es 44 Elektromobile. Allein dieser Fakt belegt, wie rasant die technische Entwicklung im Bereich E-Mobilität voranschreitet. Ein Schlüssel zur weiteren Verbreitung dieser Technologie ist und bleibt die Infrastruktur zum Nachladen, die "Tankstellen" der E-Mobile. Mit der Übergabe der Elektromobile an die sächsische Polizei wurde im Areal der Stauffenbergallee in Dresden die erste Wallbox (E-Ladestation mit Kraftstrom) bei der sächsischen Polizei in Betrieb genommen, 43 weitere werden folgen. Damit wird neben der weiterhin bestehenden Möglichkeit des Ladens an der ganz normalen Steckdose, die Möglichkeit, die Fahrzeuge über Kraftstrom wesentlich schneller zu laden, systematisch ausgebaut.